Bekämpfung der Herkulesstaude auf der Ausgleichsfläche des Wasser- und Schifffahrtsantes

Der Riesen-Bärenklau (Heracleum mantegazzianum) auch Herkulesstaude genannt, kam um 1900 aus dem Kaukasus nach Europa. 2008 wurde die Pflanze zur Giftpflanze des Jahres gewählt. Imker liebten sie und verbreite sie als Nektarpflanze. Es ist eine zwei- bis mehrjährige, einmalblühende krautige Pflanze. Sie zählt als invasiver Neophyt zu den Pflanzen, die beim ersten Auftauchen gleich bekämpft werden solltew..

Die Herkulesstaude bildet photosensibilisierende Substanzen die in Kombination mit dem Sonnenlicht oder auch stärkerem Lampenlicht phototoxisch wirken. Berührungen in Verbindung mit Tageslicht können zu schmerzhaften Quaddeln und Blasen führen, die schwer heilen und wie Verbrennungen erscheinen (Photodermatitis). Es wird deshalb empfohlen, beim Umgang mit der Pflanze vollständige Schutzkleidung zu tragen, zu der auch ein Gesichtsschutz gehört.

Die Landwirtschaftskammer NRW stellt auf ihrer Seite ein Merkblatt zur Verfügung, wie man die Pflanze bekämpfen kann. Bis Mitte Mai wird das Abstechen des Vegetationskegels empfohlen:

Das wurde mit den 150 oder mehr Pflanzen auf diesem Bereich getan. Nach dem antrocknen werden die Pflanzenreste noch entsorgt.

Hoffentlich haben wir alle Pflanzen erwicht? Wir rechnen damit die Maßnahme nach einiger Zeit zu wiederholen.

Wenige Steine wuchsen im Steinschüttufer des Maines. Dort werden die Pflanzen wohl wieder austreiben. Nach der Blüte muss man dort die Blütenstände beseitigen.

Herkulesstaude am 2. Mai 2022
Herkulesstaude am 2. Mai 2022
Beseitigte Pflanzen am 5. Mai 2022
Beseitigte Pflanzen am 5. Mai 2022
Beseitigte Pflanzen am 5. Mai 2022
Beseitigte Pflanzen am 5. Mai 2022

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