Agenda zum AgFa Treffen am 26.6.2020

Agenda AgFA Treffen am 26.6.2020 um 18 Uhr

Top 1     Einweihung des Amphibienlehrpfades

Top 2     Fledermauspflege – Internetseite

Top 3     Pflegearbeiten

  • Wiese im Keltergraben
  • Bong’sche Kiesgrube
  • Zweite Wildblumenwiese in der Käthe-Paulus-Schule
  • Initialaussaat am Amphibienlehrpfad
  • Ausgleichsfläche Wasser- und Schifffahrtsamt
  • Obstbaumschnitt

Top 4     Obsternte

  • Einsatz des NABU Obstwiesels
  • Keltern?

Top 5     Nachpflanzung von Obstbäumen

  • Zellhausen Ausgleichsfläche
  • Streuobstwiese am Schwarzbruch

Top 6     Schulprojekte

Top 7     Fledermauskontrolle ab August und Wendehals/Gartenrotschwanzkontrolle

Top 8     Verschiedenes

  • Steigereinsatz
  • Einsatz von externem Helfer

Sonntagsspaziergang

Vom Bahnhof Seligenstadt zum Fasanengarten. Am Bahndamm breitet sich das Hohe Fingerkraut aus.

Hohe Fingerkraut (Potentilla recta)
Hohe Fingerkraut (Potentilla recta)

Am NSG Pechgraben sind die Grenzen zum Kulturland sehr hart. Mit Übergang ist hier nichts! Ein Ackerandstreifen nicht vorhanden. Vermutlich wird der Weg hier mitbearbeitet.

Der NABU Stau erfüllt seine Aufgabe voll und ganz! Im aufgestauten Erlensumpf blüht die besonders geschützte Wasserfeder (Hottonia palustris).

Nur noch vereinzelt ist die Wasserfeder (Hottonia palustris) zu sehen
Blick in den Erlensumpf
Blick in den Erlensumpf

Die Äcker sind in diesem Jahr deutlich bunter. Unter anderem das Echte Leimkraut, neben Kornblume und Klatschmohn.

Echte Leinkraut (Linaria vulgaris)
Acker-Vergissmeinnicht (Myosotis arvensis)
Acker-Witwenblume (Knautia arvensis)
Orangerote Habichtskraut (Hieracium aurantiacum)
Vogel-Wicke (Vicia cracca)

Botanische Exkursion am Gailenberg in Mühlheim

Heuta, am 14. Juni, waren wir mit Eric auf Einladung des NABU Mühlheim unterwegs auf dem Gailenberg bei Mühlheim. Die 130m hohe Erhebung im Rhein-Main.-Gebiet ist ein etwa 1,5qkm großes Streuobstgebiet. Auf dem ca. 18m dicken Basaltuntergrund haben sich Flugsanddünen abgelagert, auf denen sich nur sehr dünne Humusschichten gebildet haben. Geprägt ist der Bereich vor allem durch Sandmagerrasen.

Im unteren Bereich Glatthaderwiesen
die Obstwiesen sind prägend für das Gebiet
Im Hintergrund Silbergrasflur, davor Kleinen Sauerampherbereiche
Blaue Natternkopf (Echium vulgare)
Sand-Grasnelke (Armeria maritima) zwischen Karthäusernelke (Dianthus carthusianorum)
Sand-Grasnelke (Armeria maritima)
Königskerze nicht näher bestimmt
Gemeine Ochsenzunge (Anchusa officinalis)
Berg-Sandglöckchen (Jasione montana)
Berg-Sandglöckchen (Jasione montana)
Zweibindige Schmalbock (Stenurella bifasciata) auf Berg-Sandglöckchen (Jasione montana)
Zweibindige Schmalbock (Stenurella bifasciata) auf Berg-Sandglöckchen (Jasione montana)
Zweibindige Schmalbock (Stenurella bifasciata) auf Berg-Sandglöckchen (Jasione montana)
Ausdauernde Knäuel (Scleranthus perennis)
Ausdauernde Knäuel (Scleranthus perennis)
Ausdauernde Knäuel (Scleranthus perennis)
Aspekt von Sandbergglöckchen und Karthäusernelke
Balkenschröter (Dorcus parallelipipedus)
Balkenschröter (Dorcus parallelipipedus)
Aufrechte Osterluzei (Aristolochia clematitis)
Aufrechte Osterluzei (Aristolochia clematitis)

Blumen auf Trockenrasen

Im Rahmen eines Pflanzenmonitorings besuchten wir am 10. Juni eine alte Streuobstwiese im Bereich von Offenbach. Ziel war die Blüte der Pyramiden-Hundswurz. Die hatte sich in diesem Jahr ganz gut entwickelt. Neu gefunden haben wir ca. 30 Exemplare der Bienen-Ragwurz. Von der Pflege her wird hier alles richtig gemacht!

Pyramiden-Hundswurz (Anacamptis pyramidalis)
Pyramiden-Hundswurz (Anacamptis pyramidalis)
Kopfnelke (Petrorhagia prolifera)
Kopfnelke (Petrorhagia prolifera)
Wiesen-Bocksbart (Tragopogon pratensis)
Gelbe Wicke (Vicia lutea)?
Deutsche Ginster (Genista germanica)
Deutsche Ginster (Genista germanica)
Bienen-Ragwurz (Ophrys apifera)
Bienen-Ragwurz (Ophrys apifera)
Bienen-Ragwurz (Ophrys apifera)
Bienen-Ragwurz (Ophrys apifera)
Bienen-Ragwurz (Ophrys apifera)
Bienen-Ragwurz (Ophrys apifera)
Ausgleichsbiotope für Zauneidechsen
Ausgleichsbiotope für Zauneidechsen

Blumen auf staunassen Wiesen

Besuch am 10. Juni im Rahmen des NSG Monitoring. Die Spätblühende Traubenkirsche ist auch hier als Problemart massiv im Kommen. Gedankenlos angepflanzt zerstört sie heimische Biotope. Die Bekämpfung ist sehr aufwendig. Die Pflanzen müssen mit Wurzel entfernt werden.

Staunasse Wiese mit aufkommender Spätblühende Traubenkirsche (Prunus serotina),
Staunasse Wiese
Fuchs’ Knabenkraut (Dactylorhiza fuchsii)
Fuchs’ Knabenkraut (Dactylorhiza fuchsii)
Fuchs’ Knabenkraut (Dactylorhiza fuchsii)
umpf-Blutauge (Potentilla palustris)
umpf-Blutauge (Potentilla palustris)
Parasitierte Bertram-Schafgarbe (Achillea ptarmica)
Parasitierte Bertram-Schafgarbe (Achillea ptarmica)
Gewöhnliche Wassernabel (Hydrocotyle vulgaris)
Echte Labkraut (Galium verum)
Illegale Müllablagerung

Fledermauserfassung im Spessart

Im Spessart, bei Biebergemünd, haben wir nachts die Fledermäuse akustisch mittels Detektor erfasst.

2019 Natzfänge bei Biebergemünd
Wegsperrung, da man die Fangnetze kaum sieht
Auswerte und Beprobungsplatz

Ergebnisse der Detektoruntersuchung am 2. Juni 2020.

Sonnenuntergang war um 21:24 Uhr. Vor 23 Uhr gab es bei der Erfassung noch einige Lücken. Ab 23 Uhr waren die Fledermäuse bis zum Ende der Messungen unentwegt unterwegs. Vor allem waren Zwergfledermäuse flogen permanent. Oft waren mehrere Fledermausarten auf den Aufnahmen. Hier gingen viele Arten in der Statistik unter, da mehrere Fledermäuse gleichzeitig aufgenommen wurden.

Bei diesen dicht gepackten Aufnahmen waren Zwerge immer dabei.

Bei der Artbestimmung dürfte eine gewisse Fehlerrate mit eingeflossen sein!

Bechsteinfledermaus
Mopsfledermaus
Mopsfledermaus

Fledermausschutz Südhessen erfasst Fledermäuse in Büttelborn

Der NABU Büttelborn hat mit GAK-Mitteln des Bundes und des Landes Hessen, dem Kreis Groß-Gerau und der Gemeinde Büttelborn rund 14ha wertvolle Feuchtgebietsflächen im Bereich der „Bruchwiesen bei Büttelborn“ angekauft und in das Eigentum der „NABU-Stiftung Hessisches Naturerbe“ überführt.

Im Rahmen unserer Erfassungsprogrammen haben wir mit dem Fledermausschutz Südhessen am 25. Mai 2020 mit 4 Gruppen die Fledermausfauna in diesem Gebiet erfasst. Hierbei haben wir den Weg entlang eines Bachlaufes übernommen.

Bevor wir begannen hat Bernd Petri, der NABU Kreisvorsitzende, uns auf einer kurzen Rude über das Gebiet informiert. An einem alten Torfstich ließ sich eine Nutriafamile von uns nicht stören. Die handzahmen Tiere sind offensichtlich Menschen gewöhnt, die sie dort füttern.

In kurzen Abständen sind Storchenhorste auf künstlichen Nistplatformen und auf Pappeln zu finden. Die Nichtbrütergemeinschaft sammelte sich im Süden des Gebiets zum gemeinsammen Übernachten.

Da wir relativ früh starteten, konnten wir uns voll auf die Umgebung konzentrieren. Bei Temperaturen um die 16°C und relativ kräftigem Wind, war der Erfolg im offenen Bereich fraglich. Bis wir den Umkehrpunkt erreichten flaute der Wind allerdings ab und die Bedingungen waren optimal. Der Sonnenuntergang an diesem Abend war um 21:17 Uhr.


Aktivitäten der Fledermäuse auf unserer Runde

Zwerg- und Mückenfledermäuse, die in der Regel 10 bis 30 min nach Sonnenuntergang ausfliegen, ließen auf sich warten. Die erste Mückenfledermaus war um 21:40 Uhr zu hören.

vor allem Mücken- und Zwergfledermäuse haben wir gefunden, an zwei Stellen Wasserfledermäuse
Kontaktrufe?

Sonntags im Woog

Am Rande einer ehemaligen Mülldeponie haben wir vom NABU Hainburg einen Blühstreifen angelegt. Jetzt Anfang Juni blüht er sehr bunt. Mitte des Monats soll er gemähd werden.

Noch relativ vile einjährige Blumen
Blick entlang des Weges Richtung Westen

Danach wurde unsere Streuobstwiese kontrolliert. Sie bleibt nach der Anlage auch nach 5 Jahren danach weit hinter den Erwartungen zurück. Vermutlich ihre Vorgeschichte als Maisacker behindert die Arterngemeinschaft. Einige Blumen, leider in eher wenigen Esemplaren, erscheinen langsam auf der Wiese. Der am Rande angelegte Blühstreifen ist lange nicht so bunt wie auf der anderen Seite des Weges?

Grüne Heupferd (Tettigonia viridissima),
Sumpfhornklee-Widderchen (Zygaena trifolii)
Orangerotes Habichtskraut (Hieracium aurantiaca)
Malve (Malva sylvestris)
Acker-Witwenblume (Knautia arvensis)
Kuckuckslichtnelke (Silene flos-cuculi)

Vier der 32 Bäume haben wir in diesem Frühjahr umveredelt. Bei drei der Bäume kommen langsam dier Blätter, ein Baum scheint nicht mehr auszutreiben? Das Ziel des Umveredelns ist die Förderung alter regionaler Sorten. Inzwischen gibt es viele dieser Sorten wieder zu kaufen. Vielleicht ist das doch der bessere Weg?

noch keine Entwicklung am Haupttrieb
kein Austrieb mehr, muss eventuell im Herbst ersetzt werden?
nicht alle Leitäste treiben aus
scheint sich ganz gut zu entwickeln

Geplante Blühstreifenanlage am Amphibienlehrpfad

Entlang unseres Amphibienlehrpfades auf Seligenstädter Gemarkung hat uns die Stadt Seligenstadt die Anlage eines Blühstreifens erlaubt. Dies wollen wir nun umsetzen. Auf ca. 10m Breite werden wir mähen, das Mähgut abfahren und mittels Heuimpfung partiell beginnen Blühflächen um die Tafeln anzulegen. Der die Wiese jedes Jahr sehr stark mit Gülle belastet wird, kann dieser Ansaatversuch etwas dauern.

Amphibienlehrpfad und geplanter Blühstreifen

In der Käthe-Paulus-Schule wollen wir die Blumenwiese (rot schraffiert) mähen. Der blau schraffierte Bereich muss ebenfalls geimpft werden (das Saatgut hatte uns im letzten Jahr nicht ganz gereicht). Den Rest wollen wir an der Amphibienlehrpfadfläche verwenden.

Außengelände Käthe-Paulus-Schule

Blumenwiese Käthe-Paulus-Schule

Die Flächen liegen relativ nahe zusammen und können über den Fahrradweg erreicht werden. Für den Transport brauchen wir den Ladewagen.