Batnight-Veranstaltung dieses Jahr eine Woche später!

Exkursion am 3. September zu den Fledermäusen im Seligenstädter Stadtwald

Sie leben seit 60 Millionen Jahre auf unserer Erde. Sie fliegen mit den Händen und sehen mit den Ohren. Sie können mehr als 40 Jahre alt werden und mit meist einem Jungen pro Jahr vermehren sie sich nur langsam. Als Insektenfresser sind sie für uns Menschen außergewöhnlich nützlich. Fledermäuse sind faszinierende Geschöpfe!

Wir laden ein im Rahmen der diesjährigen internationalen Fledermausnacht in den Seligenstädter Stadtwald. Treffpunkt ist am 3. September um 19 Uhr der Mitfahrerparkplatz nahe der A3 Abfahrt Seligenstadt am Beginn des Fledermauslehrpfades an der Langen Schneise.

Wir wollen entlang des Fledermauslehrpfades aus ihrem Leben erzählen. Im Rahmen des herbstlichen Fledermausmonitorings den Bestand im Lehrpfadumfeld ermitteln. Und bei zunehmender Dunkelheit ihre Rufe hörbar machen und ihre akrobatischen Flüge beobachten.

Bei Regen findet die Veranstaltung nicht statt.

(C) AgFA 2021 7 Fransenfledermäuse (Myotis nattereri) in einem Fledermauskasten

Wiesennachsorge

Die Wiese am Keltergraben (ca. 6.000qm) ist gemähd und abgeräumt. Zwei Inseln für die Insekten haben wir stehen gelassen. Auch wegen dem Jakobs-Greiskraut muss im Herbst die Fläche nochmal gemulcht werden. Die Trockenheit sorgt für offene Stellen in der Grasnarbe. Dies schafft Platz für Kräuter, die bei der Verwertung des Heu’s Probleme verursachen können. Das Jakons-Greiskraut ist besonders für Pferde ein Problem.

Blick über die Wiese (C) AgFA 2022
Die Blauflügelige Ödlandschrecke lebt inzwischen auch auf der Wiese (C) AgFA 2022
Die abgemähten Greiskräuter treiben wieder aus (C) AgFA 2022
Wir sammeln sie ab, damit das Heu verwertbar bleibt (C) AgFA 2022
Blick vom Bach über die Wiese (C) AgFA 2022
Auf dem Weg zur Wiese blüht an einigen Stellen die Kanadische Goldrute (C) AgFA 2022

Detektor-Fledermausexkursion Gailenberg am 5. August 2022

Mit dem NABU Mühlheim haben wir die Fledermäuse im Bereich Gailenberg erfasst. Wir warren von 20:30 Uhr bis 23 Uhr unterwegs.

Braune Langohr (Plecotus auritus)

Nur ein Nachweis im Zentrum des Streuobstwiesengebietes.

(C) AgFA

Fransenfledermaus (Myotis nattereri)

Flog unterhalb einer kleinen Brücke am Anfang und am Ende der Exkursion.

(C) AgFA

Kleinabendsegler (Nyctalus leisleri)

(C) AgFA

Zwergfledermaus (Pipistrellus pipistrellus)

Häufigste Fledermaus im Gebiet.

Pflegling 2022 (C) AgFA

Mückenfledermaus (Pipistrellus pygmaeus)

An diesem Abend nur vereinzelte Rufe? Nur im Streuobstbestand.

Pflegling 2022 (C) AgFA

Bewässerung unserer Obstbäume

Von 7:30 Uhr bis 12:30 Uhr haben wir heute unsere jungen Obstbäume gegossen. Auch für ältere Bäume im Bensbruch war noch etwas übrig. Auf dem dortigen Sandboden wird langsam auch für ältere Bäume die Situation schwierig. Einzelne Äste vertrocknen an den Bäumen.

In dem für Insekten stehen gelassenen Grasstreifen blüht im Moment der Rainfarn üppig. Auf keiner Fläche haben wir Jakobs-Greiskraut gefunden. Der Zusammenhang zwischen extensiv bewirtschafteten Wiesen und dem ausbreiten des Jakobs-Greiskraut ist bei uns nicht nachvollziehbar?

Letzte Woche haben wir 20 Jungbäume mit Wassersäcken ausgestattet. Auf einer Fläche waren 3 Säcke nur zu 1/3 geleert. Ob es mit dem Boden zusammenhängt? Bei der UNB haben wir nach Obstbäume für Nachpflanzungen im Herbst nachgefragt. Wir hoffen die durch das trockne Frühjahr ausgefallenen Obstbäume zu ersetzten

Fasanenwiese im Bereich Eichwald.

Die drei Bäume sehen verhältnismäßig gut aus. Die Wasserversorgung der dortigen Bäume scheint gut. Irgend ein Spassvogel hatte bei zwei unserer Bäume den Verbisschutz entfernt. Einer der Bäume hatte Verbissspuren. Wir hoffen der Baum überlebt langfristig? Bei uns muss man halt alle Flächen einmal im Monat auf Vandalismus kotrollieren.

Alte Mülldeponie im Griesgrund

Hier waren 3 Säcke nicht leer. Müssen wir gesondert kontrollieren. Auf dieser Fläche hatten wir einige Ausfälle.

Am Amphibienlehrpfad

Zwei Bäume waren hier den Vandalen zum Opfer gefallen. Die nachgepflanzten Bäume haben sich gut entwickelt. Letzte Woche zeigten vier der Bäume erste Trockenschäden. Hoffe wir haben das jetzt im Griff. Probleme macht uns eine landwirtschaftliche Fläche mit Jakos-Greiskraut in der Nachbarschaft. Die müsste eigentlich dringend bearbeitet werden.

Hoffe es kommt bald zu einem Gesprächsaustausch zwischen Landwirtschaft, Naturschutz, UNB und Umweltämter. Lange warten können wir sicherlich nicht?