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Erdkröten können kommen

Heute am 31. Januar haben wir an 2 der 13 Durchlässe Zäune gestellt um die Annahme der neuen Krötenschutznlage am Königsee zwischen Zellhausen und Seligenstadt zu überprüfen. Nach erteilter Genehmigung gestern konnten wir heute die Arbeiten duchführen.

Abfangen auf Seligenstädter Gemarkung

Links und rechts von der Unterführung leiten wir die Tiere zu einem Eimer. Diesen haben wir mit einer Betongehwegplatte verschlossen.

Solange die Witterung noch ungünstig ist, bleibt der Eimer verschlossen

Der Verschluss des Eimers erspart uns Kontrollen in den für Amphibien ungüstigen Witterungsverhältnisse.

auf Mainhäuser Gemarkung ist deutlich weniger platz

Auch hier arbeiten wir mit einem Eimer. Kommen für die Amphiben günstigere Wettergeschehen, werden wir die Eimer abnehmen.

auch hier haben wir den Eimer verschlossen

Wir hoffen auf ein gutes Wanderergebnis!

Neue Fledermausprobeflächen in Mainhausen

Im Rahmen der Umstrukturierung der Probeflächen wurden 4 neue Probeflächen in Mainhausen begründet. Neben den 4 5-er Gruppen wurden auch 2 Mopsfledermauskäasten angehängt.

Ziel der Umstrukturierung ist Probeflächen mit starkem Brombeeraufwuchs aufzulösen und in einfacher zu kontrollierende Gebiete zu hängen.

Heute Mittag kamen 3 weitere Probeflächen im Süden von Seligenstadt dazu.

Am 8. Februar mit „Runter vom Sofa“ zum Fledermauslehrpfad

Das Hainburger Freizeitangebot „Runter vom Sofa“, eine Initiative des Hainburger Ehrenamtsbüros, lädt am Mittwoch, 8. Februar zum Besuch des Seligenstädter Fledermaus-Lehrpfades ein. Treffpunkt für die Radler ist um 14 Uhr am neuen Rathaus, Retzer Straße 1. Hartmut Müller von der Arbeitsgemeinschaft Amphibien- und Fledermausschutz (AGFA) wird die Teilnehmer am Parkplatz Dudenhöfer Landstraße/Lange Schneise empfangen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Das Jahresprogramm „Runter vom Sofa“ steht auf der Webseite der Gemeinde Hainburg (www.hainburg.de). Weitere Informationen sind unter ehrenamt-hainburg@t-online.de oder unter Telefon 06182-78096500 zu erfragen.

Ausweitung Monitoringprogramm des Forstamtes in der Sendefunkanlage Zellhausen

Das Forstamt stellt 15 Gartenrotschwanzkästen und 10 Wendehalskästen für den Bereich der Sendefunkanlage Zellhausen zu Verfügung. Die Gartenrotschwanzkästen sollen in den nördlichen Bereich, die Wendehalskästen in den Bereich der früheren Rundantenne im Süden.

Maßnahmenraum für das Ziegenmelkerprogramm

Die Kästen sollen jährlich kontrolliert und den Winter über verschlossen werden.

Abschluss Obstbaumschnitt auf der Fasanenwiese 2023

Am freitag, den 13.01.2023 haben wir die Pflege auf der Fasanenwiese in Seligenstadt abgeschlossen. Zu fünft haben wir die restlichen 7 der 20 Bäume geschnitten. Das Wetter war durchwachsen. Es gab immer wieder kleinere Regenschauer. Im Februar wollen wir das Schnittgut häckseln.

Nächste Woche wollen wir mit dem Schnitt auf der alten Mülldeponie beginnen. Im Anschluss steht der Bensbruch an. Unsere neue Streuobstfläche im Süden von Zellhausen wollen wir in diesem Frühjahr vorbereiten und im Spätsommer neu einsäen. Im Herbst könnten dann die ersten 16 Obstbäume gepflanzt werden.

Tagungshinweis – Amphibien und Biotopverbund

Online am 18. Januar 2023 von 19 – 21 Uhr

Veranstalter: Amphibien/Reptilien-Biotop-Schutz Baden-Württemberg e.V.

Ameldung – Anschließend erhalten Sie für den Zugang zum Meeting einen Einwahl-Link per e-Mail, den Sie nur anklicken müssen.

(C) 2022 AgFA

Amphibien gehen massiv in ihren Beständen zurück. Nicht nur seltene Arten, auch ehemals häufige Arten wie Erdkröte und Grasfrosch. Die Bestände werden kleiner und sind meist isoliert. Die Hauptgefährdungsursachen sind Lebensraumzerstörung, intensive Landnutzung und der anthropogene Klimawandel. Hier reicht es als Schutzmaßnahme nicht mehr aus, wenige Tümpel zu baggern oder ein Gewässer zu sanieren. Es müssen allgemeingültige, landesweite Schutzkonzepte für Amphibien erstellt und umgesetzt werden, aber auch spezielle Schutzkonzepte, die auf einzelne Arten zugeschnitten sind, müssen erprobt und realisiert werden.

Im Biodiversitätsstärkungsgesetz (31. Juli 2020) ist u.a. verankert, dass 10 % der landwirtschaftlichen Flächen als Refugialflächen genutzt werden und auf 15 % der Landesflächen ein Biotopverbundsystem eingerichtet wird. Dies reicht zwar nicht aus, um die Amphibien zu erhalten, hierfür müssten Schutzmaßnahmen auf 100 % der Fläche umgesetzt werden, aber es wäre ein guter Anfang.

Derzeit werden von vielen Gemeinden Biotopverbundplanungen ausgeschrieben, vergeben oder die Planungen beginnen bereits. Amphibien als bodengebundene Biotopkomplexbewohner, die in den Nahrungsketten voll integriert sind, sind deshalb als „Flaggschiffarten“ oder „Leitarten“ für einen Biotopverbund der feuchten Lebensräume bestens geeignet.

Programm

H. Laufer (ABS)Einführung in das Thema: Amphibien und Biotopverbund
A. Martens (PH Karlsruhe)Ein kurzer Blick auf die Inselbiogeographie: sie ist die fachliche Grundlage des Biotopverbundes
A. Martens (PH Karlsruhe)Kein weiterer Biotopverbund, wenn der Kalikokrebs vorkommt!
Ch. Härle & S. Panienka (UNB)Biotopverbund aus Sicht einer UNB
Th. Trabold (BHM)Biotopverbund aus Sicht eines Planungsbüros
20:00 bis 21:00 Uhr: Diskussion und Erfahrungsaustausch

Fledermausstunde an der Walinusschule in Klein Welsheim

Am 2. November 2022 war ich zu einer Fledermausstunde mit einer 3. Klasse an der Walinusschule in Klein Welzheim. Air hatten uns den Film von Dietmar Nill angesehen: „Warte bis es dunkel wird“, eine verletzte Rauhautfledermaus gefüttert und über Fledermäuse gesprochen. Für den vorbereiteten Vortrag hatte die Zeit allerdings nicht mehr gereicht.

Nun hatte sich die Klasse bei mir bedankt: