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Renaturierung der Bleiche

Es war bereits einer der ersten Naturerlebnistage die vor langer Zeit die Renaturierung der Bleiche gefordert haben. Nun hat die CDU diese Ide aufgegriffen und diese Renaturierung zum Wahlkampfthema für die Stadtverordneten-Wahl gemacht:

Von unserer Sicht aus eine richtig gute Idee!

Wir wollen uns mit der CDU Seligenstadt zusammen setzten und dieses Vorhaben möglichst zeitnah umsetzen zu können. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit!

Als weiteren Effekt dieser Planung holt man die Natur näher an die Konrad-Adenauer-Schule, mit der wir gerne zusammen den „Naturlernort-Schule“ gemeinsam fördern wollen. Die bereits konkret geplante Zusammenarbeit musste leider coronabeding ausgesetzt werden. Nun ergeben sich ganz neue Perspektiven!

Arbeiten an den Klotzbeuten

Ein kleines Stück weiter sind wir heute, am Ostersamstag, weiter gekommen. Vier Baumstämme haben wir nun grob ausgehöhlt und die Deckel gefertigt. Nach Ostern wollen wir mit den Feinarbeiten beginnen.

Wenn wir sie fertig haben, wollen wir mit Propolis versuchen Bienen anzulocken. Unsere gekauften Dunklen Bienen kommen im Juli. Wegen der ersten Überwinterung werden wir sie vielleicht doch erst mal in einer normalen Beute halten? Die Möglichkeiten genug Wintervorrat anzulegen ist ab Juli vielleicht nicht möglich? Wir wollen nicht, dass sie über den Winter verhungern.

Tümpelkontrolle in Hainstadt

Am 28. März wurden die sanierten Tümpel in Hainstadt von Romy kontrolliert. Alle hatten einen guten Wasserstand.

Der Tümpel 1 am Wasserwerk war ziemlich verkrautet. Dort wurde kein Laich gefunden, aber ein Bergmolch gekechert:

(C) 2021 Dr. Romy Haag – Blick über den Teich auf das Weiskircher Wasserwerk

Tümpel 3 ist mittlerweile schwer zugänglich. Der Weg ist mit Brombeeren zugewachsen. Gefunden wurden Laichschnüre der Erdkröte, aber keine Molche.:

(C) 2021 Dr. Romy Haag – Blick auch den Tümpel 3
(C) 2021 Dr. Romy Haag – Laich der Erdkröte
(C) 2021 Dr. Romy Haag – Weg durch Brombeeren zugewachsen

Tümpel 4 ist umgeben von Chaos – umgefallene oder gefällte Bäume – und auch schwer zugänglich. Der Wasserstand dort war ziemlich hoch. Es gibt kaum Bewuchs, und ich habe weder Laich noch Molche gefunden.

(C) 2021 Dr. Romy Haag – Blick auf den Tümpel 4

Unser Doppeltümpel (5,6) stach bei der Kontrolle wieder heraus. Im größeren wurden viele Teichmolche gefunden, im kleineren war eine sehr große Ansammlung von Gransffroschlaich im Uferbereich ungefähr 30 – 40cm breit und 1,5 – 2m lang. Sehr beeindruckend. Hoffentlich hält er das Wasser über die näächsten Tage! Dieser Tümpel zeigt eigentlich jedes Jahr die größte Menge an Laich, ist aber leider derjenige, der am schnellsten austrocknet. Kann man dagegen etwas tun?

(C) 2021 Dr. Romy Haag – Der Erdkrötenlaich hängt bereits frei in der Luft. Ob die Eier überleben?
(C) 2021 Dr. Romy Haag – Laichballen des Grasfrosches. Die Kaulquappen sind bereits zu erkennen.
(C) 2021 Dr. Romy Haag – Der kleinere Tümpel
(C) 2021 Dr. Romy Haag – Der größere Tümpel mit seinen Erlen.
(C) 2021 Dr. Romy Haag – Blick vom größeren zum kleineren Tümpel
(C) 2021 Dr. Romy Haag – Laich des Grasfrosches
(C) 2021 Dr. Romy Haag – Laich des Grasfrosches
(C) 2021 Dr. Romy Haag – Laich des Grasfrosches

Im Tümpel 7 am Kahlschlag war weder Laich, noch Molche zu finden.

(C) 2021 Dr. Romy Haag – war heute nichts zu entdecken?

Der Tümpel 8 ‚Unter den Birken‘ beherbergt, wie auch im letzten Jahr, einiges an Molchen. Nur Teichmolche und eine Erdkröte.

(C) 2021 Dr. Romy Haag – war schon ziemlich dunkel!
(C) 2021 Dr. Romy Haag – Erdekröte

Tümpel 9 und den Nikolausteich wurde wegen dem Einbruch der Nacht nicht mehr kontrolliert.

Im März im Lettloch

Am späten Vormittag kamen wir am 28. März 2021 am Lettloch in Seligenstadt. Hier wo im Sommer der Laubfrosch ruft und für die Knoblauchkröte das Laichgewässer saniert wurde hatte der Gras- und Springfrosch abgelaicht. Im Laufe des Aprils wollen wir abends nach der Knoblauchkröte lauchen.

Massenlaichplatz des Grasfrosches

Neue Fledermauskästen für die Probeflächen

Je 25 Mops- und Spaltenquartierkästen haben wir zur Erprobung von der Behindertenwerkstatt Hainbachtal anfertigen lassen. Im Bereich Stadtwald-Seligenstadt Nord sind bereits 10 Mposfledermauskästen aufgehängt. In Hainburg haben wir diese Woche je 10 weitere Kästen (Mpos und Spaltenquartiere) mit Schwegler Meisenkästen aufgehängt. Sie sind alle in bestehende Probeflächen integriert worden. Die Meisenkästen (26mm) sind zur Ablenkung, damit die Fledermauskästen nicht von den Blaumeisen zugebaut werden.

Nun sind noch 15 Spaltenquartiere und 5 Mopsfledermauskästen für den Staatswald Seligenstadt und Mainhausen übrig. Die sollen eventuell am Montag aufgehängt werden.

Kästen warten auf das Aufhängen
Mopskästen mit langen Anlaufspalten und Spaltenquartiere

Fledermaus- und Nistkästen für die Lehmgrube Hainburg

Im Rahmen eines Ausgleiches für die Erweiterung der Lehmgrube Hainstadt wurden nach Vorgabe der Unteren Naturschutzbehörde 10 Fledermauskästen und mehrere Vogelnistkästen u.a. für Wendehals, Baumläufer, Blau- und Kohlmeisen aufgehängt.

Wir hängen Fledermauskästen immer in Fünfergruppen. Eine mit 2 Flach und 3 Rundkästen, die andere mit 1 Flach und 4 Rundkästen
Die Vogelnistkästen kamen im Umfeld der Fledermauskästen zum Einsatz
Flachkästen für typische spaltenbewohnende Fledermäuse
Mehrere selbstgebaute Baumläuferkästen von Manfred Gutermuth
Schweglerkästen für Blau- und Kohlmeise (Lochdurchmesser 26 und 34 mm)
Schwegler Flachkästen für Fledermäuse
Wendehalskästen

Schwegler liefert Kästen

Nach knapp 8 Monaten haben wir von Schwegler endlich die bestellten Kästen bekommen. Für unsere Projektarbeit haben wir 72 Nist- und Fledermauskästen bekommen. Ein Teil der Kästen geht an unsere NABU Gruppe Hainburg. Die hatte uns einige von ihren Kästen vorab zur Verfügung gestellt, die wir nun zurück geben. Dadurch war es möglich früh genug im Jahr die Käästen aufzuhängen.

alle Kästen

Die Kästen, die möglichst bald raus müssen, haben wir inzwischen bereits registriert. Sie sind für die Fledermausprobeflächen mit sehr hohem Blaumeisendruck in Hainstadt. Für eine vorgezogene Ausgleichsmaßnahme in der Lehmgrube Hainstadt (die dafür vorgesehenen Kästen sind bestellt, brauchen aber 8 Monate bis Zustellung). Der Rest ist für die Käthe-Paulus-Schule in Zellhausen.

Die Steinkauzröhren sind für den neuen Amphibienlehrpfad und die Käthe-Paulus-Schule. Hier müssen die vorgesehenen „Galgen“ noch gekauft und gebaut werden und sollen im März noch ausgebracht werden.

Die restlichen Kästen kommen erstmal wieder ins Vereinsheim in Hainburg.