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Erster Zyklus der Orchideenwiesenmahd im NSG Bong’sche Kiesgrube abgeschlossen

Es hat etwas gedauert, aber nun sind wir durch! Die eine Hälfte der von uns gepflegten Fläche wurde mit dem Mähbalken gemähd, geschwartet und nun mit dem Ladewagen aufgeladen und am Rande der Fläche als Eiablageplatz für Schlangen aufgeschichtet. Der gemähte Bereich wurde bisher immer gemulcht und dann so gut es ging abgeräumt. Vor der Madh haben wir den gesamten Wiesenbereich nach der Bienenragwurz abgesucht. Wir haben um die 20 Pflanzen gefunden und deren Standorte für den ersten Mähzyklus ausgesparrt.

Bienenragwurz im Bereich der Bong’schen Kiesgrube 2020

Etwas mühsam war das Umschichten des entladenen Heu. Hier entstand der erste unserer zwei Eiablageplätze.

Trotz relativ kleiner Fläche hatten wir den Ladewagen zweimal bis oben gefüllt

Eine kleine Insel in der Mitte der Fläche haben wir als Rückzugsgebiet für die Insekten stehen lassen. Es wird beim zweiten Mähzyklus abgemäht.

Kleine Rückzugs-Insel
Die Brombeeren am Rand wollen wir im Herbst zurückschneiden
Die Apfelbäume hängen in diesem Jahr sehrt voll!

Bechsteinfledermaus im Stadtkrankenhaus Aschaffenburg gefunden

Am Sonntag Mittag erreichte uns ein Notruf aus Obernau bei Aschaffenburg. Kurze Zeit später waren wir unterwegs die hilfebedürftige Fledermaus zu versorgen. Bei der Finderfamilie erfuhren wir, dass diese Fledermaus auf einer Station des Stadtkrankenhaus Aschaffenburg gefunden wurde. Bereits telefonisch hatten wir angeregt die Fledermaus mit etwas Wasser zu versorgen. Bis wir dort waren hatte sie schon einiges getrunken. Erstmal wurde sie von uns als Langohr fehlbestimmt. Erst bei der näheren Untersuchung bei uns in Seligenstadt erkannten wir, dass der Fledermausmann eine Bechsteinfledermaus war. Diese haben bei den Myotisarten mit 2 bis 2,5 cm bei uns die längsten Ohren. Die Bechsteinfledermaus hat von Beginn an gut gefressen. Wenn sie ihr Normalgewicht wieder erreicht hat, werden wir sie zum Krankenhaus zurück bringen.

beim Fressen

Lehrtafel des Amphibienlehrpfades wieder notdürftig repariert

Mit der neuen Sabotage unserer Lehrpfadschilder dürfte sich der Schden nun auf insgesamt 8.000€ erhöht haben? Allein der Wiederaufbau der umgeworfenen Tafeln schlug mit knapp 4.400€ zu buche. Da waren die Eigenleistungen nicht mit eingerechnet. Nun haben wir die zerstörte Tafeln wieder aufgebaut. Der linke Rand ist ausgebrochen und hängt nun nur noch an zwei Schrauben. Die nächsten Schritte sind eine neue Tafel drucken zu lassen und dann vorort auszutauschen.

Tafel des Amphibienlehrpfades wieder Opfer eines Vandalen

Nun haben wir die vierte Anzeige wegen Vandalismusattacken auf unseren Amphibienlehrpfad gestellt. Der Schaden bisher wohl so um die 8.000,00 €.

Bereits kurz nach dem Aufbau mussten wir alle Tafeln, die von Unbekannten umgeworfen waren, wieder aufbauen. Die Fundamente mussten ausgegraben und die Bodenverankerungen verstärkt werden. Drei der neu gepflanzten Bäume wurden ausgerissen und nach der Wiederpflanzung ist nicht sicher ob sie durch diese Schädigung nun durch den Sommer kommen.

Die zerstörte Tafel muss neu gedruckt werden und soll dann am alten Platz wieder aufgebaut werden.

Um die Tafeln zu zerstören muss man erhebliche Kräfte anwenden. Wir vermuten einen gezielten Angriff mit schwerem Werkzeug.

Fledermäuse lernen fliegen

Im Moment sind die Fledermausbabies dabei das Fliegen zu lernen. In diesen Zeiten kommt es vermehrt zu Einflügen in Gebäude. In Zellhausen wurden nun innerhalb von 3 Tagen 19 Fledrmäuse aus einem Firmengebäude befreit. Nach einer kurzen Fütterungsphase werden sie im Außengelände des Betriebsgebäudes wieder ausgesetzt.

Fledermäuse warten auf die Fütterung
Um sich warm zu halten kuscheln Fledermausbabies gerne
Mückenfledermausbabies

Agenda zum AgFa Treffen am 26.6.2020

Agenda AgFA Treffen am 26.6.2020 um 18 Uhr

Top 1     Einweihung des Amphibienlehrpfades

Top 2     Fledermauspflege – Internetseite

Top 3     Pflegearbeiten

  • Wiese im Keltergraben
  • Bong’sche Kiesgrube
  • Zweite Wildblumenwiese in der Käthe-Paulus-Schule
  • Initialaussaat am Amphibienlehrpfad
  • Ausgleichsfläche Wasser- und Schifffahrtsamt
  • Obstbaumschnitt

Top 4     Obsternte

  • Einsatz des NABU Obstwiesels
  • Keltern?

Top 5     Nachpflanzung von Obstbäumen

  • Zellhausen Ausgleichsfläche
  • Streuobstwiese am Schwarzbruch

Top 6     Schulprojekte

Top 7     Fledermauskontrolle ab August und Wendehals/Gartenrotschwanzkontrolle

Top 8     Verschiedenes

  • Steigereinsatz
  • Einsatz von externem Helfer

Orchideenkartierung

Heute am 17. Juni haben wir auf unserer Orchideenwiese die Bienenragwurz erfasst. In diesem Jahr wollen wir partiell mähen. Daher war es wichtig wo auf unserer Wiese die Pflanzen stehen. Etwas überrascht waren wir über die Ausbreitung der Bienenragwurz. Wir haben sie auf Bereichen gefunden, auf denen sie die letzten Jahre nicht gestanden hatte. Mit 17 gefundenen, blühenden Pflanzen war das Ergebnis wesentlich besser als die letzten Jahre. Kommenden Freitag wollen wir die erste Mahd durchführen.

Alle Apfelbäume tragen extrem viel Äpfel in diesem Jahr
Bienen-Ragwurz (Ophrys apifera)
Bienen-Ragwurz (Ophrys apifera)
Bienen-Ragwurz (Ophrys apifera)
Bienen-Ragwurz (Ophrys apifera)
Bienen-Ragwurz (Ophrys apifera)
Bienen-Ragwurz (Ophrys apifera)
Heidenelke (Dianthus deltoides)
Brennender Hahnenfus (Ranunculus flammula)
Sand-Grasnelke (Armeria maritima subsp. elongata)
Rapunzel-Glockenblume (Campanula rapunculus)
Hainschwebfliege (Episyrphus balteatus) in Rapunzel-Glockenblume
Zottiger Blütenkäfer (Tropinota hirta)
Zottiger Blütenkäfer (Tropinota hirta) und Seidige Rohrkäfer (Plateumaris sericea)
Seidige Rohrkäfer (Plateumaris sericea)

Sonntagsspaziergang

Vom Bahnhof Seligenstadt zum Fasanengarten. Am Bahndamm breitet sich das Hohe Fingerkraut aus.

Hohe Fingerkraut (Potentilla recta)
Hohe Fingerkraut (Potentilla recta)

Am NSG Pechgraben sind die Grenzen zum Kulturland sehr hart. Mit Übergang ist hier nichts! Ein Ackerandstreifen nicht vorhanden. Vermutlich wird der Weg hier mitbearbeitet.

Der NABU Stau erfüllt seine Aufgabe voll und ganz! Im aufgestauten Erlensumpf blüht die besonders geschützte Wasserfeder (Hottonia palustris).

Nur noch vereinzelt ist die Wasserfeder (Hottonia palustris) zu sehen
Blick in den Erlensumpf
Blick in den Erlensumpf

Die Äcker sind in diesem Jahr deutlich bunter. Unter anderem das Echte Leimkraut, neben Kornblume und Klatschmohn.

Echte Leinkraut (Linaria vulgaris)
Acker-Vergissmeinnicht (Myosotis arvensis)
Acker-Witwenblume (Knautia arvensis)
Orangerote Habichtskraut (Hieracium aurantiacum)
Vogel-Wicke (Vicia cracca)

Botanische Exkursion am Gailenberg in Mühlheim

Heuta, am 14. Juni, waren wir mit Eric auf Einladung des NABU Mühlheim unterwegs auf dem Gailenberg bei Mühlheim. Die 130m hohe Erhebung im Rhein-Main.-Gebiet ist ein etwa 1,5qkm großes Streuobstgebiet. Auf dem ca. 18m dicken Basaltuntergrund haben sich Flugsanddünen abgelagert, auf denen sich nur sehr dünne Humusschichten gebildet haben. Geprägt ist der Bereich vor allem durch Sandmagerrasen.

Im unteren Bereich Glatthaderwiesen
die Obstwiesen sind prägend für das Gebiet
Im Hintergrund Silbergrasflur, davor Kleinen Sauerampherbereiche
Blaue Natternkopf (Echium vulgare)
Sand-Grasnelke (Armeria maritima) zwischen Karthäusernelke (Dianthus carthusianorum)
Sand-Grasnelke (Armeria maritima)
Königskerze nicht näher bestimmt
Gemeine Ochsenzunge (Anchusa officinalis)
Berg-Sandglöckchen (Jasione montana)
Berg-Sandglöckchen (Jasione montana)
Zweibindige Schmalbock (Stenurella bifasciata) auf Berg-Sandglöckchen (Jasione montana)
Zweibindige Schmalbock (Stenurella bifasciata) auf Berg-Sandglöckchen (Jasione montana)
Zweibindige Schmalbock (Stenurella bifasciata) auf Berg-Sandglöckchen (Jasione montana)
Ausdauernde Knäuel (Scleranthus perennis)
Ausdauernde Knäuel (Scleranthus perennis)
Ausdauernde Knäuel (Scleranthus perennis)
Aspekt von Sandbergglöckchen und Karthäusernelke
Balkenschröter (Dorcus parallelipipedus)
Balkenschröter (Dorcus parallelipipedus)
Aufrechte Osterluzei (Aristolochia clematitis)
Aufrechte Osterluzei (Aristolochia clematitis)