Fledermausexkursion in Hainburg

Vom Parkplatz Katzenbuckel zur Lehmgrube ging es auf unserer NABU Hainburg Exkursion am 19. September 2020 von 19 Uhr bis 20:30 Uhr. Mit 38 Besuchern war die Veranstaltung ganz gut besucht. Die Flugaktivitäten begannen erst gegen 19:45 Uhr. In der Lehmgrube flogen Mückenfledermäuse (Pipistrellus pygmaeus), Zwergledermäuse (Pipistrellus pipistrellus) und Rauhautfledermäuse (Pipistrellus nathusii).

Nur an der Straße ein Klein er Abendsegler (Nyctalus leiseri). Auf dem Parkplatz war noch eine Zwergfledermaus unterwegs.

Insgesamt leider ein etwas mäßiger Fledermausflug. Durch die anhaltende Trockenheit dürfte auch das Nahrungsspektrum im Moment sehr eingeschränkt sein. Hoffen wir, dass unsere Fledermäuse gut über den kommenden Winter kommen!

Kontrolle unserer Streuobstwiese im Woog von Hainstadt

Am 6. September 2020 haben wir unsere 4.500qm große Streuobstwiese in Hainstadt begangen. Alle Bäume sind vital. Die 4 umgepfropften Bäume habe die Edelreise weitgehend angenommen und gut weitergetrieben. Zwischen den Bäumen sollen die Grasinseln stehen bleiben. Den Streifen zum benachtbarten Acker hat uns unser bäuerlicher Nachbar aus Bruchköbel geklaut.

Die Bäume sind nun so stark, dass die Pfähle und der Baumschutz entfernt werden kann. Dies soll in absehbarer Zeit geschehen.

In einem der Nistkästen waren in diesem Jahr wieder Wespen eingezogen. Die Reinigung steht im Spätherbst an.

Auch die drei Steinkauzröhren werden im Spätherbst kontrolliert. Bisher war die Belegung durch Steinkäuze temporär.

Einer unserer Röhren haben wir unter einen Speierling postiert. Der trägt in diesem Jahr zum erstenmal Früchte.

Zwei Rupfungen haben wir gefunden. Hier könnte es eine weiße Taube gewesen sein?

Nach der Madh im Juli hat sich einiges an Blütenpflanzen entwickelt.

Bei der zweiten Rupfung haben wir die Bestimmung durch eine Google App zum auffinden ähnlicher Bilder durchgeführt. Hat ganz gut geklappt. Hier war es wohl ein Fasan der einem Beutegreifer zum Opfer fiel.

Kampf der Titanen

Am 5. September 2020 haben wir auf unserer Terrasse den Kampf zweier Hornissen beobachten können. Die beiden Tiere kämpften eine ziemlich lange Zeit. Beide verließen die Kampfarena aber unbeschädigt. Im Umgang mit Menschen gibt es eher kaum Probleme. In mehr als 35 Jahren Fledermauskastenkontrolle, mit über 500 Kästen und bis zu 10% Hornissenbelegung, wurde ich nur ein einziges Mal gestochen. Hier war ich aber eher selbst Schuld, da ich dabei etwas unvorsichtig an einen Kasten herangegangen war.

Fledermauskontrolle am 5. September in Hainburg

In 2 Stunden hatten wir noch ein paar Kästen in Hainstadt (WeiskircherWald) kontrolliert. Bis auf die 3 Mausohrquartiere war nur einene Pipistrellus anwesend. Auffällig ist das Fehlen von Blaumeisennester, die wir dort normaler weise in vielen Kästen vorfinden. Hier hat sich das durch Bakterien ausgelöste Blaumeisensterben sehr stark ausgewirkt. In den Buchenwälder sind fast immer Schwammspinner in den Kästen zu finden. Die vermehren sich in den trockenen Jahren sehr stark.

Tod am Straßenrand

Eher zufällig entdeckten wir am Straßenrand zwischen Seligenstadt und Klein Krotzenburg eine überfahrene Ringelnatter.

Fundort der überfahrenen Ringelnatter

Der Fundort lag soweit am Straßenrand, dass sich die Frage stellt, ob das Tier absichtlich überfahren wurde? Eigentlich sollte genug Platz zum Ausweichen da gewesen sein?

Direkt am Straßenrandgrün überfahren

Vor Schmerzen hatte sich das Tier in die eigenen Seite verbissen.

Treffen mit der Firma Amprion am Strommast

Am 25. August 2020 trafen wir uns mit Mitarbeitern der Firma Amprion um einen Falken- und einen Wanderfalkenkasten auf einem Strommast auf einer Streuobstwiese zu installieren.

Beide Kästen hatten wir im Auto dabei

Im unteren Bereich des Mastes soll der Schwegler Turmfalkenkasten angebracht werden. Er soll mit einem Stahlseil am Mast fixiert werden.

Der Turmfalkenkasten soll am ersten Mastknick in ca. 5m Höhe angebracht werden

Der Wanderfalkenkasten soll im Mast in Höhe des zweiten Querträgers angebracht werden. Der Boden soll noch mit einer Stahllochplatte verstärkt werden, damit von dem ca. 80kg schweren Kasten keine Gefahr ausgeht. Die müssen wir jetzt noch besorgen und am Kastenboden anbringen. In dann luftiger Höhe hoffen wir auf zukünftige Wanderfalkenbruten.