Fledermausschutz Südhessen erfasst Fledermäuse in Büttelborn

Der NABU Büttelborn hat mit GAK-Mitteln des Bundes und des Landes Hessen, dem Kreis Groß-Gerau und der Gemeinde Büttelborn rund 14ha wertvolle Feuchtgebietsflächen im Bereich der „Bruchwiesen bei Büttelborn“ angekauft und in das Eigentum der „NABU-Stiftung Hessisches Naturerbe“ überführt.

Im Rahmen unserer Erfassungsprogrammen haben wir mit dem Fledermausschutz Südhessen am 25. Mai 2020 mit 4 Gruppen die Fledermausfauna in diesem Gebiet erfasst. Hierbei haben wir den Weg entlang eines Bachlaufes übernommen.

Bevor wir begannen hat Bernd Petri, der NABU Kreisvorsitzende, uns auf einer kurzen Rude über das Gebiet informiert. An einem alten Torfstich ließ sich eine Nutriafamile von uns nicht stören. Die handzahmen Tiere sind offensichtlich Menschen gewöhnt, die sie dort füttern.

In kurzen Abständen sind Storchenhorste auf künstlichen Nistplatformen und auf Pappeln zu finden. Die Nichtbrütergemeinschaft sammelte sich im Süden des Gebiets zum gemeinsammen Übernachten.

Da wir relativ früh starteten, konnten wir uns voll auf die Umgebung konzentrieren. Bei Temperaturen um die 16°C und relativ kräftigem Wind, war der Erfolg im offenen Bereich fraglich. Bis wir den Umkehrpunkt erreichten flaute der Wind allerdings ab und die Bedingungen waren optimal. Der Sonnenuntergang an diesem Abend war um 21:17 Uhr.


Aktivitäten der Fledermäuse auf unserer Runde

Zwerg- und Mückenfledermäuse, die in der Regel 10 bis 30 min nach Sonnenuntergang ausfliegen, ließen auf sich warten. Die erste Mückenfledermaus war um 21:40 Uhr zu hören.

vor allem Mücken- und Zwergfledermäuse haben wir gefunden, an zwei Stellen Wasserfledermäuse
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