Artenschutz hat es schwer

Auch als Eigentümer eins Ackers ist es schwer einen positiven Beitrag zum Artenschutz leisten zu können. Im Jahre 2014 habe ich einen Maisacker gekauft. Noch im selben Jahr pflanzten wir 32 Obstbäume auf diesen Acker.

Obstbäume nach der Pflanzung im Jahre 2014

Mit der Pflanzung wurden bereits drei Steinkauzröhren bei den Bäumen auf Stützen angebracht. Diese wurden relativ schnell vom Steinkauz angenommen.

Im Jahre 2016 wurden 85 Bäume und Streucher gepflanzt. Bei den Bäumen handelte es sich um Wildkirschen und Holzäpfel. Jeder Baum und Strauch wurde mit einem Flatterband markiert. Im nächsten Jahr fand en wir den Acker abgemäht vor. In den dort lagernden Heuballen flatterten die rotweißen Flatterbänder im Wind. Knapp 400 €, die Bäume waren privat gekauft, waren in den Sand gesetzt.

Im Jahre 2019 legte meine NABU-Gruppe verschiedene Blühstreifen an. Auch auf meinem Acker entstand eine Blühfläche. Der verwendete Samen kostete 0,50€ pro qm. Bei der nächsten Ernte fanden sich tiefe Fahrspuren auf der freisch eingesähten Fläche durch den Bauer auf dem Nachbargrundstück.

In diesem Jahr waren erstmals vier Rebhühner auf der Fläche. Wir hatten zwischen den Bäumen und am Rand num Nachbaracker. Streifen aus der Mahd ausgenommen. Im Streifen zum Nachbaracker hielten sich die Vögel auf.

Rebhuhn – (C) Nabubilddatenbank – NABU/ E. Nerger

Beim nächsten Pflegetermin wurde unser Schutzstreifen zwischen den Äckern von Nachbarbauer abgemäht. Der Landwird soll aus Bruchköbel kommen, genaues wissen wir nicht?

Zwischen den Bäumen bleibt das Gran hoffentlich stehen! Die Baumscheiben haben wir selbst frei gemacht.

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