Ab Anfang August beginnen die Herbstkontrollen unserer Fledermauskästen. Zwischen Mainhausen und Hainburg kontrollieren wir unsere rund 600 Fledermauskästen.




Ab Anfang August beginnen die Herbstkontrollen unserer Fledermauskästen. Zwischen Mainhausen und Hainburg kontrollieren wir unsere rund 600 Fledermauskästen.




Seit Anfang dieses Jahres gibt es den Amphibienlehrpfad am Rödchesweg, von der Käthe-Paulus-Schule Mainhausen in Richtung Seligenstadt, welcher durch Spendengelder umliegender Investoren sowie mit viel ehrenamtlicher Arbeit geschaffen werden konnte.
Gedacht ist er, um bei Führungen, vor allem mit Kindern, über das Leben unserer heimischen Amphibienarten zu informieren. Nun kam es jedoch bereits zum vierten Mal in Folge zu einer gezielten Attacke auf diese Lehrtafeln. Nun wurde eine dieser Tafeln unter Einsatz von Werkzeug am Boden abgeschraubt und anschließend zerbrochen. Ein kompletter Neudruck ist somit notwendig und das zerstörte Material des Tafelgerüstes muss ersetzt werden. Auch sind Obstbäume, die extra entlang des Lehrpfades gesetzt wurden, mehrfach zerstört bzw. beschädigt worden.
Der Amphibienlehrpfad am Rödchesweg informiert verständlich und gezielt über die kreisweit vorkommenden Amphibienarten. Seine unmittelbare Nähe zu dem seit 2011 von der AgFA ins Leben gerufenen mobilen Amphibienschutzzaun an der Zellhäuser Straße (Laichgewässer Königsee) wurde bewusst gewählt. Von Ende Januar bis Ende April werden hier, unter Mithilfe der Schüler der Käthe-Paulus-Schule, Kröten und Frösche voller Enthusiasmus vor dem Überfahren gerettet. Eigens dafür wird ein Krötenzaun aufgestellt und täglich mehrfach betreut und protokolliert.
Mit der Käthe-Paulus-Schule gibt es gleichzeitig eine gemeinsame Umwelt AG, die auf dem Gelände der Schule Kleinbiotope und Wildblumenwiesen anlegt und gezielt Naturerleben vermittelt. Ein Totholzbiotop wurde Ende 2019 in Dienst gestellt, ein Totholzbeet und eine zweite Wildblumenwiese ist für die wiederanlaufende Umwelt AG im September geplant. Die AgFA baut mit den Kindern Fledermauskästen und möchte mit ihnen entlang des Rödcheswegs regelmäßig Nistkastenmonitoring mit verschiedenen Vogelkästen und im nahe gelegenen Auwald Fledermauskontrollen durchführen.
Es gibt viele Ideen und die Kinder nehmen diese Angebote sehr gut und gerne an. Die derzeitigen Schäden durch sinnlosen Vandalismus sind daher umso ärgerlicher und kosten viel zusätzliche Zeit und Mühe, zumal sie völlig unverständlich sind.
Die AgFA bedankt sich hiermit an dieser Stelle gern bei den vielen Helfern und finanziellen Unterstützern. Die Vandalismusschäden haben bisher zu einem zusätzlichen Schaden von ca. 6.000 Euro geführt und hierbei sind die vielen ehrenamtlichen Arbeitsstunden zur Beseitigung der Schäden nicht eingerechnet!
In diesem Sinne hoffen wir, die AgFA, dass diesem Vandalismus ein Ende bereitet wird sowie auf weiteren Zuspruch und Hilfe aus der Region. Auch sind wir stets an neuen ehrenamtlichen Helfern interessiert!

Am Sonntag Mittag erreichte uns ein Notruf aus Obernau bei Aschaffenburg. Kurze Zeit später waren wir unterwegs die hilfebedürftige Fledermaus zu versorgen. Bei der Finderfamilie erfuhren wir, dass diese Fledermaus auf einer Station des Stadtkrankenhaus Aschaffenburg gefunden wurde. Bereits telefonisch hatten wir angeregt die Fledermaus mit etwas Wasser zu versorgen. Bis wir dort waren hatte sie schon einiges getrunken. Erstmal wurde sie von uns als Langohr fehlbestimmt. Erst bei der näheren Untersuchung bei uns in Seligenstadt erkannten wir, dass der Fledermausmann eine Bechsteinfledermaus war. Diese haben bei den Myotisarten mit 2 bis 2,5 cm bei uns die längsten Ohren. Die Bechsteinfledermaus hat von Beginn an gut gefressen. Wenn sie ihr Normalgewicht wieder erreicht hat, werden wir sie zum Krankenhaus zurück bringen.



Mit der neuen Sabotage unserer Lehrpfadschilder dürfte sich der Schden nun auf insgesamt 8.000€ erhöht haben? Allein der Wiederaufbau der umgeworfenen Tafeln schlug mit knapp 4.400€ zu buche. Da waren die Eigenleistungen nicht mit eingerechnet. Nun haben wir die zerstörte Tafeln wieder aufgebaut. Der linke Rand ist ausgebrochen und hängt nun nur noch an zwei Schrauben. Die nächsten Schritte sind eine neue Tafel drucken zu lassen und dann vorort auszutauschen.



Nun haben wir die vierte Anzeige wegen Vandalismusattacken auf unseren Amphibienlehrpfad gestellt. Der Schaden bisher wohl so um die 8.000,00 €.
Bereits kurz nach dem Aufbau mussten wir alle Tafeln, die von Unbekannten umgeworfen waren, wieder aufbauen. Die Fundamente mussten ausgegraben und die Bodenverankerungen verstärkt werden. Drei der neu gepflanzten Bäume wurden ausgerissen und nach der Wiederpflanzung ist nicht sicher ob sie durch diese Schädigung nun durch den Sommer kommen.
Die zerstörte Tafel muss neu gedruckt werden und soll dann am alten Platz wieder aufgebaut werden.
Um die Tafeln zu zerstören muss man erhebliche Kräfte anwenden. Wir vermuten einen gezielten Angriff mit schwerem Werkzeug.



Im Moment sind die Fledermausbabies dabei das Fliegen zu lernen. In diesen Zeiten kommt es vermehrt zu Einflügen in Gebäude. In Zellhausen wurden nun innerhalb von 3 Tagen 19 Fledrmäuse aus einem Firmengebäude befreit. Nach einer kurzen Fütterungsphase werden sie im Außengelände des Betriebsgebäudes wieder ausgesetzt.



Agenda AgFA Treffen am 26.6.2020 um 18 Uhr
Top 1 Einweihung des Amphibienlehrpfades
Top 2 Fledermauspflege – Internetseite
Top 3 Pflegearbeiten
Top 4 Obsternte
Top 5 Nachpflanzung von Obstbäumen
Top 6 Schulprojekte
Top 7 Fledermauskontrolle ab August und Wendehals/Gartenrotschwanzkontrolle
Top 8 Verschiedenes
Vom Bahnhof Seligenstadt zum Fasanengarten. Am Bahndamm breitet sich das Hohe Fingerkraut aus.


Am NSG Pechgraben sind die Grenzen zum Kulturland sehr hart. Mit Übergang ist hier nichts! Ein Ackerandstreifen nicht vorhanden. Vermutlich wird der Weg hier mitbearbeitet.

Der NABU Stau erfüllt seine Aufgabe voll und ganz! Im aufgestauten Erlensumpf blüht die besonders geschützte Wasserfeder (Hottonia palustris).



Die Äcker sind in diesem Jahr deutlich bunter. Unter anderem das Echte Leimkraut, neben Kornblume und Klatschmohn.





Heuta, am 14. Juni, waren wir mit Eric auf Einladung des NABU Mühlheim unterwegs auf dem Gailenberg bei Mühlheim. Die 130m hohe Erhebung im Rhein-Main.-Gebiet ist ein etwa 1,5qkm großes Streuobstgebiet. Auf dem ca. 18m dicken Basaltuntergrund haben sich Flugsanddünen abgelagert, auf denen sich nur sehr dünne Humusschichten gebildet haben. Geprägt ist der Bereich vor allem durch Sandmagerrasen.





















Am 8. Juni haben wir, zwischen Seligenstädter Straße und Schnellstraße in Bieber Fledermäuse erfasst. Entlang der Lämmerspieler Weg und dann Richtung Seligenstädter Straße.


Zwischen 21:45 Uhr und 22:50 Uhr haben wir neben den beiden Abendseglerarten Zwerg-, Mücken- und Rauhautfledermäuse akustisch festgestellt.

