Am 2. November 2022 war ich zu einer Fledermausstunde mit einer 3. Klasse an der Walinusschule in Klein Welzheim. Air hatten uns den Film von Dietmar Nill angesehen: „Warte bis es dunkel wird“, eine verletzte Rauhautfledermaus gefüttert und über Fledermäuse gesprochen. Für den vorbereiteten Vortrag hatte die Zeit allerdings nicht mehr gereicht.
Heute sind 100 Fledermauskasten-Bausätze vom BUND Fledermausshop geliefert worden. Beantragt hatten wir die Kästen beim Kreis Offenbach, der unsere Arbeit unterstützte und uns die Kästen finanzierte. Die Kästen kosteten 900,-€. Sie sollen in den nächsten Jahren für unsere Kinder- und Jugendarbeit Verwendung finden. Vorzugsweise in unseren Grundschulen, aber auch andere interessierte Jugendgruppen. Traditionell gibt es jeweils einen Basteltag bei unseren Projektwochen an den Grundschulen.
Heute Nachmittag haben wir auf der Ausgleichsfläche des Wasser- und Schifffahrtsamtes an der NATO-Rampe gearbeitet. Die drei geringelten Robinien haben wir gefällt und zerkleinert. Das Holz wurde im Waldbereich aufgeschichtet.
Im hinteren Bereich und vorne haben wir Brombeeren gemulcht. Am hinteren Ende haben wir auf einem höheren Baum dann noch einen Eichhörnchenkogel installiert. Befestigt haben wir den Kasten mit Draht in etwas über 5m Höhe.
Nach dem Fällen haben wir die Bäume entastet und zerkleinertDas zerkleinerte Holz haben wir von der Fläche entferntNun stehen nur noch die Obstbäume auf der Wiese
War es wieder Vandalismus oder ein Versehen bei der Pflege? Lässt sich leider nicht mehr klären. Ein Teil des Holzbalken war unten weggebrochen. Nun haben wir mit zwei Schrauben die beiden Teile zusammengeschraubt, so dass die Halterung unten wieder festgemacht werden konnt. Um die Balkenfüße sollten wir in Zukunft vielleicht besser selber mähen?
Zwei Schrauben halten nun die beiden Balkenteile wieder zusammenDie Schrauben sind an der Halterung leider nicht mehr super fest, aber sie haltenAuch das Dach hat einen Schaden. Da gehen wir eher von Vandalismus aus
Am Dienstagabend haben wir auf einer Abendwanderung versucht festzustellen was noch an Fledermäusen fliegt. Ausgehend vom Vereinsheim der Pfadfinder sind wir zum Main und den Weg durch das NSG Bong’sche Kiesgrube die Straße zum Schwalbennest zurück. Die Ausbeute war mager. Zwei Rufkontakte von Mückenfledermäusen im Siedlungsbereich. Eine Zwergfledermaus am Main und ein Braunes Langohr kurz vor der Autobahnbrücke. Es scheint nun eifach schon zu kalt.
Zur letzten Bunkerarbeit haben wir alle Bunereingänge mit Schildern ausgestattet.
Bei den neuen Bunkern über dem EingangDie Schilder waren vom Rheinhau-Taunus-Kreis
In den neuen Bunkern haben wir Wildkameras angebracht. Im alten Bunker haben wir den letzten Feuchtigkeits- und Temperaturtracker installiert. Ein Braunes Langohr hing in einem Stein an der Decke.
Bis auf HST00A in allen Probeflächen Nachweise von Fledermäusen. Allerdings fehlen Daten vom Frühjahr von der Lehmgrube. In den beiden neu eingerichteten Probefläche in der Lehmgrube HAST-L01 und HAST-L02 (Ausgleich für die neue Abbaufläche) im Herbst Nachweise von Fledermäusen.
Probeflächen
Kästen
Individuen
Abendsegler
0
0
0
Br. Langohren
0
0
0
Fransenfledermäuse
3
4
17
Wasserfledermäuse
0
0
0
Gr. Mausohren
0
0
0
Pipistrellus
4
6
14
Myotis spec.
1
2
2
Summe
8
12
33
12 Probeflächen insgesamt
1 Probeflächen ohne Fledermausnachweis
92% Fledermaus-Belegungsrate (Probeflächen)
Hainstadt Wald
Hainstadt Wald WestHainstadt Wald Ost
Zwei Probeflächen wurden aufgelöst, da das Netz zu dicht ist.
Probeflächen
Kästen
Individuen
Abendsegler
2
3
3
Klein Abendsegler
1
1
1
Br. Langohren
1
1
15
Fransenfledermäuse
3
4
40
Myotis
3
4
43
Wasserfledermäuse
0
0
0
Gr. Mausohren
4
8
10
Pipistrellus
4
4
5
Summe
18
25
117
30 Probeflächen insgesamt
2 Probeflächen ohne Fledermausnachweis
93% Fledermaus-Belegungsrate (Probeflächen)
Liebfrauenheide
Probeflächen
Kästen
Individuen
Abendsegler
0
0
0
Br. Langohren
0
0
0
Fransenfledermäuse
0
0
0
Myotis
2
2
40
Gr. Mausohren
0
0
0
Pipistrellus
0
0
0
Summe
2
2
40
6 Probeflächen insgesamt
3 Probeflächen ohne Fledermausnachweis
50% Fledermaus-Belegungsrate (Probeflächen)
Die Probefläche HST027 und HST031 sollen beibehalten werden. Die anderen Probeflächen sollen aufgelöst werden. Fast alle Kästen in diesem Waldbereich sind durch die Brombeeren schlecht erreichbar. Durch den Windbruch sind die Wälder zum Teil viel zu licht. Der hohe Publikumsverkehr ist sicherlich auch problematisch?
Früher war der Herrensee ziemlich wassersicher. In den letzten Jahren ist er immer mehr verlandet. Vor allem die Weiden haben im nördlichen Bereich für ein frühes austrocknen gesorgt. Als Ausgleichsmaßnahme der Ziegelei Wenzel wurden nun zwei Bereich von der Vegatation befreit und gering vertieft. Ausgeführt wurden die Arbeiten von der Firma Höfling.
Freigelegte Fläche im Norden des HerrenseesFreigelegte Fläche im Norden des Herrensees. Im Hintergrund der Rest des Weidengebüsches, das sich auf der gesamten Fläche ausgbreitet hatteZentral eine Vertiefung, die bei Austrocknung eine Restwasserfläche bieten sollErgebnis im südlichen Teil des HerrenseesErgebnis im südlichen Teil des HerrenseesErgebnis im südlichen Teil des Herrensees
Am 4.11.2022 haben wir unsere 29 Obstbäume gepflanzt. Für die Nachpflanzungen (9 auf der ehemaligen Mülldeponie, 14 im Bensbruch) haben wir 2 Stunden gebraucht. Wir waren zu fünft und die Löcher waren vorgegraben. Für die restlichen 6 Obstbäume im Woog von Hainstadt haben wir zu zweit nochmal 2 Stunden gebraucht. Die Erde dort war sehr fest und klebte ziemlich stark. Auch war die Reihe nicht so ganz in einer Linie.
Alle Bäume haben wir mit jeweils 10 Liter gedüngter Gartenerde versehen. Ursprünglich wollten wir die Bäume im Bensbruch erst einmal einschlagen und nächsten Samstag pflanzen. Bei dem guten Wetter und der Pflanzgeschwindigkeit haben wir dann doch alle Bäume gesetzt.
Heute sollen sie noch gewässert werden. Hoffe bei den anstehenden Terminen heute, dass es noch klappt!
6 Bäume im Woog von Hainstadt in einer Reihe gepflanzt
Heute haben wir mit den drei ersten Klassen Äpfel gekeltert. Wert gelegt haben wir darauf, dass die Kinder die einzelnen Schritte selbst vornehmen. Am Anfang haben sie die angefaulten Äpfel ausgelesen und die besseren gewaschen. Die gewaschenen Äpfel wurden dann mit Muskelkraft zerkleinert. Die zerkleinerten Stücke wurden in die Kelter eingefüllt und dann ausgepresst. Am Ende hat der Saft für alle gereicht.
Die Kinder beim letzten ArbeitsschrittAusgelesen hatten sie teilweise großzügig