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Wässern der Obstbäume

Nachdem gestern endlich die Wassersäcke von der BayWa gekommen sind, haben wir heute morgen beim Wässern unsere Jungbäume mit Säcken ausgestattet. Wir haben uns für die 95l Säcke entschieden, da besonders die ehemalige Müllkaute sehr trocken ist und das Wasser nur schlecht hält. Auf drei Flächen haben wir 20 Säcke angebracht und mit Wasser befüllt. Die Säcke sollen jetzt jede Woche aufgefüllt werden. Nach drei Stunden waren wir mit der Arbeit fertig.

Auf der ehemaligen Müllkaute (C) AgFA 2022
Auf der ehemaligen Müllkaute (C) AgFA 2022
Am Amphibienlehrpfad (C) AgFA 2022

Auf der ehemaligen Müllkaute (C) AgFA 2022

Am Amphibienlehrpfad (C) AgFA 2022

Obstbaumwässern

Die 6l pro qm der letzten Woche haben sich kaum bemerkbar gemacht. Der Boden ist massiv ausgetrocknet. Hier auf der alten Mülldeponie ist es besonders schwierig. Hoffe wir bekommen die Bäume durch! Am Amphibienlehrpfad zeigten die Blätter auch erste Trockenschäden. Nur hinter dem Eichwaldhof waren die Bäume unauffällig.

Auf der alten Mülldeponie hängen die Apfelbäume ziemlich voll.

Wasserfledermaus in der Hafenallee in Offenbach

Eine etwas ungewöhnliche Unterkunft wählte eine weibliche Wasserfledermaus als Tagesversteck.

(C) UNB Stadt Offenbach
(C) UNB Stadt Offenbach

In den Spalt passte die Fledermaus nur teilweise rein.

(C) UNB Stadt Offenbach
(C) UNB Stadt Offenbach

Mit 7,2g am unteren Ende des Normalgewichtes, wird sie etwas aufgepäppelt. Sie nahm sehr schnell Mehlwürmer an und frass selbstständig.

(C) AgFA
(C) AgFA

Abendwanderung mit der 4c der Konrad-Adenauer-Schule

Am Freitag den 15. Juli traf ich mich mit der 4c der Konrad-Adenauer-Schule zu einer Fledermauswanderung an der Hütte des Wanderclubs Edelweiss an der Gänsbrüh in Dudenhofen. Nach einer Einführung zum Thema Fledermäuse und dem Füttern meiner Pfleglinge ging es durch den Wald Richtung Wiesenbereich des NSG’s Thomassee und Rotsohl von Dudenhofen. Bereits auf dem Weg durch den Wald flog eine Breitflügelfledermaus (Eptesicus serotinus) den Waldweg entlang. Bis zum Wiesenbereich gab es keine weiteren Nachweise. Durch die Wiesen, Richtung Rotsohl, erst vereinzelt, dann häufiger Große Abendsegler (Nyctalus noctula). Kurz vor dem Weg zwischen Thomassee und Rotsohl fanden wir die erste Mückenfledermaus (Pipistrellus pygmaeus). An der Rotsohl selbst nur Zwergfledermäuse (Pipistrellus pipistrellus). Der Wasserstand war extrem niedrig. Um den See zum Waldrand keine Fledermausrufe. In der Waldrandecke die einzigen Myotisarten. Vermutlich eine Wasserfledermaus (Myotis doubentonii), neben Breitflügel und Großen Abendseglern. Am Waldrand entlang immer wieder im Wechsel Zwergfledermäuse und Abendsegler. Zweimal eine Mückenfledermaus. Durch den Wald zurück zum Hauptweg nur noch selten Zwergfledermäuse. Bis zur Gänsbrüh keine weiteren Fledermausrufe. Den Restweg zur Hütte wechselten sich selten Zwerg- und Mückenfledermaus ab. Das Wasser der Gänsbrüh riecht faul und unangenehm. Die Fledermäuse scheinen diesen Bereich zu meiden?

Pflege unserer Streuobstwiese im Bensbruch

Letzten Mittwoch haben wir die Streuobstwiese im Bensbruch gemäht. Da wir beim Obstbaumwässern noch Wasser übrig hatten, haben wir im Bensbruch auch ein paar Bäume gewässert.

Hauhechel Bläuling (Polyommatus icarus) (C) D. Zöphel
Hauhechel Bläuling (Polyommatus icarus) (C) D. Zöphel
Rotbraune Ochsenauge (Pyronia tithonus) (C) D. Zöphel
Hauhechel Bläuling (Polyommatus icarus) und Rotbraune Ochsenauge (Pyronia tithonus) (C) D. Zöphel

Nach 3 Jahren Mahd zeigen sich erste Erfolge

Nach drei Jahren zeigen sich erste Erfolge. Die ehemals krautige Ruderalfläche wandelt sich immer mehr zur Wiesenfläche. War früher die Brennessel dominant, so ist sie nun in die Randbereiche verdrängt. Auf der Fläche hat sich ein Neuntöter (Lanius collurio) angesiedelt. Das Männchen nutzt die Wiesenmahd zur Jagd. An den Großen Heupferden hatte er schon zu schleppen.

Neuntöter (Lanius collurio) auf der Apfelbaumspitze
Neuntöter (Lanius collurio) auf dem alten Baumpfahl

Balkenschröter und verwaiste Turmfalken

Der Balkenschröter war auf dem Weg am Amphibtheater in Hanau. Irgendwer scheint schon mal drauf getreten zu sein? Hoffe er überlebt. Der Käfer sieht dem weiblichen Hierschkäfer ähnlich, nur bedeutend kleiner.

Weiblicher Balkenschröter (Dorcus parallelipipedus)

Irgendwie sind die Elterntiere in Hainstadt ausgefallen? Zwei Junge waren schon ziemlich abgemagert von der Bundespolizei gefunden worden. Manfred zieht sie nun groß. Bei den Futterpreisen (6 Mäuse kosten 8,50€) eine etwas kostspielige Sache.

Einer von zwei verwaisten Turmfalken aus dem NABU Vereinsheim in Hainburg