Am 15. September in Zellhausen, am 16. September in Klein Welsheim haben wir die Wildbienenklötze mit den Kindern kontrolliert. Bestimmen müssen wir die Larven noch. Das wollen wir aufgrund der gemachten Fotos nachholen.
















Am 15. September in Zellhausen, am 16. September in Klein Welsheim haben wir die Wildbienenklötze mit den Kindern kontrolliert. Bestimmen müssen wir die Larven noch. Das wollen wir aufgrund der gemachten Fotos nachholen.
















KPS – Käthe-Paulus-Schule
WS _ Walinus Schule

Um 18:30 Uhr trafen wir uns am Parkplatz Lange Schneise. Es waren 26 Kinder angemeldet. Zu denen kamen noch ca. 6 Erwachsene. Wir waren zu dritt: Elke, Dietmar und ich. Wir haben uns entlang der Tafeln bewegt und etwas über Fledermäuse gelernt. Am Keltergrben haben wir Kästen kontrolliert. Leider waren keine Fledermäuse dort anwesend. Kurz darauf begannen die Aktivitäten der Fledermäuse im freien Luftraum.

Vor allem Zwerg- (Pipistrellus pipistrellus) und Mückenfledermäuse (Pipistrellus pygmaeus) waren zu hören. Deutlich konnte man sie gegen den noch hellen Himmel erkennen.
Am kleinen Teich kam dann die Fransenfledermaus (Myotis natterie) dazu, die dort seit 30 Jahren ihre Jungen großzieht.
Auf dem Rückweg, an der Einmündung von der Dachsbauschneise zur Langen Schneise flog ein Braunes Langohr (Plecotus auritus) vorbei. Auf dem Langen Schneise, kurz vor dem Keltergraben war der Ruf einer Breitflügelfledermaus (Eptesicus serotinus) zu hören. Sie mag die etwas breiteren Flugschneisen zwischen Wald und Weihnachtsbaumkultur.
Schon fast am Parkplatz eine Rufreihe der Mopsfledermaus (Barbastelle barbastellus). Danach war der Große Abendsegler (Nyctalus noctula) mit vier Rufreihen zu hören. Bei uns ist diese Art in den letzten Jahren sehr selten geworden.
Gegen 20:40 Uhr waren wir dann wieder zurück am Parkplatz.



Wir trafen uns um 19 Uhr am See am Goldberg. Eine Hochzeit im Restaurant erschwerte die Führung etwas. Wir waren 12 Personen. Um nicht gestört zu werden sind wir nach Süden ans Ufer des Angelsees, um etwas über Fledermäuse zu erfahren. Nach knapp einer Stunde hatten wir das Thema abgehandelt.

So um 20:15 Uhr begannen wir mit unserer Exkursion zu den Fledermäusen zum See am Goldberg. Nach dem Überqueren der Straße fingen die Fledermausaktivitäten an.

Am Häufigsten waren die Rufe der Mückenfledermäuse (Pipistrellus pygmaeus). Es waren 152 Rufreihen mit 4892 Einzelrufen. Zweithäufigste Art war die Zwergfledermaus (Pipistrellus pipistrellus) mit 116 Rufreihen mit 5693 Einzelrufen. Der Große Abendsegler war mit 8 Rufreihen und 30 Einzelrufe vertreten. Die Wasserfledermaus (Myotis daubentonii) war mit 4 Rufreihen und 67 Einzelrufen vertreten. Drei Rufreihen mit 33 Einzelrufen waren von der Rauhautfledermaus (Pipistrellus nathusii) detektiert. Zwei Rufreihen mit 9 Einelrufen von Langohren (Plecotus spec.) und eine Rufreihe mit 163 Einzelrufe vom Großen Mausohr (Myotis nyotis). 5 Rufreihen von Mausohren (Myotis spec.) müssen nochmal nachbestimmt werden.

Die Veranstaltung endete um 21 Uhr.
Eigentlich erwartet man außer den vielen Katzenviedeos bei uns nicht viele Säugetiere. Die Katze dezimiert die Vögel und die Fledermäuse. Um so mehr überraschte die Wildkamera mit den anderen Aufnahmen. Unser Grundstück ist von hohen Mauern umgeben und nur die Einfahrt zum Grundstück ist für Igel nutzbar.
Den Steinmarder sehen wir bereits seit Jahren. Er reproduziert erfolgreich in unserem Umfeld.
Ein schwarzer Schatten war der Auslöser für das aufstellen der Wildkamera. Die Anwesenheit des Waschbärs wurde bestätigt.
Wir haben früher auch eine Erdkröte und eine Zauneidechse auf unseren 40 qm Wildnis entdeckt.
Waschbären sind bei uns wahrscheinlich flächendeckend vorhanden? Sucht man sie, so findet man sie auch.