Batnight-Wochenende 2026

Am Freitag, den 28. September haben wir in der Montessori Schule in Dietzenbach von 8 bis 11:30 Uhr mit so um die 30 Kindern Fledermauskästen und Fledermauslapbooks gebastelt. Trotz kurzzeitigem Regen hat alles gut geklappt.

Um 15 Uhr hatte sich kurzfristig RTL-Hessen für ein Besuch der Batnight im Rodgau angekündigt. Die NABU Gruppe Rodgau hatte bereits am Vormittag das Gelände weitgehend für die Veranstaltung vorbereitet. So war das Filmteam von RTL-Hessen wirklich gut zufrieden zu stellen.

Die Veranstaltung war mit ca. 100 Besuchern trotz massivem Regenschauer im Eröffnungszeitraum sehr gut besucht. Bei dem Vortrag und der anschließenden Exkursion waren mindestens 60 Personen dabei. Das genaue zählen habe ich nicht so richtig geschafft. Um 22 Uhr war ich dann endlich wieder zuhause. 

Am Samstag sind Birgit und ich in den Hessen Park gefahren. Kurz vor 10 Uhr waren wir dort. Die AGFH hatte dort die Batnight mit verschiedenen Ständen über den Tag ausgerichtet. Ich hatte mit den Kindern von 11 bis 18 Uhr Fledermauskästen gebastelt. Meine Befürchtung ich müsse einen Teil der Bastelsets wieder mit nach Hause schleppen hatte sich nicht bestätigt. Wir konnten fast alle Kastenbausets fertigstellen. Müde und ausgehungert bin ich dann mit Birgit vor dem Abendprogramm wieder nach Hause gefahren. Zwei Tage mit durchgängigem Programm waren dann doch für mich am Abend zu viel.

Verpasst hatten wir Petras Vortrag, Kaijas Exkursion und Thomas Fledermausnetzfang im Park. 

Ergebnisse der Fledermausexkursion im Rodgau:

Am häufigsten die Zwergfledermaus (Pipistrellus pipistrellus), dann die Mückenfledermaus (Pipistrellus pygmaeus) mit 16 Rufreihen, der Große Abendsegler (Nyctalus noctula) mit 14 Rufreihen. Kleinabendsegler (Nyctalus leisleri) und Breitflügelfledermaus (Eptesicus serotinus) mit je 2 Rufreihen und wahrscheinlich ein Gro0es Mausohr (Myotis myotis)). Wir waren unterwegs von 20:25 Uhr bis 21:22 Uhr.

Pflege auf den Streuobstwiesen am 21. August 2026

auf der alten Mülldeponie haben wir heute zwischen den Bäumen und um die Bäume gemäht. Die Apfelbäume haben schon ordentlich Früchte verloren. Die lange Trockenphase haben sie aber ansonsten gut weggesteckt. Es hängen aber auch noch viele Äpfel an den Bäumen. Es war jetzt die letzte Streuobstwiese, die wir nach der Mahd nachpflegen mussten. In einer Ecke lag ein kaputter Hochsitz (Bild). Die beiden vorderen Stützen waren defekt. Eine war abgebrochen, die andere geknickt. Er sieht aber so aus als könnte man ihn reparieren? Wenn man wüßte wem er gehört? Er war bereits zum Teil von Brombeeren eingewachsen und zum Mähen haben wir ihn dann weiter in die Wiese herausgezogen.

Kaputter Hochsitz auf der Wiese. Wem könnte der gehören?

Nach dem Mähen haben wir im Bensbruch die Bäume gegossen. Nur die drei ersten Reihen. Die letzte ist noch gut durch das Grundwasser versorgt und es soll am Nachmittag regnen.

Zwischen dem braunen Gras kommt ab und zu wieder etwas hoch
Einen der im letzten Jahr gepflanzten Kirschbäume werden wir wohl verlieren? Trotz wöchentliche Wässerung seit Mai.

Pflege auf der Streuobstwiese in Hainstadt am 17. August 2026

Heute haben wir auf der Streuobstwiese in Hainstadt zwischen den Bäumen gemäht und die Bäume mit der Motorsense freigestellt. So ganz problemlos ist die Trockenheit nicht an den Bäumen vorbeigegangen. Das Gras soll nun ein paar Tage trocknen und wird dann um die Bäume zum Mulchen zusammen gezogen. Als nächstes kommt die Streuobstwiese auf der alten Mülldeponie dran. Auch dort muss zwischen den Bäumen gemäht und um die Bäume gesenst werden.

Blick auf die Streuobbstwiesse nach dem Mähen
Blick die Baumreihen entlang

Fledermauswanderung am 7. August in Dreieich

Zusammen mit dem BUND Dreieich haben wir um 20:30 Uhr zur Fledermauswanderung eingeladen. Wir durften 31 Gäste begrüßen und haben uns über die gute Resonanz gefreut!

Nach dem Einführungsvortrag über Fledermäuse konnten wir einen Pflegling wieder in die Natur entlassen. Das Zweifarbmännchen war am Montag dieser Woche in Seligenstadt auf einer Terasse gefunden worden. Mit 12 g lag es an der unteren Grenze des Normalgewichtes und wurde die Woche über etwas aufgepeppelt. Mit leichten Anlaufschwierigkeiten, Flugversuche ohne den Kreislauf wieder auf Betriebstemperatur gebracht zu haben, hob es dann vom Autodach ab und verschwandt in der Abenddämmerung.

Zweifarbfledermaus (Vespertilio murinus)

Die Familie Lenhardt hatte uns erlaubt ihren Parkplatz am Hofcafe zu nutzen. Mit Detektoren und Wärmebilfkamera ging es von dort zum Naturdenkmal Kirchbornbrunnen. Von 21:30 Uhr bis 22:30 Uhr haben wir den Fledermausflug auf der Strecke aufgezeichnet.

Aufgezeichnete Fledermausrufe

Am häufigsten war die Mückenfledermaus (Pipistrellus pygmaeus) , gefolgt von der Zwergfledermaus (Pipistrellus pipistrellus). 5 Rufreihen konnten der Wasserfledermaus (Myotis daubentonii) zugeordnet werden. Eine Myotisrufreihe war nicht bestimmbar und je eine Rufreihe war dem Großen Abendsegler (Nyctalus noctula) und Zweifarbfledermaus (Vespertilio murinus) zuzuordnen. Letzteres war vermutlich die vorher freigelassene Zweifarbfledermaus?

Fledermausaktivitäten im Beobachtungszeitraum
Aufgezeichnete Peakfrequenzen
Aktivitätsmuster der Arten im Beobachtungszeitraum

Wiesenpflege am 6./7. August 2026

Gestern wurden die Fläche im Giern in Zellhausen um die Bäume und an den Rändern, sowie der Amphibienlehrpfad in Seligenstadt gemulcht. Heute haben wir im Giern um die Bäume nachgearbeitet. Stammausschläge entfernt und den Grasschnitt etwas um die Bäume gruppiert. Wir hoffen so die Verdunstung etwas zu reduzieren.

Streuobstwiese im Giern. Das Wasserfass ist gefüllt, die Wiese ist nun auch fast ganz braun.

Auch am Amphibienlehrpfad haben wir das Gras gemulcht, die Bäume und Tafeln frei geschnitten und um die Lampen den Aufwuchs entfernt.

Der 10 m breite Streifen, der die Tafeln umfasst wurde gemulcht. Mit dem Traktor in der Fläche, um die Lampen, Bäume und Tafeln mit dem Freischneider
Amphibienlehrpfad Richtung Seligenstadt. Die Bäume sehen alle noch gut aus.