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Mückenfledermausquartier in Hainburg soll erhalten bleiben

Bereits seit fünf Jahren haben sich Mückenfledermäuse in einem Flachdach in dem Bürogebäude der Firma Marmor Klein in Hainstadt angesiedelt. Bei einer Ausflugszählung Anfang August wurden 114 Fledermäuse gezählt. Die Tier erreichen das Quartier im Flachdach über einen Mauerspalt an der Flachdachdecke.

Die Beleuchtung am Haus stört die Tiere nicht. Mit einer Inspektionskamera wollen wir prüfen, wie der Innenraum aussieht.

Das obere Geschoß wird als Wohnung genutzt. Im Kinderzimmer kommt es zu Feuchtigkeitsproblemen, was eine Sanierung des Daches notwendig macht. Aus diesem Grunde wollen wir versuchen, mit Fledermausbrettern (100 x 80 cm) entlang des Dachsimses, die Tiere umzusiedeln.

Die Installation der Bretter ist für das kommende Frühjahr geplant. Im Winter wollen wir zusammen mit unserer Bundesfreiwilligen die Bretter bauen.

Ausbau Bunker Mainhausen

Der Bunkereingang ist fertiggestellt und wir können uns nun dem Bunkerinneren zuwenden.

Der neue Türteil wurde an die alte Tür angeschraubt und an der Seite mit einem zusätzlichen Bolzen gesichert. Das Bunkerinnere ist nun gut zu erreichen.

Das Bunkerinnere ist 14,55 m lang und 11,50 m breit. Die Ecken sind leicht abgeflacht und mit einer Höhe von 2,62 m ist er sehr geräumig.

Vereinzelnt wurden bereits Hohlblocksteine ins Bunkerinnere eingebracht.

Die Decke ist mit einer Stärke um die 10 cm nicht besonders stark. Im Bunkerinneren wird die Decke durch Pfeiler und Beton-Schürzen  abgestützt.

Der Boden wurde bereits vor einiger Zeit perforiert, damit überflüssiges Wasser wieder versickern kann.

Der Bunkereingang (rechts) wurde bereits durch eine Hohlblockmauerung verkleinert.

Entlang der Wände sollen Poroton-Betten mit einem gemauerten Stützpfeilersystem eingabaut werden.

Bereits am letzten Freitag war die erste Fledermaus in den Bunker eingezogen. Das Braune Langohr hatte sich in einem Hohlblockstein an der Decke versteckt.

21. Internationale Fledermausnacht am 26./27. August 2017

Traditionell Ende August findet in über 35 Ländern die Internationale Fledermausnacht statt. In Deutschland leben 25 verschiedene Fledermausarten. Hiervon sind 18 Arten in Seligenstadt nachgewiesen. Die internationale Batnight bietet die Möglichkeit Fledermäuse hautnah zu erleben.  Überall im Bundesgebiet werden Veranstaltungen zur Batnight angeboten. Eine Karte mit allen Veranstaltungen ist im Internet zu finden unter: www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/aktionen-und-projekte/batnight/termine.html.

Fledermäuse leben seit 60 Millionen Jahre fast unverändert auf unserer Erde. Sie sind die einzigen Säugetiere, die fliegen können. Mit den Händen spannen sie ihre Flughäute auf, mit ihrer Stimme orientieren sie sich in dunkelster Nacht. Sie sind in unseren Breiten ausnahmslos Insektenfresser. Bis zu 1/3 ihres Körpergewichtes fressen sie pro Nacht. Sie können die uns lästig werdenden stechenden Insekten deutlich reduzieren.

In Seligenstadt laden wir ganz herzlich zur Batnight ein.   Die Veranstaltung startet am Samstag, den 26. August, um 19 Uhr am Parkplatz Lange Schneise (nahe der Autobahnabfahrt Seligenstadt).  Wir wandern entlang des Fledermauslehrpfades zum Keltergraben und suchen nach den Tieren. Wenn es dunkel wird, machen wir ihre Rufe hörbar und werden sie bei der Jagd beobachten.

 

Türerweiterung ist nun fertig zum Einbau

Diese Woche kam die Türerweiterung für den Fledermaus-Bunker. Sie wird in den nächsten Tagen mit der alter Tür von innen verschraubt und die Schreubenköpfe innen zugeschmiert. Die Firma Anton Bauer in Seligenstadt hat die notwendige Öffnung und Löcher in der Platte kostenlos gefräst. Die Arbeiten am Innenausbau können nun endlich beginnen. Die Öffnung in der Bunkerdecke durch die THW Jugend Seligenstadt hat zu einer optimalen Feuchtigkeit im Bunkerinnern geführt. Mit einem Sandboden muss nun das Wasser im Bunker zum Verdunsten verteilt werden.

Laktierendes Fransenfledermausweibchen wieder erfolgreich ausgewildert

Als es vor drei Tagen gebracht wurde, war nicht sicher, ob es wieder aus die Beine kommt. Eine Katze hatte hatte es abgefangen und nach Hause gebracht. 

Die Besitzer der Katze gaben das verletzte Tier an die Fledermauspflege weiter.

Aufgrund der Verletzungen wurde es antibiotisch behandelt. Mit Mehlwürmern wurde es  auf ein Gewicht von 9 Gramm gebracht.

Da es laktierte, wollten wir es so schnell wie möglich wieder freilassen, da irgendwo eine Junge Fledermaus im Quartier warten musste.

Gester konnten wir das Tier wieder freilassen. Möglichst nahe der Fundstelle.

 

Wir hoffen, dass ihr Junges noch lebt und die letzten 2 1/2 Tage gut überstanden hat.

NSG Wacholderheide Wurmberg bei Hardheim

Spaziergang am 5. Juni 2017 im NSG. Leider war das Wetter schlecht und nach ca. einer Stunde fing es an zu regnen.

Bienenragwurz

Bocks-Riemenzunge

Bocks-Riemenzunge

Bienenragwurz

Ziest

Sommerwurz

Pyramidenorchis

Ohnhorn

Pyramidenorchis

  Ohnhorn

Schmetterling

Sommerwurz

 

Sommerwurz

Sommerwurz

Bienenragwurz

  Bienenragwurz

Grünwitterchen

Grünwitterchen

Raupe und Schmetterling

Raupe

Bläuling

Pyramidenorchis

Schmetterling

 

Wollschwärmer

Apfelrose

 

Kartäusernelke     

Orchideenwanderung am 27. Mai in die Hardheimer Wacholderheide und in den Haigergrund

Am 27. Mai waren wir mit 6 Personen zur Exkursion in die Hardheimer Wacholderheide und in den Haigergrund bei Königheim. Gegen 10:30 Uhr kamen wir in der Wacholderheide in Hardheim an. Bereits am Beginn des Gebietes diese, leider tote Erdkröte:

Wie sie zu tote kam, konnten wir uns nicht erklären? Unser Weg führte uns entlang einer Abbaugrube hinauf zu einem Strommast.

Im anschliessenden Wald bestimmten wir die Pflanzen. Unter anderem die Strinkende Nieswurz:

Der Türkenbund war leider schon abgeblüht:

Im Wald wuchs auch das Manns-Knabenkrau:

Auf den anschliessenden Wiesen fanden wir die Samenstände der Küchenschelle:

Ein verspätetes blühemndes Exemplar konnten wir auch noch finden:

Das Purpur-Knabenkraut war weitgehend verblüht, doch überall standen die Helm-Knabenkräuter auf der Wiese und am Gebüschrand:

Hin und wieder fanden wir Käfer in den Blumenblühten:

Bläulinge gaukelten über die Wiese. Ab und zu hielten sie auf einer Blüte inne:

Auf den Wegen fanden wir Sandlaufkäfer:

Auch ein Exemplar mit ganz roten Beinen war dabei:

Bei den Pyramidenorchis waren noch nicht alle aufgeblüht:

Eine Sommerwurz stand in der Wiese:

und eine unbestimmte Raupe kroch über den Weg:

Immer wieder Schmetterlinge:

und andere Insekten:

Die Fliegenragwurz war nicht selten:

Bei der Spinnenragwurz ging die Blühtenzeit langsam zuende:

Von der Hummelragwurz konnten wir zwei Standorte finden:

Auch das gelbe Sonnenröschen war oft anzutreffen:

Interessant auch die Blüte des Acker-Wachtelweizens:

Im Schatten war die Bocks-Riemenzunge zu finden. Inzwischen war sie richtig aufgeblüht:

Auf einer Akelei ein Echter Widderbock (Clytus arietis):

Am Wegesrand krabbelte ein Rosenkäfer:

Auch der blutrote Storchenschnabel hatte besuch:

Wir fanden die verschiedenartigsten Blumen:

 

Nach einer Mittagspause in der Wohlfahrtsmühle führen wir zum Haigergrund.Auf dem Weg dorthin stand am Rande des Weges der Steinsamen:

Ein Gefleckter Schmalbock (Strangalia maculata) an der Weißen Teufelskralle:

Auch die MMantelwolfsmilch war zu finden:

Am Hang der ehemaligen Weinberge flog wieder die Schmettelingshaft in größeren Menge:

Überall waren kleine Schnecken zu finden:

Der Dipdam blühte am Waldrand in größeren Mengen:

Nur ein Exemplar der Astlosen Graslilie stand am Waldrand:

Ein kleiner Käfer krabbelte am Alant:

In einer Kiefer sang der Baumpiper:

Gelegentlich stand die Grünliche Waldhyazinte am Wegesrand:

Am alten Platz war die Hummeölragwurz zu finden:

Nur einige wenige Purpur-Knabenkräuter waren heute zu sehen:

Im angrenzenden Wald das Weiße Waldvöglein:

Der Frauenschuh war weitgehend abgeblüht. Eine Pflanze konnten wir noch finden:

Wo es etwas dunkler war, stand die Vogel Nestwurz:

Auch das Große Zweiblatt war zu finden:

Âm Ende noch ein paar nicht bestimmte Pflanzen:

Gegen 18:30 Uhr hatten wir unsere Exkursion abgeschlossen und machten uns auf den Heimweg.

 

 

 

Orchideenwanderung am 20. Mai 2017 – Wacholderheide bei Bretzingen

Nachdem wir am Vormittag den Haigergrund erkundeten, sind wir am Nachmittag zu dem 1986 ausgewiesenen NSG „Wacholderheide Wurmberg und Brücklein“ gefahren.

Beeindruckend, bereits am Anfang des Gebietes, nachdem wir den Wald verlassen hatten waren die großen Bestände des Klappertopfes.

Zottige Klappertopf (Rhinanthus alectorolophus)?

Auf den Wiesen fand sich vor allem Helm-Knabenkräuter.

Helm-Knabenkraut (Orchis militaris)

Beeindruckend auch die großen Bestände an Küchenschellen, deren Samenstände nun die Wiesen zierten.

Gewöhnliche Kuhschellen (Pulsatilla vulgaris)

Wir nahmen uns vor zur Blütenzeit dieses Gebiet noch einmal besuchen zu wollen.

Ganz vereinzelt begann der Acker-Wachtelweizen bereits zu blühen.

Acker-Wachtelweizen (Melampyrum arvense)

Bei den Schmetterlingen vermissten wir die Bläulinge. Neben einem Segelfalter, viele kleine Weißlinge und andere kleine Arten.

Auf einer Hecke saß ein Neuntöter.

Purpur-Knabenkräuter waren nur vereinzelt zu sehen.

Purpur-Knabenkraut (Orchis purpurea)

Auf der Hälfte unseres Weges entdeckten wir ein weißes Helm-Knabenkraut.

Helm-Knabenkraut (Orchis militaris)

Auch hier sind Fliegen- und Spinnenragwurz nicht selten!

Fliegen-Ragwurz (Ophrys insectifera)

Spinnen-Ragwurz (Ophrys sphegodes)

Neu für uns war ein Hybrid zwischen Fliegen- und Spinnenragwurz.

Wir besuchen das Gebiet ja schon ein paar Jahre, die Hummelragwurz haben wir hier in diesem Jahr zum ersten Mal gesehen.

Hummel-Ragwurz (Ophrys holoserica)

Eher unscheinbar, das Große Zweiblatt am Wegesrand.

Große Zweiblatt (Listera ovata, Syn.: Neottia ovata)

Bocks-Riemenzunge haben wir auch gefunden. Sie war hier aber noch weiter zurück. Sie scheint ihren Standort jedes Jahr zu ändern?

Was uns auch sehr gefiel, waren die großen Bestände an Akelei.

Gewöhnliche Akelei (Aquilegia vulgaris)

Insekten hatten sich hier heute auch rar gemacht.

Feldgrille (Gryllus campestris)

Schwarze Kiefernholzwespe (Xeris spectrum)?

Wir waren den Weg bis zu dem Streuobst hin und zurück gewandert. Nun überlegten wir, was wir noch machen könnten?

Wir entschieden uns nochmal nach Höpfingen-Waldstetten zu fahren. Dort angekommen waren bereits zwei Leute am Beginn des NSG’s und erzählten uns, dass eine Orchideenexkursion hier gleich um 18:00 Uhr starten würde. Wir hatten bereits vor zwei Jahren dort mal an einer Exkursions teilgenommen und entschieden aufgrund der possitiven Erinnerung, daran teil zu nehmen.

Viele der dort vorkommenden Orchideenarten hatten wir bereits heute gefunden, von zwei Besonderheiten möchte ich aber noch Berichten. In einem Waldstück gibt es Knabenkrauthybriden, die Rätsel aufgeben. Es sollen Hybride des Kleinen-Knabenkrautes (Anacamptis morio) und des   Männlichen Knabenkraut (Orchis mascula) sein.


Der Standort war sehr dunkel.

Nicht weit vom Weg entfernt kamen wir nun doch noch zu unserem Ohnhorn. Zwei Pflanzen standen dort im Wald.

Ohnhorn (Aceras anthropophorum)

Auch die Vogel-Nestwurz sahen wir noch und das Große Zweiblatt war nicht selten.

Vogel-Nestwurz (Neottia nidus-avis)

Auch die große Variabilität des Purpur-Knabenkrautes war sehr beeindruckend!

Purpur-Knabenkraut (Orchis purpurea)

Gegen 20:15 Uhr haben wir unseren Exkursionstag abgeschlossen. Wir hatten doch eine ganze Menge gesehen!

Fledermausexkursion im Rahmen der „12. Hessischen Naturerlebnistage“

Am 6. Mai 2017 trafen wir uns um 19:00 Uhr zur Fledermauswanderung am Parkplatz Lange Schneise. Mit 16 Teilnehmer hatte unsere Gruppe eine angenehme Größe. Zu beginn begrüßte uns unser Braunes Langohr, dass aufgrund der warmen Witterung sehr aktiv war.

Foto: (C) Susanne Carl 2017

Vom Parkplatz aus gingen wir die Lange Schneise entlang in Richtung Keltergraben. An den Tafeln des Fledermauslehrpfades hielten wir inne und erfuhren Details aus dem Leben der Fledermäuse. Am Keltergraben, dem Fledermauslehrpfad folgend entdeckten wir zwei Blindschleichen.

Foto: (C) Susanne Carl 2017

Am Ende des Keltergrabens gingen wir etwas die Hohenstandschneise entlang um zu schauen, ob der Siebenschläfer bereits aktiv ist. Hierfür waren wir leider etwas zu früh. Am Keltergraben fingen wir an mit der Kastenkontrolle.

Foto: (C) Susanne Carl 2017

Die ersten Kästen waren leider leer! Durch den Wald ging es zur Dachsbauschneise. In dem künstlichen Bach sahen wir zwei tote Frösche. Wir überlegten, wie diese Tiere zu Tode gekommen waren? Sind sie vielleicht ein Opfer der Lösungsmittel, die etwas weiter oben aus dem Erdreich abgepumpt werden? Wir wissen es nicht!

Foto: (C) Susanne Carl 2017

Auch hier waren keine Fledermäuse in den Kästen. Wir folgten der Dachsbauschneise, um an der nächsten Kreuzung die Kästen zu kontrollieren. Gleich im ersten Kasten wurden wir fündig. Über 30 Fransenfledermäuse bewohnten den Kasten.

Foto: (C) Susanne Carl 2017

Wir gingen zurück zum Keltergraben und dann in Richtung Brems Hütte. Dort fanden wir noch ein Mausohrmännchen, dass in einem der Kästen übersommert.

Foto: (C) Susanne Carl 2017

Inzwischen war es dunkel geworden und wir beschlossen nochmal zurück zur Dachsbauschneise zu laufen. Wir haben die Detektoren raus geholt und eingeschaltet. Vereinzelt konnten wir Fledermäuse beim jagen beobachten. Im Dunkeln gingen wir anschließend die Lange Schneise zurück zum Parkplatz, den wir nach knapp 3 Stunden wieder erreichten.

 

Orchideenwanderung in Königheim

Am 27. Mai 2017 wollen wir wieder nach Köngheim fahren. In Fahrgemeinschaften werden wir um 9:00 Uhr in Seligenstadt starten und bis zum späten Nachmittag dort auf die Suche nach Orchideen gehen. In der Wohlfahrsmühle wollen wir zu Mittag essen.

Die Bilder von unserem Ausflug im letzten Jahr sollen uns auf diese Wanderung einstimmen:

Fliegenragwurz AGFA 2016

Ohnsport AGFA 2016

Hummelragwurz AGFA 2016

Spinnenragwurz AGFA 2016

Frauenschuh AGFA 2016

Box-Riemenzunge AGFA 2016

Box-Riemenzunge AGFA 2016

Weiße Waldhyazinte AGFA 2016

Purpurknabenkraut AGFA 2016

Weißes Waldvöglein AGFA 2016

Dipdam AGFA 2016

Rosenkäfer AGFA 2017

Maikäfer AGFA 2016