Bei unser Naturschutz AG haben wir zuerst unser neuer Blühsaum inspiziert. Nur direkt am Zaun ist das Gras aufgelaufen, ansonsten überwiegen die krautigen Pflanzen. Blühen tun nur die beigmischten einjährigen Pflanzen. Vor allem Kornblumen und Klatschmohn. Seltener Glockenblume und Habichtskraut. Wir haben die Fläche im Herbst angelegt. Spanend wie sie sich in den nächsten Jahren entwickeln wird.
Ganz im Norden ist die Fläche beschhattet. Dort ist der Samen nur lückig aufgelaufen.Die Kräuter überwiegen, blühen aber in diesem Jahr noch nicht.Bunte Farbtupfer überbrücken die Zeit bis zur Blüte der mehrjährigen KräuterBlick auf die GesamtflächeGlockenblumen sind in diesem Jahr noch rar.Nur wenige Gräser zwischen den KräuternEin kleiner Wassergarten haben wir auchErste Frösche verlassen das Wasser
Nach dem Besuch unserer Kleinbiotope sind wir zum Storchennest gelaufen. Dort brütet der Storch und die Jungen klappern bereits im Nest.
Schwertwespe (Xiphydria prolongata) auf einem WeidenstammDie Landebahn des Segelflugplatzes. In der Breite 30 m gemulcht. Hier können auch große Verkehrsflugzeuge landen. Sie ist 920 m lang und nimmt eine Fläche ein von 27,6 ha.
Die Knabenkräuter waren heute nicht mehr zu finden. Da waren wir ein wenig zu spät. Die Hummelragwurz ist noch da, für die Bienenragwurz scheint es noch zu früh. Der Frauenschuh war bereits verblüht. Wir haben aber einen neuen Standort mit nicht blühenden Pflanzen gefunden.
Heute haben wir die Obstbäume auf der alten Mülldeponie in Seligenstadt freigestellt und um die Bäume das Gras verteilt. Als wir ankamen wurden wir bereits beobachtet
Beobachter an der Wiessengrenze (C) Jill
Soweit es ging haben wir mit dem Traktor einen Kooridor mit dem Traktor um die Bäume freigemulcht.
Koordination der Arbeiten (C) DietmarZauneidechse bei den Mulcharbeiten auf der StreuobstwieseGemulchte Streifen um die ObstbäumeDer vordere Baum in der ersten Reihe war ausgefallenNach dem Mulchen. Um die Bäume haben wir mit der Motorsense gemäht.Insgesamt drei Strteifen haben wir in die Streuobstwiese gemulcht
Um die Bäume haben wir das gemähte und gemulchte Gras zusammen gerecht.
Am Ende der ArbeitenDas zusammen rechen war schon mühsamEin Vandale hat einen zweiten Baum abgebrochen. Das Laub war noch grün!
Am 16. Mai 2025 waren wir in den Orchideengebieten um Hardheim. Ein eher windiges Wetter war schlecht für Insekten. Den Schmetterlingshaft haben wir nur in wenigen Exemplaren gesehen. Fliegen-Ragwurz (Ophrys insectifera)ielleicht war es für ihn auch noch zu früh?
Botanisch war vieles da, oft aber nur in wenigen Exemplaren. Einige Arten wirkten verkrüppelt? Auswirkungen des fehlenden Regens?
Fliegen-Ragwurz (Ophrys insectifera)Spinnen-Ragwurz (Ophrys sphegodes)Diptam (Dictamnus albus), stark in Ausbreitung begriffenBerg-Sandglöckchen (Jasione montana)Bocks-Riemenzunge (Himantoglossum hircinum), oft aber verkrüppelt wirkend?Purpur-Knabenkraut (Orchis purpurea). Dieses Jahr eher kleinwüchsigAusdauernde Lein (Linum perenne). Mit zunehmenden BeständenPurpur-Knabenkraut (Orchis purpurea)Helm-Knabenkraut (Orchis militaris)Purpur-Knabenkraut (Orchis purpurea)Weiße Waldhyazinthe (Platanthera bifolia)Hummel-Ragwurz (Ophrys holoserica). In diesem Jahr nur spärlich.Hummel-Ragwurz (Ophrys holoserica)Vermutlich auch eine Spinnenragwuz?Purpur-Knabenkraut (Orchis purpureaGelb-Frauenschuh (Cypripedium calceolus)Gelb-Frauenschuh (Cypripedium calceolus)Weißes Waldvöglein (Cephalanthera damasonium)Weißes Waldvöglein (Cephalanthera damasonium)Männliche Knabenkraut (Orchis mascula)? Nicht sicher!Männliche Knabenkraut (Orchis mascula)? BlüteHelm-Knabenkraut (Orchis militaris)Bocks-Riemenzunge (Himantoglossum hircinum)Vielblütige Weißwurz (Polygonatum multiflorum)Bocks-Riemenzunge (Himantoglossum hircinum)Helm-Knabenkraut (Orchis militaris)Pyramiden-Hundswurz (Anacamptis pyramidalis). In diesem Jahr nur ganz vereinzelt.Akeleien (Aquilegia)Saat-Esparsette (Onobrychis viciifolia)
Über Maßnahmen zum Fledermausschutz in der Burgruine Dreieichenhain haben wir uns mit der Museumsleiterin getroffen. Bei dieser Gelegenheit haben wir erfasst, was an Fledermäuse umherflog.
Erst haben wir um die Baumscheiben und zwischen den Bäumen mit der Motorsense freigemulcht. Leider war nach einer Tankfüllung unser Ersatzkanister nicht zu öffnen. Inzwischen habe ich ihn aufgesägt und dan Morormix umgeschüttet. Vielleicht geht es damit am Montag weiter? Alle 31 Bäume haben wir mit Preicobakt gestrichen. Beim Streichen heute flog ein Steinkauz von einer unserer Röhren ab. Er könnte inzwischen auf den Eiern sitzen?
Für die Pflege der Baumscheiben ist eine Akku-Fräse bestellt. Sie soll morgen kommen. Hoffentlich ist sie in der Lage das Erdreich dort zu lockern. Ein früherer Versuch mit einer Mororfräse war nicht erfolgreich.
Das Aktivitätsspektrum war bei beiden Detektoren gleich:
In farbigen Bändern sind die Rufe der verschiedenen Arten unten dargestellt. Gut zu erkennen sind die Mücken, die Zwerge und die Abendseglerarten. Hier sind sicherlich auch einige Fehlbestimmungen dabei.
Zugeordnet wurden letztlich die Rufreihen folgenden Arten:
Auch hier konnten wir an diesem Abend 8 Arten unterscheiden. Oft waren mehrere Pipistrellusarten in einer Rufreihe erfasst. Die Artzuordnung erfolgte hier entweder als Rauhaut (Pipistrellus nathusii). Bei Zwerg (Pipistrellus pipistrellus) und Mückenfledermaus (Pipistrellus pygmaeus) meist zu Mücke oder Pipistrellus sprec. Hier sind vermutlich auch weiter Wasserfledermausrufe (Myothis daubentonii) versteckt.
Heute Mittag hatten wir uns verabreted um auf unseren Streuobstwiesen aktiv zu werden. Der wenige Regen in diesem Frühjahr gefährted die jungen Obstbäume. Auf eher sandigem Grund geht es mit den Trockenschäden rasch.
Um 14 Uhr hatten wir uns getroffen um den Wassertank auf dem Anhänger zu montieren. Auch kam unsere Akkupumpe zu ihrem ersten Einsatz. Wir fuhren zum Giern um die letzten 150 l dort im Tank zu vergießen. Leider hatte es mit der Akkupumpe am Anfang nicht so geklappt. Erst als wir Öffnungen fanden, die wir mit Wasser füllten klappte es. Vom fest installirtem Tank dort pumpten wir das Wasser auf den Anhänger. Das Wasser dort reichte für die ersten 6 Bäume in der ersten Reihe. Wir hoffen nächste Woche die anderen Bäume auch gießen zu können. Die Gemeinde muss wieder Wasser auffüllen.
Anschließend sind wir zum Bensbruch. Dort hatten wir knapp 600 l im fest installierten Tank. Davon haben wir 500 l umgepumpt. Das reichte uns für das Wässern von 24 Bäumen. Die restlichen 8 Jungbäume müssen bis nächste Woche warten. Auch hier füllt uns die Gemeinde die Wasserfässer auf.
Von einem Kirschbaum in der Mitte der Fläche flog ein Steinkauz auf und verschwand im nahen Heckenbereich.
Nach zwei Stunden haben wir die Arbeiten beendet. Es war jetzt 31° C warm und die vorgesehenen körperlich anstrengenden Arbeiten haben wir verschoben.
Abends um 20:30 Uhr trafen wir uns mit den Revierförstern von Rödermark und Dietzenbach zum Fledermausaustausch am Angelgewässer des ASV Dietzenbach. Mit dabei, zwei Batlogger M und verschiedene Wärmebildkameras.
Treffpunkt am Angelgewässer
Die Auswertungen der Daten war nicht einfach. Meist waren teilweise mehr als 3 Arten gleichzeitig auf den Aufnahmen.
Mückenfledermäuse dominierten, auch viele Zwerge unt unten nyctaloide Rufe
Zwischen 21 und 22 Uhr haben wir 401 Rufe aufgezeichnet und versucht zu analysieren. Bei knapp 20° C beobachten wir bei einbrechender Dunkelheit.
Allein 319 Rufreihen entfielen auf Zwergfledermäuse (Pipistrellus). Mücke (Pipistrellus pygmaeus) 184, Zwerg (Pipistrellus pipistrellus) 131 und Rauhaut (Pipistrellus nathusii) 14 Rufreihen. Bei den Nyctaloiden waren Kleinabendsegler (Nyctalus leisleri) und Abendsegler (Nyctalus noctalus) etwa gleich häufig. Die Breitflügelfledermaus (Eptesicus serotinus) war mit 7 Rufreihen vertreten. Die Rufe der Mausohren (Myotis) gingen vermutlich in dem Stimmengewirr unter? Die Wasserfledrmaus (Myotis daubentonii) war überall zu sehen, aber nicht oft auf den Aufnahmen zu finden., bzw. wegen der Menge der Einzelrufe schlicht übersehen?
In farbigen Bändern sind die Rufe der verschiedenen Arten unten dargestellt. Gut zu erkennen sind die Mücken, die Zwerge und die Abendseglerarten. Hier sind sicherlich auch einige Fehlbestimmungen dabei.
Zugeordnet wurden letztlich die Rufreihen folgenden Arten:
Wir konnten an diesem Abend 8 Arten unterscheiden. Vermutlich sind uns aber auch einige Myotisarten durchgerutscht? Die Datenfülle war einfach zu viel.
Da wir an einem festen Punkt erfasst hatten, sind die Ortslokalisierungen der Rufreihen nicht wirklich interpretierbar.
Unsere Wärmebildkamera kam zum Erstenmal zum Einsatz. Gut das wir jemanden dabei hatten, der die Technik bereits kannte. Lernen bei doing klappt oft eher nicht.