KPS – Käthe-Paulus-Schule
WS _ Walinus Schule

KPS – Käthe-Paulus-Schule
WS _ Walinus Schule

Um 18:30 Uhr trafen wir uns am Parkplatz Lange Schneise. Es waren 26 Kinder angemeldet. Zu denen kamen noch ca. 6 Erwachsene. Wir waren zu dritt: Elke, Dietmar und ich. Wir haben uns entlang der Tafeln bewegt und etwas über Fledermäuse gelernt. Am Keltergrben haben wir Kästen kontrolliert. Leider waren keine Fledermäuse dort anwesend. Kurz darauf begannen die Aktivitäten der Fledermäuse im freien Luftraum.

Vor allem Zwerg- (Pipistrellus pipistrellus) und Mückenfledermäuse (Pipistrellus pygmaeus) waren zu hören. Deutlich konnte man sie gegen den noch hellen Himmel erkennen.
Am kleinen Teich kam dann die Fransenfledermaus (Myotis natterie) dazu, die dort seit 30 Jahren ihre Jungen großzieht.
Auf dem Rückweg, an der Einmündung von der Dachsbauschneise zur Langen Schneise flog ein Braunes Langohr (Plecotus auritus) vorbei. Auf dem Langen Schneise, kurz vor dem Keltergraben war der Ruf einer Breitflügelfledermaus (Eptesicus serotinus) zu hören. Sie mag die etwas breiteren Flugschneisen zwischen Wald und Weihnachtsbaumkultur.
Schon fast am Parkplatz eine Rufreihe der Mopsfledermaus (Barbastelle barbastellus). Danach war der Große Abendsegler (Nyctalus noctula) mit vier Rufreihen zu hören. Bei uns ist diese Art in den letzten Jahren sehr selten geworden.
Gegen 20:40 Uhr waren wir dann wieder zurück am Parkplatz.



Wir trafen uns um 19 Uhr am See am Goldberg. Eine Hochzeit im Restaurant erschwerte die Führung etwas. Wir waren 12 Personen. Um nicht gestört zu werden sind wir nach Süden ans Ufer des Angelsees, um etwas über Fledermäuse zu erfahren. Nach knapp einer Stunde hatten wir das Thema abgehandelt.

So um 20:15 Uhr begannen wir mit unserer Exkursion zu den Fledermäusen zum See am Goldberg. Nach dem Überqueren der Straße fingen die Fledermausaktivitäten an.

Am Häufigsten waren die Rufe der Mückenfledermäuse (Pipistrellus pygmaeus). Es waren 152 Rufreihen mit 4892 Einzelrufen. Zweithäufigste Art war die Zwergfledermaus (Pipistrellus pipistrellus) mit 116 Rufreihen mit 5693 Einzelrufen. Der Große Abendsegler war mit 8 Rufreihen und 30 Einzelrufe vertreten. Die Wasserfledermaus (Myotis daubentonii) war mit 4 Rufreihen und 67 Einzelrufen vertreten. Drei Rufreihen mit 33 Einzelrufen waren von der Rauhautfledermaus (Pipistrellus nathusii) detektiert. Zwei Rufreihen mit 9 Einelrufen von Langohren (Plecotus spec.) und eine Rufreihe mit 163 Einzelrufe vom Großen Mausohr (Myotis nyotis). 5 Rufreihen von Mausohren (Myotis spec.) müssen nochmal nachbestimmt werden.

Die Veranstaltung endete um 21 Uhr.
Eigentlich erwartet man außer den vielen Katzenviedeos bei uns nicht viele Säugetiere. Die Katze dezimiert die Vögel und die Fledermäuse. Um so mehr überraschte die Wildkamera mit den anderen Aufnahmen. Unser Grundstück ist von hohen Mauern umgeben und nur die Einfahrt zum Grundstück ist für Igel nutzbar.
Den Steinmarder sehen wir bereits seit Jahren. Er reproduziert erfolgreich in unserem Umfeld.
Ein schwarzer Schatten war der Auslöser für das aufstellen der Wildkamera. Die Anwesenheit des Waschbärs wurde bestätigt.
Wir haben früher auch eine Erdkröte und eine Zauneidechse auf unseren 40 qm Wildnis entdeckt.
Waschbären sind bei uns wahrscheinlich flächendeckend vorhanden? Sucht man sie, so findet man sie auch.
Am Freitag, den 28. September haben wir in der Montessori Schule in Dietzenbach von 8 bis 11:30 Uhr mit so um die 30 Kindern Fledermauskästen und Fledermauslapbooks gebastelt. Trotz kurzzeitigem Regen hat alles gut geklappt.
Um 15 Uhr hatte sich kurzfristig RTL-Hessen für ein Besuch der Batnight im Rodgau angekündigt. Die NABU Gruppe Rodgau hatte bereits am Vormittag das Gelände weitgehend für die Veranstaltung vorbereitet. So war das Filmteam von RTL-Hessen wirklich gut zufrieden zu stellen.

Die Veranstaltung war mit ca. 100 Besuchern trotz massivem Regenschauer im Eröffnungszeitraum sehr gut besucht. Bei dem Vortrag und der anschließenden Exkursion waren mindestens 60 Personen dabei. Das genaue zählen habe ich nicht so richtig geschafft. Um 22 Uhr war ich dann endlich wieder zuhause.
Am Samstag sind Birgit und ich in den Hessen Park gefahren. Kurz vor 10 Uhr waren wir dort. Die AGFH hatte dort die Batnight mit verschiedenen Ständen über den Tag ausgerichtet. Ich hatte mit den Kindern von 11 bis 18 Uhr Fledermauskästen gebastelt. Meine Befürchtung ich müsse einen Teil der Bastelsets wieder mit nach Hause schleppen hatte sich nicht bestätigt. Wir konnten fast alle Kastenbausets fertigstellen. Müde und ausgehungert bin ich dann mit Birgit vor dem Abendprogramm wieder nach Hause gefahren. Zwei Tage mit durchgängigem Programm waren dann doch für mich am Abend zu viel.

Verpasst hatten wir Petras Vortrag, Kaijas Exkursion und Thomas Fledermausnetzfang im Park.
Am häufigsten die Zwergfledermaus (Pipistrellus pipistrellus), dann die Mückenfledermaus (Pipistrellus pygmaeus) mit 16 Rufreihen, der Große Abendsegler (Nyctalus noctula) mit 14 Rufreihen. Kleinabendsegler (Nyctalus leisleri) und Breitflügelfledermaus (Eptesicus serotinus) mit je 2 Rufreihen und wahrscheinlich ein Gro0es Mausohr (Myotis myotis)). Wir waren unterwegs von 20:25 Uhr bis 21:22 Uhr.



auf der alten Mülldeponie haben wir heute zwischen den Bäumen und um die Bäume gemäht. Die Apfelbäume haben schon ordentlich Früchte verloren. Die lange Trockenphase haben sie aber ansonsten gut weggesteckt. Es hängen aber auch noch viele Äpfel an den Bäumen. Es war jetzt die letzte Streuobstwiese, die wir nach der Mahd nachpflegen mussten. In einer Ecke lag ein kaputter Hochsitz (Bild). Die beiden vorderen Stützen waren defekt. Eine war abgebrochen, die andere geknickt. Er sieht aber so aus als könnte man ihn reparieren? Wenn man wüßte wem er gehört? Er war bereits zum Teil von Brombeeren eingewachsen und zum Mähen haben wir ihn dann weiter in die Wiese herausgezogen.

Nach dem Mähen haben wir im Bensbruch die Bäume gegossen. Nur die drei ersten Reihen. Die letzte ist noch gut durch das Grundwasser versorgt und es soll am Nachmittag regnen.


Heute haben wir auf der Streuobstwiese in Hainstadt zwischen den Bäumen gemäht und die Bäume mit der Motorsense freigestellt. So ganz problemlos ist die Trockenheit nicht an den Bäumen vorbeigegangen. Das Gras soll nun ein paar Tage trocknen und wird dann um die Bäume zum Mulchen zusammen gezogen. Als nächstes kommt die Streuobstwiese auf der alten Mülldeponie dran. Auch dort muss zwischen den Bäumen gemäht und um die Bäume gesenst werden.


Zusammen mit dem BUND Dreieich haben wir um 20:30 Uhr zur Fledermauswanderung eingeladen. Wir durften 31 Gäste begrüßen und haben uns über die gute Resonanz gefreut!
Nach dem Einführungsvortrag über Fledermäuse konnten wir einen Pflegling wieder in die Natur entlassen. Das Zweifarbmännchen war am Montag dieser Woche in Seligenstadt auf einer Terasse gefunden worden. Mit 12 g lag es an der unteren Grenze des Normalgewichtes und wurde die Woche über etwas aufgepeppelt. Mit leichten Anlaufschwierigkeiten, Flugversuche ohne den Kreislauf wieder auf Betriebstemperatur gebracht zu haben, hob es dann vom Autodach ab und verschwandt in der Abenddämmerung.

Die Familie Lenhardt hatte uns erlaubt ihren Parkplatz am Hofcafe zu nutzen. Mit Detektoren und Wärmebilfkamera ging es von dort zum Naturdenkmal Kirchbornbrunnen. Von 21:30 Uhr bis 22:30 Uhr haben wir den Fledermausflug auf der Strecke aufgezeichnet.

Am häufigsten war die Mückenfledermaus (Pipistrellus pygmaeus) , gefolgt von der Zwergfledermaus (Pipistrellus pipistrellus). 5 Rufreihen konnten der Wasserfledermaus (Myotis daubentonii) zugeordnet werden. Eine Myotisrufreihe war nicht bestimmbar und je eine Rufreihe war dem Großen Abendsegler (Nyctalus noctula) und Zweifarbfledermaus (Vespertilio murinus) zuzuordnen. Letzteres war vermutlich die vorher freigelassene Zweifarbfledermaus?




Gestern wurden die Fläche im Giern in Zellhausen um die Bäume und an den Rändern, sowie der Amphibienlehrpfad in Seligenstadt gemulcht. Heute haben wir im Giern um die Bäume nachgearbeitet. Stammausschläge entfernt und den Grasschnitt etwas um die Bäume gruppiert. Wir hoffen so die Verdunstung etwas zu reduzieren.

Auch am Amphibienlehrpfad haben wir das Gras gemulcht, die Bäume und Tafeln frei geschnitten und um die Lampen den Aufwuchs entfernt.


Heute haben wir am Vormittag auf der Streuobstwiese im Bensbruch unter den Bäumen mit den Freischneidern freigeschnitten und zwischen den Bäumen gemähd. Das Mähgut haben wir zum Teil verwendet um unter den Bäuen zu mulchen. Der restliche Bereich wird mit dem Traktor gemulcht, sobald die Gras-Nelken abgeblüht sind. Bei 27° C um 11 Uhr haben wir die Arbeit eingestellt. Der angekündigte Regen ist heute wieder ausgefallen und die nächste Regenphase soll Mitte August kommen.
