Trotzdem es in der letzten Zeit immer wieder mal regnete, litten unsere Obstbäume auf den beiden sandigen Streuobstwiesen in Zellhausen sehr. Heute morgen haben wir die über 60 Jungbäume auf beiden Flächen gewässert. Auf der Wiese im Giern fanden wir eine Grasnelken. Lauf Flora Incognita mit 98 % Genauigkeit die Wegerich-Grasnelke (Armeria arenaria). Wahrscheinlich eher Wegerich-Grasnelke (Armeria arenaria) wohl doch Armeria maritima? Sie ist wohl sehr selten und wir freuen uns über den neuen Fund! Nach dem Fund der Sandstrohblume wieder eine neue Pflanze auf der Wiese.
Wegerich-Grasnelke (Armeria arenaria) wohl doch Armeria maritimaBlick über die Streuobstwiese im GiernWegerich-Grasnelke (Armeria arenaria) wohl doch Armeria maritima
Bilder von einem Spaziergang um Hardheim. Viele Orchideen waren bereits verschwunden. Trotzdem war noch einiges zu entdecken. Vor allem waren Mücken-Händelwurz und Rotes Waldvöglein zu sehen. Die Landschaft war weniger bunt als im April und Mai.
Mit unseren Kindern haben wir heute auf den von uns angelegten Wiesen Pflanzen bestimmt und fotografiert. Die Kinder haben die Bestimmungsapp Flora incognita verwendet. Die meisten Aufnahmen sind von unseren Kindern.
Wir haben aus der Seite
die Anzahl an den jeweiligen Pflanzen fressenden Insekten verwendet.
Mit den Bildern wollen wir nächste Woche eine Collage erstellen.
Echte Johanniskraut (Hypericum perforatum)
Besuchende Insekten:
ldbienen:
9 (Nektar und/oder Pollen, davon keine spezialisiert)
Schmetterlinge:
2
Raupen:
19 (davon 8 spezialisiert)
Schwebfliegen:
6
Käfer:
1
Quelle: Natura-DB
Färberkamille (Cota tinctoria)
Besuchende Insekten:
Wildbienen:
72 (Nektar und/oder Pollen, davon 11 spezialisiert)
Schmetterlinge:
2
Raupen:
6 (davon 2 spezialisiert)
Schwebfliegen:
25
Käfer:
2
Quelle: Natura-DB
Gewöhnliche Kratzdistel (Cirsium vulgare)
Besuchende Insekten:
Wildbienen:
95 (Nektar und/oder Pollen, davon 10 spezialisiert)
Schmetterlinge:
38
Raupen:
18 (davon keine spezialisiert)
Schwebfliegen:
36
Käfer:
6
Quelle: Natura-DB
Gewöhnliche Natternkopf (Echium vulgare)
Besuchende Insekten:
Wildbienen:
39 (Nektar und/oder Pollen, davon 4 spezialisiert)
Schmetterlinge:
42
Raupen:
12 (davon 1 spezialisiert)
Käfer:
3
Quelle: Natura-DB
Gewöhnliche Pechnelke (Viscaria vulgaris)
Besuchende Insekten:
Wildbienen:
12 (Nektar und/oder Pollen, davon keine spezialisiert)
Schmetterlinge:
3
Raupen:
12 (davon 7 spezialisiert)
Schwebfliegen:
1
Käfer:
2
Quelle: Natura-DB
Gewöhnliche Schafgarbe (Achillea millefolium)
Besuchende Insekten:
Wildbienen:
82 (Nektar und/oder Pollen, davon 13 spezialisiert)
Schmetterlinge:
12
Raupen:
39 (davon 5 spezialisiert)
Schwebfliegen:
16
Käfer:
3
Quelle: Natura-DB
Hohe Fingerkraut (Potentilla recta)
Besuchende Insekten:
Wildbienen:
42 (Nektar und/oder Pollen, davon keine spezialisiert)
Raupen:
8 (davon 1 spezialisiert)
Schwebfliegen:
3
Käfer:
1
Quelle: Natura-DB
Jakobs-Greiskraut (Jacobaea vulgaris)
Besuchende Insekten:
Wildbienen:
67 (Nektar und/oder Pollen, davon 5 spezialisiert)
Schmetterlinge:
7
Raupen:
25 (davon 1 spezialisiert)
Schwebfliegen:
29
Käfer:
2
Quelle: Natura-DB
Karthäusernelke (Dianthus carthusianorum)
Besuchende Insekten:
Wildbienen:
13 (Nektar und/oder Pollen, davon keine spezialisiert)
Schmetterlinge:
15
Raupen:
4 (davon 3 spezialisiert)
Schwebfliegen:
2
Käfer:
1
Quelle: Natura-DB
Kleine Habichtskraut (Hieracium pilosella)
Besuchende Insekten:
Wildbienen:
88 (Nektar und/oder Pollen, davon 17 spezialisiert)
Schmetterlinge:
8
Raupen:
26 (davon keine spezialisiert)
Schwebfliegen:
27
Käfer:
2
Quelle: Natura-DB
Kriechende Fingerkraut (Potentilla reptans)
Besuchende Insekten:
Wildbienen:
46 (Nektar und/oder Pollen, davon keine spezialisiert)
Raupen:
11 (davon 3 spezialisiert)
Schwebfliegen:
3
Käfer:
1
Quelle: Natura-DB
Margerite (Leucanthemum ircutianum)
Besuchende Insekten:
Wildbienen:
79 (Nektar und/oder Pollen, davon 12 spezialisiert)
Schmetterlinge:
12
Raupen:
2 (davon keine spezialisiert)
Schwebfliegen:
17
Käfer:
2
Quelle: Natura-DB
Nordischer Ampfer (Rumex longifolius)
Besuchende Insekten:
Raupen:
74 (davon 3 spezialisiert)
Quelle: Natura-DB
Österreichische Ehrenpreis (Veronica austriaca)
Besuchende Insekten:
Wildbienen:
6 (Nektar und/oder Pollen, davon keine spezialisiert)
Raupen:
8 (davon keine spezialisiert)
Schwebfliegen:
1
Käfer:
1
Quelle: Natura-DB
Rote Lichtnelke (Silene dioica)
Besuchende Insekten:
Wildbienen:
12 (Nektar und/oder Pollen, davon keine spezialisiert)
Schmetterlinge:
6
Raupen:
15 (davon 7 spezialisiert)
Schwebfliegen:
1
Käfer:
2
Quelle: Natura-DB
Saat-Esparsette (Onobrychis viciifolia)
Besuchende Insekten:
Wildbienen:
69 (Nektar und/oder Pollen, davon 21 spezialisiert)
Schmetterlinge:
6
Raupen:
28 (davon 7 spezialisiert)
Käfer:
1
Quelle: Natura-DB
Skabiosen-Flockenblume (Centaurea scabiosa)
Besuchende Insekten:
Wildbienen:
93 (Nektar und/oder Pollen, davon 14 spezialisiert)
Schmetterlinge:
45
Raupen:
22 (davon 1 spezialisiert)
Schwebfliegen:
17
Käfer:
5
Quelle: Natura-DB
Spitzwegerich (lantago lanceolata)
Besuchende Insekten:
Wildbienen:
10 (Nektar und/oder Pollen, davon keine spezialisiert)
Raupen:
85 (davon 5 spezialisiert)
Schwebfliegen:
2
Käfer:
1
Quelle: Natura-DB
Taubenkropf-Leimkraut (Silene vulgaris)
Besuchende Insekten:
Wildbienen:
13 (Nektar und/oder Pollen, davon keine spezialisiert)
Schmetterlinge:
22
Raupen:
27 (davon 12 spezialisiert)
Schwebfliegen:
1
Käfer:
2
Quelle: Natura-DB
Weiße Fetthenne (Sedum album)^
Besuchende Insekten:
Wildbienen:
12 (Nektar und/oder Pollen, davon keine spezialisiert)
Schmetterlinge:
7
Raupen:
11 (davon 1 spezialisiert)
Schwebfliegen:
1
Käfer:
1
Quelle: Natura-DB
Wiesen-Witwenblume (Knautia arvensis)
Besuchende Insekten:
Wildbienen:
19 (Nektar und/oder Pollen, davon 5 spezialisiert)
Schmetterlinge:
39
Raupen:
7 (davon keine spezialisiert)
Schwebfliegen:
5
Käfer:
5
Quelle: Natura-DB
Wiesen-Platterbse (Lathyrus pratensis)
Besuchende Insekten:
Wildbienen:
59 (Nektar und/oder Pollen, davon 20 spezialisiert)
Schmetterlinge:
7
Raupen:
15 (davon 7 spezialisiert)
Käfer:
1
Quelle: Natura-DB
Wiesen-Glockenblume (Campanula patula)
Besuchende Insekten:
Wildbienen:
33 (Nektar und/oder Pollen, davon 12 spezialisiert)
Raupen:
15 (davon 2 spezialisiert)
Schwebfliegen:
3
Käfer:
1
Quelle: Natura-DB
Wiesenklee (Trifolium pratense)
Besuchende Insekten:
Wildbienen:
50 (Nektar und/oder Pollen, davon 20 spezialisiert)
Schmetterlinge:
23
Raupen:
23 (davon 2 spezialisiert)
Käfer:
7
Quelle: Natura-DB
Wiesen-Labkraut (Galium mollugo)
Besuchende Insekten:
Wildbienen:
1 (Nektar und/oder Pollen, davon keine spezialisiert)
Schmetterlinge:
6
Raupen:
82 (davon 23 spezialisiert)
Schwebfliegen:
5
Käfer:
3
Quelle: Natura-DB
Wiesensalbei (Salvia pratensis)
Besuchende Insekten:
Wildbienen:
48 (Nektar und/oder Pollen, davon 2 spezialisiert)
Auch in diesem Jahr haben wir wieder an einem der Unterführungen abgefangen wieviele Tiere diesen Tunnel nutzten.
Zaunaufbau am 10. Februar 2026
Die Wanderung begann 23. Februar und kam bereits am 28. Februar wieder zum Erliegen. Am 12. und 14. März wandernde Tiere, danach war die Hinwanderung abgeschlossen? Insgesamt haben wir 42 Tiere gezählt, 24 Männchen und 18 Weibchen. Es war kein gutes Ergebnis?
Im nächsten Jahr möchten wir gerne quer an der Hinwanderung abfangen und zählen wieviel dort den Weg in die Tunnel finden?
Bereits die zweite Fledermaus musste ich innerhalb der letzten 8 Tage einschläfern lassen. Die erste war am Fliegenfänger hängen geblieben und wurd wohl zu unvorsichtig vom Strip entfernt. Einer der Arme war gebrochen und die Finger der einen Hand waren ohne Haut. Die vermutete Schwangerschaft hatte sich nicht bestätigt. Gestern kam eine weitere Fledermaus zu mir. Mit ihr hatte eine Katze gespielt. Einer der Armknochen war gebrochen und die Haut schwer zerfetzt. Auch hier ragten die Knochen auf einer Seite ohne Haut aus der Hand.
Nichts zu machen Arm gebrochen und Finger skelletiert
Wir waren am Nachmittag in der Nähe von Hardheim unterwegs. Dominierend war die Spinnen-Ragwurz, die oft in größeren Mengen auftrat. Der Frauenschuh war noch ohne Blüten. Im letzen Jahr war er am 30. Mai bereits abgeblüht. Das Weiße Waldvöglein kam gerade erst auf. Viele Purpurknabenkräuter. Die waren letzes Jahr auch am 30. Mai weitgehend abgeblüht. Eine Hummel-Ragwurz war zu finden, die gerade erst aufging. Für diese Art waren wir zu früh. Es war dort offenbar die letzte Zeit sehr trocken. Der Dipdam stand auch in den Startlöchern. Erste Blütenknospen waren zu finden. Die Fliegen-Ragwurz war auch gut vertreten. Es war sehr windig. Viele Inseken waren daher nicht zu finden. Die Libellen Schmetterlingshaft flogen in größerer Zahl. Da es wolkenlos war, waren sie meist in der Luft.
Kamera stand auf Einzelbilder. Nur ausgelöst mit keinem erkennbaren Nachweis. In der Regel sind die Fledermäuse für das Auslösen der Kameras zu schnell. Vermutlich aber waren die 4 Bilder indirekte Fledermausnachweise.
Bild 27.11.2025Bild 15.01.2026Bild 27.02.2026
Bunker_4
Nur einmal im Herbst ausgelöst. Vermutliche Ursach eine Fledermaus? Weitere Nachweise erfolgten nicht. Es wurde auch nur direkt der Eingang überwacht. Einige Aufnahmen von Personen mit Taschenlampe an der Eingangstür
Aufnahme 05.11.2025
Bunker_5
Nur Aufnahmen aus dem Frühjahr. Ungüstiger Bildausschnitt vom Eingangsbereich.
Die Apfelbäume haben begonnen mit der Blüte. Für die nächste Zeit ist kein Frost gemeldet. Wir haben heute Pferdemist von einem privaten Pferdehalter auf die Streuobstwiesen gefahren.
Bensbruch:
Dieser Apfelbaum blüht reichlichModerne Sorten scheinen deutlich früher und reichlicher zu blühen als alte Sorten? Pferdemist zum verteilen
Giern
Im Giern haben wir erst Anfang April gemulcht. Damit sollte den Wildbienen Gelegenheit gegeben werden den Winterschlaf in den Stengeln zu überleben.
Den Mist haben wir am Rande der Wiese gelagertHoffe kommende Woche den Mist verteilen zu können!
Wegen einer vermeindlichen Müllablagerung wurden wir gebeten uns die betreffende Fläche in Seligenstadt anzuschauen. Die Stadt möchte die Fläche bebauen.
Orange, die betreffende Pachtfläche
Gepachtet hatte diese Fläche der NABU Ortsverband Seligenstadt und Mainhausen e.V. von der Stadt. Mitgepachtet war eine ähnlich große Fläche im Anschluß im Süden. Die Pacht dieser Fläche wurde ohne Rücksprache mit dem die Pflege ausführenden gekündigt. Die Pacht der städischen Fläche hatte der damalige Vorstand wohl vergessen?
Inzwischen hat der NABU Ortsverband sich aufgelöst. Begünstigter der Ortsgruppe war der NABU Landesverband. Auf ihn gingen die Pflegeverpflichtungen über.
Bei dem Besuch der Fläche war festzustellen, dass offenbach Mulcharbeiten vor nicht allzulanger Zeit durchgeführt wurden. Die frühere Brombeerhecke im Osten war bis auf einen nicht entfernten Rest abgeräumt:
Ehemalige Brombeerhecke, Reste sollten zeitnah entfernt werden
Bei den alten Obstbäume haben sich enorme Pflegedefizite aufgebaut. Hier sollte gehandelt werden. Die Wiese ist zu großen Teilen von der Brombeer durchsetzt:
Brommbere, besonders im hinteren Bildbereich
Auch jüngere Bäume wirken verwahrlost:
Könnte auch im Sommerschnitt reaktiviert werden
Für manche Bäume kommt jede Hilfe zu spät! Sie dürften aber inzwischen eine große Bedeutung für z.B. Fledermäuse gewonnen haben. Sie sind auf jeden Fall zu erhalten.
Diese Höhle könnte als Wochenstubenquartier von Fledermäusen dienen
Im Umfled muss die Brombeer kurz gehalten werden.
Hier könnte eine permanente Mulchmahd helfen?
Weiden sind gerade im Frühjahr für viele Tierarten sehr wichtig, um den Obstbaum zu erhlten aber im Herbst vielleicht auf den Stock setzen?
Blühende Weide neben einem ungepflegten Obstbaum
Auch dieser Baum, an dem ein Baumläuferkasten hängt, braucht dringend Pflege. An ihm sind viele Höhlen, auch für Fledermäuse, entstanden. Er sollte im Sinne des Naturschutzes geschnitten werden.
Hier ist eine vorsichtige Pflege angezeigt. Die Höhlen sollten sorgdsam erhalten bleibenAuch dieser Baum sollte geschnitten werden
Der nächste Baum wirkt auch kurz vorm Abgang. Hier muss eine Pflege stattfinden
Heute haben wir uns um 14 Uhr getroffen um mit dem Fernglas die Vögel auf dem Königsee zu beobachten und uns den Abfangzaun an der Amphibienschutzanlage anzuschauen. Der Weg aus Zellhausen raus am Zaun zum Königsee war nicht gut zu laufen. Er wächst einfach zu. Wir aben uns die Vögel auf dem Königsee angeschaut. Nur wenige sind im Moment auf dem Gewässer.
Am Abfangzaun war der Eimer, um die Kröten aufzufangen, leer. Im Tunnel haben wir nach kurzer Zeit ein Männchen gesehen und uns geholt.
Erdkrötenmännchen an der Amphibienchutzanlage aus dem Tunnel
Wir haben das Tier außerhalb des Zaunes wieder ausgesetzt. Auf dem Rückweg haben wir die Straße überquert. Auf der anderen Seite haben wir unterhalb des Gitterrostes, der die Kröten von der Straße abhält, mehrere Tiere gefunden. Auch außerhalb noch ein Tier.
Erdkröten sind im Laub nur schwer zu finden
Auf dem Rückweg haben wir die anderen Tunnel noch inspiziert.