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Biber ist in Zellhausen angekommen

Lange Jahre war der Biber in Hessen ausgestorben. Die letzt Beobachtung eines Biebers in Hessen stammte aus dem Jahre 1596. Der wurde an der Gersprenz im Odenwald gesichtet. Seit dieser Zeit galt der Bieber in Hessen als ausgestorben.

QGIS – Kartengrunglage © OpenStreetMap
über den Main und den Schleifbach dürfte der Biber den Königsee erreicht haben.

Die Hessische Gesellschaft für Ornithologie und Naturschutz (HGON) siedelte 1987/1988 18 Biber aus der Elbe im NSG Westerngrund im Spessard an. Inzwischen sind es in Hessen 327 Biber geworden. Mehr als doppelt so viel Tiere sind nach Unterfranken abgewandert.

Karte OpenStreetMap
NSG Westerngrund im Spessard

Nun ist der Biber auch in Zellhausen angekommen. Entlang des Königsees sind seine Spuren zu entdecken.

Biberspuren 4.2.2018
Biberspuren 4.2.2018
Biberspuren 4.2.2018; schon etwas älter
Biberspuren 4.2.2018; fast fertig!
Biberspuren 4.2.2018; in Bearbeitung
Biberspuren 4.2.2018; auch noch relativ frisch!
Biberspuren 4.2.2018
Biberspuren 4.2.2018
Biberspuren 4.2.2018; aufgegeben?

Stand Monitoring / Waldtümpelerfassung 2. Februar 2018

Wir haben heute die Waldtümpel besichtigt, die von Franz Bayer in seinem Buch über die Gewässer in Seligenstadt erfasst wurden. Angedacht ist eine Freistellung der Südufer, sowie ein eventuelles ausbaggern. Alle Tümpel haben aufgrund der vielen Regenfälle sehr viel Wasser. Eine Beurteilung aus diesem Grunde etwas problematisch.

T12 Waldabteilung 47

Aufnahme am 2.2.2018
Aufnahme am 2.2.2018

T09 Waldabteilung 50

Dieses Gewässer ist sehr stark zugewachsen. Ausbaggern wäre sinnvoll!

Aufnahme am 2.2.2018
Aufnahme am 2.2.2018

T11 Waldabteilung 52

Aufnahme 2.2.2018
Gewässer trocknet im Sommer vollständig aus. Amphibienmonitoring sinnvoll.
Aufnahme 2.2.2018

T15 künstlicher See an der Dachsbauschneise

Das Gewässer hämgt ab von der Grundwassersanierung. Wird nicht mehr abgepumpt, wird der See wieder verschwinden. War durch Fichbesatz gestört. Das Aussetzen des Abpumpens im letzten Jahr scheint die Stichlinge wieder entfernt zu haben.

Aufnahme 2.2.218
Aufnahme 2.2.2018

Viele Berg- und Teichmolche verstecken sich in den Steinen an der Seite. Die Erdkröte laicht in diesem Gewässer ab.

T18 Lämmersee Waldabteilung 13

Dieser See wurde vor einigen Jahren erst saniert. Er beinhaltet ein gutes Artenspektrum.

Aufnahme 2.2.2018
Aufnahme 2.2.2018

T19 See im Bangert Waldabteilung 12 und 18

Früher artenreiches Gewässer mit vielen Amphibien, Krebsschere und Igellkolben. Vieles ist inzwischen verschwunden. Die beiden Teile rechts und links des Weges sind stark verschlammt und mit Gras inzwischen zugewachsen. Ob überhaupt noch Braunfrösche und Erdkröten laichen ist unklar?

Aufnahme 2.2.2018

Am Mittag hatten wir den ersten Termin für das Tümpelmonitoring in Hainburg. Die ersten Teichmolche wurden in drei Teichen festgestellt. Die Ergebnisse wurden und werden beschrieben unter Tümpelerfassung.  Bei 3° C und leichtem Regen haben wir alle Teiche kontrolliert. In zwei Teichen sehr viel Faulschlamm.

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Amphibienmonitoring sanierter Waldteiche in Hainburg soll am 2. Februar 2018 beginnen

Die im letzten Jahr sanierten Waldteiche in der Gemarkung Hainburg sollen dieses Jahr hinsichtlich der Besiedelung durch Amphibien untersucht werden. Das Monitoring ist ein Gemeinschaftsprojekt von NABU Hainburg und AGFA. Vorgesehen ist im wöchentlichen Rhythmus die Gewässer auf das Vorhandensein von Molchen, Fröschen und Kröten zu untersuchen.

Tümpl1 vor der Sanierung
Tümpl2 vor der Sanierung
Tümpl3 vor der Sanierung
Tümpl5 vor der Sanierung
Tümpl6 vor der Sanierung
Tümpl7 vor der Sanierung
Tümpl8 vor der Sanierung
Tümpl9 vor der Sanierung

 

Teiche an der Sendefunkanlage Zellhausen

Laut NABU Hessen wandern sie schon. Grasfrosch, Teichmolch und die ersten Kröten sollen auf dem Weg zu ihren Laichgewässern sein. Bei uns im Ostkreis Offenbach gab es noch keine Hinweise.

Am 30. Januar 2018 haen wir die Tü,pel an der Sendefunkanlage auf Laichballen des Grasfrosches kontrolliert.

Grundkarte OpenStreetmap – Teiche Sendefunkanlage Zellhausen
Teich1 liegt am Rande der ehemaligen großen Rundantenne in der Sendefunkanlage
In diesem Frühjahr hat der Teich sehr viel Wasser
Im Sommer wird die Wasserfläche nicht mehr zu sehen sein. Binsen bedecken die gesamte Fläche.
Teich2 ist der östlichste Teich. Hier haben Gräser die Mitte des Teiches erobert. Die zwei Jagdkanseln am Rande des Teiches sollten eigentlich besser hier nicht satehen.
Auch hier ist der Wasserstand sehr hoch
Das Wasser dehnt sich im Moment weit in die Fläche aus
Teich3 ist der südlichste Teich. Er ist kaum zu finden und sehr stark zugewachsen.
Hier sollte ein Pflegetermin vorgesehen werden. Das Gebüch etwas zurücknehmen und für eine leichte Besonnung sorgen.
Holz im Wasser ist als Versteckplätze der Amphibien vorteilhaft. Das Laubgehölt, dass die Wasserfläche vollständig bedeckt muss zurückgenommen werden.
Der nördlichste Teich ist künstlich und liegt auf dem Gelände des „Verein für Aquarienkunde und Naturschutz e.V. Mainhausen“. Hier wäre es interessant, ob von den vor einigen Jahren umgesiedelte Erdkröten noch einige das Gewässer aufsuchen.

 

Über den Dächern von Offenbach

Addi Wehner, vom „Fledermaus Taxie“ in Offenbach, wollte etwas für Fledermäuse tun. Am 16. Januar 2018 haben wir ihm, in Kooperation mit dem Umweltamt Offenbach, zwei Fledermausbretter in der Grabenstraße in Offenbach installiert.

Vorbereitete Fledermausbretter ausladen
Über das Treppenhaus trugen wir die Fledermausbretter zum Dach
Die Fledermausbretter passten diagonal gerade durch das Fenster
Der erste Kasten hängt
Auch das zweite Fledermausbrett hatten wir relativ flott angedübelt
Die Dachpappe soll es vor Regen schützen
Beide Bretter hängen nun
Blick vom Hof, weiter gings zur nächsten „Baustelle“

Kleine Eule in Not

Nur noch halb so viele Brutpaare wie 1993 brüten heute im Kreis Offenbach. Während der Westkreis und die Mitte inzwischen fasst Steinkauz frei ist, kann er sich entlang des Maines noch halten. Im letzten Jahr 2017 wurden insgesamt 19 Brutpaare ermittelt. Seit den 50’er Jahren ging sein Bestand stark zurück.  Die Rodung von Obstbaumhochstämmen, Siedlungserweiterungen, der Bau von Umgehungsstraßen und die Flurbereinigung hat seinen Lebensraum sehr stark verkleinert. Ungefähr 70% der Jungvögel überleben das erste Jahr nicht. In strengen Wintern können lokale Vorkommen ganz zugrunde gehen. Elterntiere und Jungvögel fallen dem Straßenverkehr zum Opfer. Natürliche Feinde sind Steinmarder, Waldkauz und Habicht. Mäusebekämpfung mit Giftködern führt zur Vergiftung der Jungvögeln.

Brutpaare des Steinkauzes im Kreis Offenbach 2017 Daten: Karl-Heinz Clever, Meldungen an den HGON Arbeitskreis Rodgau und Dreieich

Um die Lebensgemeinschaften der Obstwiesen zu schützen, fördert der Kreis Offenbach die Pflanzung von Obsthochstämmen und die Wiederanlage von Streuobstwiesen in ausgewählten Regionen des Kreises. Im Jahre 2014 wurde in der Nähe des Woogs von Hainstadt ein 4.500 qm großer Maisacker gekauft und zur Streuobstwiese umgebaut. Die AGFA betreut diese Fläche und hat dort künstliche Niströhren für den Steinkauz auf Holzgerüsten installiert. Insgesamt wurden 32 hochstämmige Obstbäume gepflanzt.

Durch die einmalige Mahd der Wiesen entstehen für den Steinkauz nur sub-optimale Lebensräume. Das im Frühjahr hochstehende Gras erschwert die Futtersuche erheblich. Das Optimum für den Steinkauz wäre die Beweidung der Streuobstwiese. Dadurch würde das Gras niedrig gehalten. Für 2018 ist für Mitte Mai eine teilweise Mahd der Streuobstwiese geplant. Wenn möglich, soll dies auch auf den Streuobstwiesen des NABU Hainburg durchgeführt werden. Mittels Traktormahd, Schwader und Ladewagen hoffen wir die Arbeiten stemmen zu können.

 

Vorbereitung des Amphibienzaunes für 2018

Am Mittwoch, den 17.01.2017 um 18:00 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses Mainflingen, Humboldtstraße 46-48, findet unsere diesjährigeVorbesprechung für den Amphibienzaun statt. Wir werden festlegen, wann wir im Februar den Zaun aufbauen und den Zaundienst einteilen. Die Zaunkontrollen müssen von Februar bis voraussichtlich Ende April durchgeführt werden. Es wird früh am Morgen und am späten Abend kontrolliert.

Kreuzkröte

Bereits im Februar zieht es Grasfrosch, Erdkröte und Teichmolch zu ihren Laichgewässern. Im Laufe des März kommen Springfrosch, Bergmolch, Kammmolch, Moorfrosch und Laubfrosch hinzu.  Erst im April kommen Kreuz- und Knoblauchkröte aus ihren Winterverstecken. Ab Mitte Mai folgen als Letzte die Wasserfrösche. All diese Arten kommen noch rund um Seligenstadt vor. Sie sind auf Gewässer angewiesen, in die sie ihre Eier ablegen können. Meist im Sommer, nach der Metamorphose,  gehen die jungen Amphibien an Land. Manchmal in großer Zahl bevölkern sie dann die Böden unserer Wälder. Sie bilden die Nahrungsgrundlange für eine Menge anderer Tierarten. Ihre Zahl ist so groß, dass die Amphibienarten durch ihre Fressfeinde nicht gefährdet werden. Nur der Mensch ist in der Lage die Amphibien im Bestand zu gefährden. Gewässerzerstörung und Gewässerverbauung, künstlichen Fischbesatz und die Vergiftung unserer Landschaft setzen allen Amphibien stark zu.

Laichzeit

Die Rote Liste Hessen von 2010 stuft die 18 hessischen Amphibienarten nach ihrem Gefährdungsgrad wie folgt ein: Hiernach gelten 5 Arten als ungefährdet, 5 Arten stehen in der Vorwarnliste, 2 Arten sind gefährdet, 5 Arten sind stark gefährdet und eine Art ist Aussterben bedroht.

Art Rote Liste Hessen 2010
Feuersalamander nicht gefährdet
Bergmolch nicht gefährdet
Kammmolch Vorwarnliste
Fadenmolch Vorwarnliste
Teichmolch nicht gefährdet
Geburtshelferkröte stark gefährdet
Gelbbauchunke stark gefährdet
Erdkröte nicht gefährdet
Kreuzkröte gefährdet
Wechselkröte stark gefährdet
Laubfrosch stark gefährdet
Knoblauchkröte stark gefährdet
Moorfrosch vom Aussterben bedroht
Springfrosch Vorwarnliste
Teichfrosch nicht gefährdet
Kleiner Wasserfrosch gefährdet
Seefrosch Vorwarnliste
Grasfrosch Vorwarnliste

Vorwarnliste bedeutet hierbei, dass die Arten in Hessen stark zurückgehen.

Datenrepräsentation mittels QGIS

Für unsere Planungen sind wir dabei unsere Daten in ein GIS System einzupflegen. Wir haben uns entschieden Quantum GIS (QGIS 2.16.3) zu verwenden. Als Datenbank haben wir uns für PostgreSQL 10 entschieden.

Als Datengrundlage verwenden wir die Daten von Openstreetmap. Hierfür haben wir von Geofabrik die Daten Hessen als Shapefile (.shp) entladen und in die Postgress Datenbank geladen. Unsere eigenen Daten haben wir als waypoints über gpx Exporte geladen (Tümpel und Fledermausprobeflächen).

QGIS Kartenausschnitt Hainstadt- Basiskarte Openstreetmap Hessen
QGIS Kartenausschnitt Mainhausen – Basiskarte Openstreetmap Hessen

Als nächstes hoffen wir von Kreis und Forst ergänzende Datensätze zu erhalten. Ziel ist die Auswertung unserer erfassten Daten.

Evidenzbasierter Fledermausschutz – was funktioniert wie und warum, und welche Wissenslücken bestehen?

Tagung in Kooperation des Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung mit dem Bundesverband für Fledermauskunde Deutschland e.V. und dem NABU BFA Fledermäuse.

Ziele:

  • wie man den Schutz von Fledermäusen wirksamer gestalten kann
  • Gutachten: sinnvolle und wirksame Maßnahmen empfehlen und umzusetzen

Themen:

  • Gebäudesanierungen – Welche Maßnahmen sind für welche Arten sinnvoll?
  • Landwirtschaft – Agrarwüsten und Pestizideinsatz
  • Forstwirtschaft – Moderne Bewirtschaftungsmethoden und ihre Alternativen
  • Fledermauskästen – Wirksamkeit von Ausgleichsmaßnahme?
  • Winterquartiere – Wirksamer Schutz, Verbesserung von Winterquartieren
  • Straßenbau – Fledermausbrücken und Fledermaustunnel – welche Eingriffsmaßnahmen greifen wirksam in der Praxis?
  • Lichtverschmutzung – Wie sehen datengestützte, fledermausfreundliche Beleuchtungskonzepte aus?
  • Standardisiertes Fledermausmonitoring – wann, wie und mit welchem Ziel?
  • Öffentlichkeitsarbeit und Ausbildung von Fledermausschützern – Wissenstransfer, Rekrutierung des Ehrenamts?

Weiterführende Informationen

 

 

Jahreshauptversammlung der AGFA

Bei ihrer Jahreshauptversammlung, am 13. Dezember, schaute die Arbeitsgemeinschaft Fledermaus- und Amphibienschutz Seligenstadt und Mainhausen (AGFA) zurück auf ein erfolgreiches Jahr 2017.

Bereits seit sieben Jahren betreut die Arbeitsgemeinschaft von Februar bis April den Amphibienzaun zwischen Zellhausen und Seligenstadt. Gemeinsam mit dem THW Jugend Seligenstadt und Bad Homburg konnte der Aufbau des Zaunes realisiert werden. Für ihr Engagement erhielten die AG und Helfer, sowie die Jugendgruppe des THW den Umweltpreis des Kreises Offenbach.

Zaunaufbau 2017

Wie jedes Jahr wurde der Fledermausbestand von Mainhausen, Seligenstadt und Hainburg im Frühjahr und im Herbst erfasst und protokolliert. In 202 Kästen wurden insgesamt 643 Fledermäuse gezählt. Hierbei wurden in diesem Jahr 10 Arten vorgefunden: Fransenfledermäuse (277), Rauhautfledermäuse (113), Braune Langohren (98), Kleiner und Großer Abendsegler (45), Mausohren (42), Bechsteinfledermäuse (29), Zwergfledermäuse (15), Mückenfledermäuse (7) und Breitflügelfledermäuse (4). Dazu kommen noch neue Wochenstubenquartiere im Siedlungsbereich. Bemerkenswert sind die Mückenfledermausquartiere in Klein Krotzenburg (ca. 300 Tiere) und Hainburg (ca. 200 Tiere). In der alten Fabrikhalle der Firma Winter in Hainburg, die im nächsten Jahr abgerissen werden soll, kam im Spätherbst noch ein wohl größeres Mückenfledermausquartier dazu. Die Monitoring-Ergebnisse gingen an den NABU Landesverband, das Forstamt,  die Untere Naturschutzbehörde und die Umweltämter im Ostkreis Offenbach.

Fledermauskontrolle im Herbst

Im Mai veranstaltete man eine Amphibien- und eine Fledermausführung im Rahmen der hessischen Naturschutztage. Zusätzlich wurden im Mai und Juni drei Orchideenwanderungen im Main Muschelkalk und in die Nähe von Tauberbischofsheim veranstaltet. Bis zum Ende des Jahres kamen noch 12 weitere Fledermausführungen, unter anderem mit Schulen und Kindergärten, dazu.

Mitte Juni hieß es „Der Natur auf der Spur“. Im Rahmen der Projektwoche der Käthe-Paulus Schule begab man sich auf die  Suche nach Amphibien, in Gewässern lebenden Insekten, nach Wiesenbewohner und  natürlich den Jägern der Nacht.

Im August beteiligte sich die Arbeitsgemeinschaft am Naturerlebnistag und veranstaltete an der Internationalen Fledermausnacht eine Führung entlang des Fledermauslehrpfades. Im Sommer wurde zusammen mit der THW Jugend Seligenstadt der Fledermausbunker an der Mainflinger Sendefunkanlage umgebaut. Kurz nach den ersten Arbeiten zogen Fledermäuse in die Bunkeranlage ein. Im Moment verbringen sie dort ihren Winterschlaf.

In Rödermark informierte man bei der Naturlandstiftung mittels DIA Vortrag über Fledermäuse. Für das Umweltamt Niederroden erfasste man die Fledermäuse in einer Waldabteilung. Das Umweltamt in Offenbach wurde zum Thema Fledermausfreundliche Häuser beraten. Zudem wurden selbstgebaute Fledermausbretter für die Projekte in Offenbach bereitgestellt. Auch für die Firma Marmor Klein in Hainstadt baute man Fledermausbretter, die dort am Gebäude angebracht werden sollen. Des Weiteren wurde für eine Bürgerinitiative in Ober-Roden der Fledermausbestand bei einem vorgesehenen Umbau erfasst.

Offenbach Post vom 20.12.2017

Damit die Arbeit der ehrenamtlichen Naturschützer weiterhin so großen Erfolg hat, bezuschusste der Kreis Offenbach in diesem Jahr die Überwachungstechnik für den Fledermausbunker und ein naturgetreues Fledermausmodell für die Führungen und die Projekte mit Schulen und Kindergärten.

Fledermausmodell (Mausohr)

Bei den Vorstandswahlen der Jahresversammlung wurde Simone Zöller und Hartmut Müller bestätigt. Ergänzend wurde Dr. Denise Klassert für die nächsten drei Jahre in den Vorstand gewählt.