Archiv der Kategorie: Uncategorized

Einsatz mit der THW Jugend im Fledermausbunker

Am Samstag, den 8.9.2018 haben wir das Einbringen einer Sandschicht in den Fledermausbunker durchgeführt. Die erste Fuhre holten wir mit dem Traktoranhänger vom örtlichen Baustoffhändler. Leider machte der Betrieb vorzeitig zu, so dass wir den Sand von einem anderen Ort holen mussten. Nach vier Stunden Arbeit hatten wir eine genügend dicke Sandschicht eingebracht. Insgesamt ca. 3 bis 4 cbm.

Der Bunker in der Nachbarschaft ist wieder geöffnet
Den Bunkerboden bedeckt nun eine in etwa gleichdicke Sandschicht
Mit dem Traktor transpotierten wir den Sand zum Bunker
Bunkereingang

Fledermauskontrolle am 6. September 2018

Heute haben wir im Stadtwald südlich der Dudenhöfer Straße die restlichen Kästen kontrolliert. Wir fdanden eine Rauhaut, 5 Mückenfledermäuse, 2 Fransenfledermäuse und 2 Braune Langohren.

Stand der Kontrollen
© OpenStreetMap contributors
Braunes Langohr
Braunes Langohr
Mückenfledermaus
Mückenfledermaus
Mückenfledermaus
Mückenfledermaus
Mückenfledermaus
Mückenfledermaus
Mückenfledermaus
Mückenfledermaus
Mückenfledermaus

Mäharbeiten am Bienenragwurz-Standort Bong’sche Kiesgrube abgeschlossen

In diesem Jahr haben wir nur einen Teil der Fläche mit dem Mähbalken gemäht. Einen großen Teil mit Strauchaufwuchs, insbesondere Brombeere haben wir gemulcht. Ein Teil der Fläche war bereits gemulcht. Der Nährstoffabtrag aus dieser Fläche war sehr schwierig. Es war nur rudimentär gelungen.

Apfelbaum

Die Äpfel sollen noch wegen dem Nährstoffeintrag gesammelt und entfernt werden.

Bienenragwurz-Standort

Nach dem Mähen und Mulchen wurde die gesamte Fläche geschwadet. Nach der Fertigstellung unseres Ladewagens, haben wir das Heu aufgenommen und abgefahren.

Bienenragwurz-Standort

Der Abtrag auf den gemulchten Flächen war eher gering.

Bienenragwurz-Standort

Fledermauskastenkontrolle am 2. September 2018

In der Zeit von 10 bis 13:30 Uhr haben wir folgende Probeflächen kontrolliert:

StadtwaldNord

In den 46 Kästen fanden sich Große Mausohren (3 x 1 Männchen und 1 x 3 Tiere), Fransenfledermäuse (in4 Kästen je 20, 16, 15, 18 Tiere), ein Kasten mit 2 Zwergfledermäuse und 1 Kasten mit einer Rauhautfledermaus.

Hornissen im Fledermauskasten
Nachtfalter aus einem Kasten
Fransenfledermäuse
Fransenfledermäuse
Großes Mausohrmännchen
Fransenfledermäuse
Fransenfledermäuse
Fransenfledermäuse

Fund einer Wasserfledermaus in der Wilhelmstraße in Großkrotzenburg am 1. August 2018

Am 1. August erreichte uns ein Hilferuf aus Großkrotzenburg, sdie eine Fledermaus aus den Fängen ihrer Katze befreit hatten. Wegen unserer Exkursion ins Wiesbüttmoor konnten wir das Tier erst auf dem Rückweg abholen. Das Wasserfledermausweibchen (Myotis daubentonii) wirkte noch relativ unversehrt. Auffällig eine eher schleppende Fortbewegung beim Krabbeln. Wegen der Lähmung der unteren Körperhälfte wurde das Tier am 3.8. weiter Untersucht. Hier ist der Sektionbericht:

Sektion einer weiblichen Wasserfledermaus (Myotis daubentonii), am 3.8.2018:

Vorbericht:

Das Tier war in die Fänge einer Katze geraten und konnte die Hintergliedmaßen nicht mehr bewegen.
Die Box zeigte große Blutflecken.
Tier mit CO2 eingeschläfert und über Nacht im Kühlschrank gelagert.

Sektionsbefund:

In den Flughäuten mehrere Milben, Larven und Fledermausfliegen vorgefunden.

Milben:

Spinturnix andegavinus (Männchen) © Roland Plesker
Spinturnix andegavinus © Roland Plesker
Spinturnix andegavinus © Roland Plesker
Spinturnix andegavinus (Weibchen) © Roland Plesker

Fledermausfliege:

Basilia truncata © Roland Plesker
Basilia truncata © Roland Plesker

An der Wirbelsäule wurden keine traumatischen Veränderungen gefunden. Der rechte Daumen war nekrotisch verletzt; es standen die Knochen ohne Haut hervor.
Die Blase und das Rektum waren stark gefüllt!

Spricht für Lähmung der caudalen Körperhälfte.

5. Hessischer Tag der Nachhaltigkeit

Am 6. September, 19 Uhr, laden wir zu einer Führung und Diskussionsveranstaltung  ein. Im Moment sieht es mit der Nachhaltigkeit ja nicht so gut aus: Insektensterben, das Verschwinden der Feldvögel und der drohende Zusammenbruch vieler Nahrungsketten. Sind wir im 6. großen Artensterben auf diesem Erdball? Welche Folgen hat dieses Sterben für den Artenschutz?  Der Golfstrom hat seine Fließgeschwindigkeit verlangsamt. Kommt er zum Erliegen, würde wahrscheinlich Nordeuropa wieder mit einem Eispanzer überzogen. Kommt es dann zur Migration von Nord nach Süd? Inzwischen ist es südlich von Grönland kälter geworden, die US-Ostküste erwärmt sich. Kommt unser Wetter aus dem Tritt? Fragen, über die wir reden wollen! Am Beispiel unserer Fledermäuse versuchen wir die Thematik anzugehen.

Internationale Fledermausnacht (Batnight) 2018

Immer Ende August findet in vielen Ländern der Welt die Internationale Fledermausnacht (Batnight) statt. Zahlreiche Veranstaltungen rund um die Fledermaus informieren über die nachtaktiven Insektenfresser. Veranstaltungen im Rahmen der Fledermausnacht sind eine gute Gelegenheit mehr aus dem Leben dieser spannenden Tiere zu erfahren. Häufig leben sie unerkannt mit uns zusammen. Die Internetseite „www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/aktionen-und-projekte/batnight/termine.html“ gibt einen guten Überblick, wo was angeboten wird. In Seligenstadt lädt die Arbeitsgemeinschaft Fledermaus- und Amphibienschutz Seligenstadt und Mainhausen am Samstag, den 25. August 2018, eine ca. 2-stündige Fledermauswanderung entlang des Fledermauslehrpfades ein. Treffpunkt ist um 19 Uhr der Parkplatz an der Langen Schneise (nahe der Autobahnabfahrt Seligenstadt). Die Veranstaltung ist für Familien geeignet.
Viele Fledermäuse sind auf unsere Rücksichtnahme angewiesen und brauchen unseren besonderen Schutz. Sommer- und Winterquartiere suchen sie gerne auch in und an unseren Gebäuden. Viele Arten nutzen den Wald zur Aufzucht ihrer Jungen, als Sommerlebensraum oder zum Überwintern. Fledermäuse gehören zu den besonders geschützten Tierarten. Ihre Lebensstätten dürfen weder zerstört, noch beeinträchtigt werden. Die Veranstaltungen zur Fledermausnacht bieten eine gute Gelegenheit, Fledermäuse „live“ zu erleben zu können.
Besonders faszinierend ist die Orientierung der Tiere im Dunkeln der Nacht. Sie sehen mit den Ohren. Über Mund und Nase stoßen sie Ultraschallrufe aus, die von der Umgebung und der Insektenbeute zurückgeworfen werden. Aus den Echos entsteht im Gehirn der Tiere ein akustisches Bild der Umgebung. Hörbar sind diese Rufe nur mit Ultraschalldetektoren, die sich artspezifisch oft sehr gut unterscheiden lassen.
Fledermäuse sind die einzigen Säugetiere, die mit den Händen aktiv fliegen können. In der Regel ein, seltener zwei Junge haben sie pro Jahr. Einige fliegen von uns bis ins Baltikum um dort zu übersommern. Jetzt Ende Sommer kehren sie zum Überwintern in unsere Wälder zurück.

Großer Abendsegler

Ladewagen für die Wiesen- und Streuobstpflege

Von einem landwirtschaftlichen Betrieb aus der Nähe von Kandel haben wir einen Mengele Heuladewagen bekommen. Der Ladewagen ist funktionsfähig und soll in der Wiesen- und Streuobstpoflege des NABU Hainburg und der AGFA eingesetzt werden. Dank der Ziegelei Wenzel, konnten wir den Ladewagen mit dem Gabelstabler vom Anhänger runter heben.

Heuladewagen

Die nächste Zeit wollen wir den Ladewagen reinigen, abschmieren und neu streichen. Ein paar Bretter sind zu ersetzten.

Heuladewagen

Ende August soll er bei der Pflege eines Bienenragwurzstandortes in Mainhausen zum Erstenmal zum Einsatz kommen.