An den Obstbäumen der Patenschaftswiese wurden Tafeln angebracht, die eine Kurtinfo über den entsprechenden Obstbaum und den Paten nennt.





An den Obstbäumen der Patenschaftswiese wurden Tafeln angebracht, die eine Kurtinfo über den entsprechenden Obstbaum und den Paten nennt.





Heute haben wir die Umbauarbeiten zu viert am letzten Bunker beendet. Wir hatten 30 Porotonsteine und 3 Schwegler Gewölbesteine an die Wände gedübelt. Der ergiebige Regen der letzten Tage macht sich in den Bunkern bemerkbar. Es wird spürbar feuchter. In der nächsten Phase werden wir die Bunker versuchen für die Überwinterung der Fledermäuse weiter zu optimieren. Fie neue Bunkertür am letzten Bunker steht auch noch aus. Das ist aber eine Auftragsarbeit, um die wir uns jetzt mal kümmern müssen.






Heute haben wir die Bunkerarbeiten wieder aufgenommen. Wir haben endlich wieder mal Regen und brauchen diese Woche nicht zum Obstbaumwässern auf die Streuobstwiesen fahren. Auch sind die Projektwochen an den Grundschulen vorbei und wir haben etwas Luft.
Wir haben mit dem letzten Bunker angefangen. Gewölbesteine von Schwegler und Poroton-Ziegelsteine haben wir an die Wände gedübelt. Wärend wir arbeiten zog ein Braunes Langohr seine Bahnen im Bunker. Es war der erste registrierte Besucher in diesem Bunker. Wir haben uns gefreut! Auch ein zusätzliches Loch haben wir in die Decke gebohrt.
Nächste Woche wollen wir weiter machen. Erschwert werden unsere Arbeiten durch die Stadt Seligenstadt. Vor unserem Materiallager wurde die Straße aufgerissen und es ist schwierig das Material zum Transportfahrzeug zu bringen.


Im Westen von Ingelheim sind seit ein paar Jahre Bienenfresser, die dort ihre Jungen groß ziehen. Auf den Trockenrasen haben wir wenige Hautflügler gesehen. Es scheint ein sehr schlechtes Jahr zu sein. Auch in unseren Fledermauskästen wurden 9 von 10 Hornissennestern nicht weiter gebaut. War es das feuchte Frühjahr?




Gestern ein Anruf aus Klein Krotzenburg: Bei uns im Hof hängt zeit gestern eine kleine Fledermaus an der Wand des Carports. Sie hat über Nacht den Hangplatz gewechselt. Nun ist gerade die Zeit, wo Jungtiere das Fliegen erlernen. Insofern kein besonderer Anlaß sofort aktiv zu werden. Wir haben gerade den Vormittag über für die Kita in Waldacker 60 Fledermauskästen aufgehängt und das Bewässern eines Teils unserer Obstbäume stand an. Mein Rat daher, die Fledermaus an einen geschützten Ort des Carports hängen, da sie vermutlich am Abend wieder gefüttert wird.
Man sollte aber doch immer um ein Bild des Tieres bitten. Am Abend dann der Anruf, sie krabbelt durch den Hof und der Hund könnte sie verletzen. Ich war dann gleich hingefahren und war doch sehr überrascht, was andere Leute unter klein verstehen. Das Tier war nicht abgemagert, war aber außergewöhnlich bissig? Offensichtlich doch irgendwie traumatisiert. Das anfängliche füttern mit Mehlwürmer klappte nicht. Sie hatte aber sehr viel getrunken und nahm auch die Flüssignahrung gut auf. Das äußerlich unverletzte Tier wurde von Denise nochmal begutachtet und fing dann an Heimchen und Mehlwürmer zu fressen. Inzwischen hat sie einen guten Appetit und frist Mehlwürmer gut. Nur an die Schale in der Box will sie noch nicht ran?
Wir hoffen sie nach ein paar Tagen füttern wieder am Fudplatz auszusetzen zu können.

Heute Mittag, den 16. Juli 2023, haben wir mit der BUND Ortsgruppe unseren Bunkern ein Besuch abgestattet. Wir haben uns zwei der fünf Bunker angeschaut. Im Bunkerumfeld haben wir die Kästen kontrolliert. In einem haben wir ca. 12 Bechsteinfledermäuse gefunden. Die Tiere konnten dort schon öfters in diesem Bereich gefunden werden.




Vom 10. bis 14. Juli jeweils von 8 bis 12 Uhr.




















Obwohl wir einiges erreicht haben, sind noch einige Vorhaben nicht umgesetzt:
In der Woche vom 10. bis 14. Juli findet jeweils von 8 bis 12 Uhr unsere Projektwoche mit der Walinusschule statt. Die Vorbereitungen sind voll im Gange!
Unten die Wetterprognose für die nächste Woche. Montag und Dienstag mit Temperaturen über 30° C spricht für mehr drinnen arbeiten? Mittwoch bis Freitag dann eher raus gehen und dort agieren?

Die Umweltlotterie GENAU zeichnete das Fledermausprojekt der Kindertagesstätte Amselstraße mit einem Preisgeld von 5.000 € aus. Das Preisgeld wird verwendet, um den Kita-Kindern das Leben und die Bedürfnisse der Fledermäuse näher zu bringen.

Die Umweltpädagogin des Forstamts Langen hat mit den Kindern der Waldmeister-Gruppen besprochen wie die Fledermaus aussieht, wie sie fliegt und wie sie sich im Dunkeln orientiert. Auch die Anforderungen der fliegenden Kobolde an Unterschlupf und Nahrung wurde kindgerecht beleuchtet.

Für das Gebäude der Kita sind zwei große Wochenstubenkästen geplant. Darin kann die Gruppe der Fledermausmütter (Wochenstube) gemeinsam ihre Jungen aufziehen. In der Regel hat jede Mutter nur ein einziges Junges im Jahr. Zwillingsgeburten sind selten. Mitte Juli sollen die 20 selbstgebauten Kästen, zusammen mit weiteren 40 gekauften Kästen im Wald angebracht werden. Rund um die Wald-Kita können die Kinder die Kästen betreuen. Das geheime Leben der faszinierenden Tiere wird für die Kinder erlebbar!

Die Stadt Rödermark hat das Flurstück 16/3 Flur 11 f(gegenüber dem Spielplatz Lerchenstraße) für einen Blühstreifen zur Verfügung gestellt. Dort breitet sich im Moment Essigbäume aus. Der Essigbaum ist eine eingeschleppte Art, die wertlos für unsere heimischen Lebensgemeinschaften ist. Geplant ist die Einsaat mit vorzugsweise nachtblühenden Blumen, die nachtaktive Insekten anlocken und den Fledermäusen als Nah



Fledermäuse leben bereits mehr als 60 Millionen Jahre auf unserer Erde. In dieser Zeit haben sie sich kaum verändert. Fledermäuse sind die einzigen aktiv flugfähigen Säugetiere. Sie sind nachtaktiv und können über 30 Jahre alt werden. Sie fliegen mit den Händen und sehen mit den Ohren. In dunkelster Nacht sind sie in der Lage, sich zu orientieren. Sie vertilgen riesige Mengen an Insekten. Jede Nacht frisst eine Fledermaus mehr als 30 % ihres Körpergewichtes, unter anderem an kleinen blutsaugenden Mücken. Sie sind in der Lage, die für uns lästigen Quälgeister deutlich zu reduzieren. In den 40’er Jahren kam DTD und Lindan in der Landwirtschaft zum Einsatz. Die Bestände aller Fledermausarten brachen massiv ein. Einige Arten verschwanden ganz, andere wurden extrem selten. Seit 1978 sind beide Substanzen verboten. Es dauerte danach mehr als 20, Jahre bis sich die Bestände langsam erholten. Heute ist der Insektenmangel eine Bedrohung für alle Fledermausarten.


In unserem Projekt wollen wir einen Teil des Schulgeländes als Freilandlabor für Naturerfahrungen umgestalten. Anfang der Woche haben wir einen Hänger verschiedenster Nist- und Fledermauskästen, sowie Steinkauzröhren, Falkenkasten und Spatzenhotel in die Schule gebracht und dort gelagert. Auch das Holz für einen Bienenhotel haben wir bereits in der Schule. Heute haben wir einen Anhänger voll Eichenholz im Wald geholt und auf der Freilandlaborfläche deponiert. Am späten Vormittag waren wir in der Lehmgrube in Hainstadt und haben uns Sand auf den Hänger laden. Mit dem Radlader wurde der Sand abgebaut und auf unseren Hänger geladen. Wir waren froh, als wir die Schule in Klein-Welzheim erreichten. Dort haben wir erstmal einen Sandgaufen errichtet. Das Sandbeet für Wildbienen soll nächste Woche entstehen. Alle notwendigen Materialien haben wir nun in der Schule.



