Alle Beiträge von bshlm

Vorbereitung des Amphibienzaunes für 2018

Am Mittwoch, den 17.01.2017 um 18:00 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses Mainflingen, Humboldtstraße 46-48, findet unsere diesjährigeVorbesprechung für den Amphibienzaun statt. Wir werden festlegen, wann wir im Februar den Zaun aufbauen und den Zaundienst einteilen. Die Zaunkontrollen müssen von Februar bis voraussichtlich Ende April durchgeführt werden. Es wird früh am Morgen und am späten Abend kontrolliert.

Kreuzkröte

Bereits im Februar zieht es Grasfrosch, Erdkröte und Teichmolch zu ihren Laichgewässern. Im Laufe des März kommen Springfrosch, Bergmolch, Kammmolch, Moorfrosch und Laubfrosch hinzu.  Erst im April kommen Kreuz- und Knoblauchkröte aus ihren Winterverstecken. Ab Mitte Mai folgen als Letzte die Wasserfrösche. All diese Arten kommen noch rund um Seligenstadt vor. Sie sind auf Gewässer angewiesen, in die sie ihre Eier ablegen können. Meist im Sommer, nach der Metamorphose,  gehen die jungen Amphibien an Land. Manchmal in großer Zahl bevölkern sie dann die Böden unserer Wälder. Sie bilden die Nahrungsgrundlange für eine Menge anderer Tierarten. Ihre Zahl ist so groß, dass die Amphibienarten durch ihre Fressfeinde nicht gefährdet werden. Nur der Mensch ist in der Lage die Amphibien im Bestand zu gefährden. Gewässerzerstörung und Gewässerverbauung, künstlichen Fischbesatz und die Vergiftung unserer Landschaft setzen allen Amphibien stark zu.

Laichzeit

Die Rote Liste Hessen von 2010 stuft die 18 hessischen Amphibienarten nach ihrem Gefährdungsgrad wie folgt ein: Hiernach gelten 5 Arten als ungefährdet, 5 Arten stehen in der Vorwarnliste, 2 Arten sind gefährdet, 5 Arten sind stark gefährdet und eine Art ist Aussterben bedroht.

Art Rote Liste Hessen 2010
Feuersalamander nicht gefährdet
Bergmolch nicht gefährdet
Kammmolch Vorwarnliste
Fadenmolch Vorwarnliste
Teichmolch nicht gefährdet
Geburtshelferkröte stark gefährdet
Gelbbauchunke stark gefährdet
Erdkröte nicht gefährdet
Kreuzkröte gefährdet
Wechselkröte stark gefährdet
Laubfrosch stark gefährdet
Knoblauchkröte stark gefährdet
Moorfrosch vom Aussterben bedroht
Springfrosch Vorwarnliste
Teichfrosch nicht gefährdet
Kleiner Wasserfrosch gefährdet
Seefrosch Vorwarnliste
Grasfrosch Vorwarnliste

Vorwarnliste bedeutet hierbei, dass die Arten in Hessen stark zurückgehen.

Datenrepräsentation mittels QGIS

Für unsere Planungen sind wir dabei unsere Daten in ein GIS System einzupflegen. Wir haben uns entschieden Quantum GIS (QGIS 2.16.3) zu verwenden. Als Datenbank haben wir uns für PostgreSQL 10 entschieden.

Als Datengrundlage verwenden wir die Daten von Openstreetmap. Hierfür haben wir von Geofabrik die Daten Hessen als Shapefile (.shp) entladen und in die Postgress Datenbank geladen. Unsere eigenen Daten haben wir als waypoints über gpx Exporte geladen (Tümpel und Fledermausprobeflächen).

QGIS Kartenausschnitt Hainstadt- Basiskarte Openstreetmap Hessen
QGIS Kartenausschnitt Mainhausen – Basiskarte Openstreetmap Hessen

Als nächstes hoffen wir von Kreis und Forst ergänzende Datensätze zu erhalten. Ziel ist die Auswertung unserer erfassten Daten.

Evidenzbasierter Fledermausschutz – was funktioniert wie und warum, und welche Wissenslücken bestehen?

Tagung in Kooperation des Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung mit dem Bundesverband für Fledermauskunde Deutschland e.V. und dem NABU BFA Fledermäuse.

Ziele:

  • wie man den Schutz von Fledermäusen wirksamer gestalten kann
  • Gutachten: sinnvolle und wirksame Maßnahmen empfehlen und umzusetzen

Themen:

  • Gebäudesanierungen – Welche Maßnahmen sind für welche Arten sinnvoll?
  • Landwirtschaft – Agrarwüsten und Pestizideinsatz
  • Forstwirtschaft – Moderne Bewirtschaftungsmethoden und ihre Alternativen
  • Fledermauskästen – Wirksamkeit von Ausgleichsmaßnahme?
  • Winterquartiere – Wirksamer Schutz, Verbesserung von Winterquartieren
  • Straßenbau – Fledermausbrücken und Fledermaustunnel – welche Eingriffsmaßnahmen greifen wirksam in der Praxis?
  • Lichtverschmutzung – Wie sehen datengestützte, fledermausfreundliche Beleuchtungskonzepte aus?
  • Standardisiertes Fledermausmonitoring – wann, wie und mit welchem Ziel?
  • Öffentlichkeitsarbeit und Ausbildung von Fledermausschützern – Wissenstransfer, Rekrutierung des Ehrenamts?

Weiterführende Informationen

 

 

Jahreshauptversammlung der AGFA

Bei ihrer Jahreshauptversammlung, am 13. Dezember, schaute die Arbeitsgemeinschaft Fledermaus- und Amphibienschutz Seligenstadt und Mainhausen (AGFA) zurück auf ein erfolgreiches Jahr 2017.

Bereits seit sieben Jahren betreut die Arbeitsgemeinschaft von Februar bis April den Amphibienzaun zwischen Zellhausen und Seligenstadt. Gemeinsam mit dem THW Jugend Seligenstadt und Bad Homburg konnte der Aufbau des Zaunes realisiert werden. Für ihr Engagement erhielten die AG und Helfer, sowie die Jugendgruppe des THW den Umweltpreis des Kreises Offenbach.

Zaunaufbau 2017

Wie jedes Jahr wurde der Fledermausbestand von Mainhausen, Seligenstadt und Hainburg im Frühjahr und im Herbst erfasst und protokolliert. In 202 Kästen wurden insgesamt 643 Fledermäuse gezählt. Hierbei wurden in diesem Jahr 10 Arten vorgefunden: Fransenfledermäuse (277), Rauhautfledermäuse (113), Braune Langohren (98), Kleiner und Großer Abendsegler (45), Mausohren (42), Bechsteinfledermäuse (29), Zwergfledermäuse (15), Mückenfledermäuse (7) und Breitflügelfledermäuse (4). Dazu kommen noch neue Wochenstubenquartiere im Siedlungsbereich. Bemerkenswert sind die Mückenfledermausquartiere in Klein Krotzenburg (ca. 300 Tiere) und Hainburg (ca. 200 Tiere). In der alten Fabrikhalle der Firma Winter in Hainburg, die im nächsten Jahr abgerissen werden soll, kam im Spätherbst noch ein wohl größeres Mückenfledermausquartier dazu. Die Monitoring-Ergebnisse gingen an den NABU Landesverband, das Forstamt,  die Untere Naturschutzbehörde und die Umweltämter im Ostkreis Offenbach.

Fledermauskontrolle im Herbst

Im Mai veranstaltete man eine Amphibien- und eine Fledermausführung im Rahmen der hessischen Naturschutztage. Zusätzlich wurden im Mai und Juni drei Orchideenwanderungen im Main Muschelkalk und in die Nähe von Tauberbischofsheim veranstaltet. Bis zum Ende des Jahres kamen noch 12 weitere Fledermausführungen, unter anderem mit Schulen und Kindergärten, dazu.

Mitte Juni hieß es „Der Natur auf der Spur“. Im Rahmen der Projektwoche der Käthe-Paulus Schule begab man sich auf die  Suche nach Amphibien, in Gewässern lebenden Insekten, nach Wiesenbewohner und  natürlich den Jägern der Nacht.

Im August beteiligte sich die Arbeitsgemeinschaft am Naturerlebnistag und veranstaltete an der Internationalen Fledermausnacht eine Führung entlang des Fledermauslehrpfades. Im Sommer wurde zusammen mit der THW Jugend Seligenstadt der Fledermausbunker an der Mainflinger Sendefunkanlage umgebaut. Kurz nach den ersten Arbeiten zogen Fledermäuse in die Bunkeranlage ein. Im Moment verbringen sie dort ihren Winterschlaf.

In Rödermark informierte man bei der Naturlandstiftung mittels DIA Vortrag über Fledermäuse. Für das Umweltamt Niederroden erfasste man die Fledermäuse in einer Waldabteilung. Das Umweltamt in Offenbach wurde zum Thema Fledermausfreundliche Häuser beraten. Zudem wurden selbstgebaute Fledermausbretter für die Projekte in Offenbach bereitgestellt. Auch für die Firma Marmor Klein in Hainstadt baute man Fledermausbretter, die dort am Gebäude angebracht werden sollen. Des Weiteren wurde für eine Bürgerinitiative in Ober-Roden der Fledermausbestand bei einem vorgesehenen Umbau erfasst.

Offenbach Post vom 20.12.2017

Damit die Arbeit der ehrenamtlichen Naturschützer weiterhin so großen Erfolg hat, bezuschusste der Kreis Offenbach in diesem Jahr die Überwachungstechnik für den Fledermausbunker und ein naturgetreues Fledermausmodell für die Führungen und die Projekte mit Schulen und Kindergärten.

Fledermausmodell (Mausohr)

Bei den Vorstandswahlen der Jahresversammlung wurde Simone Zöller und Hartmut Müller bestätigt. Ergänzend wurde Dr. Denise Klassert für die nächsten drei Jahre in den Vorstand gewählt.

Jahreshauptversammlung 2017

Die Arbeitsgemeinschaft Fledermaus- und Amphibienschutz Seligenstadt und Mainhausen e.V. lädt ein zu ihrer diesjährigen Jahreshauptversammlung am

  • Mittwoch, den 13.12.2017,
  • ab 19:30 Uhr
  • in den Frankfurter Hof am Marktplatz
  • in Seligenstadt.

Neu gewählt wird der Sprecherrat. Neben dem Tätigkeits- und Kassenbericht werden die Aktivitäten für das Jahr 2018 geplant und die Ergebnisse des Fledermaus-Monitoring 2017 vorgestellt. 

Planungen für 2018

  • Installation von 8 Fledermausbrettern in Offenbach (sollte bis Ende Februar gemacht sein)
  • Installation von 3 Fledermausbrettern bei der Firma Marmor Klein (muß bis Ende Februar gemacht sein)
  • neben den Amphibienzaunaktivitäten steht die Erfassung und Dokumentation der Amphibienlaichgewässer im Ostkreis Offenbach an (Mainhausen und Hainburg, Seligenstadt will die BUND Ortsgruppe durchführen).
  • weitere Pflegemaßnahmen für zwei in Hainburg sanierte Amphibiengewässer (muß im Januar stattfinden); Maßnahme wurde letzte Woche mit der Unteren Natursachutzbehörde abgestimmt.
  • Fledermaus- und Amphibienschutzzentrum Mainhausen? Amphibienfreilandlabor im ehemaligen HIM .Gelände, Fledermaus- und Amphibienmuseum (wie könnte das aussehen, Beispiel Monteverde/Costa Rica?), Werk- und Arbeitsräume für die Kinder- und Jugendarbeit, wie könnte man das finanzieren?
  • ab April bis Ende Mai Frühjahrskontrolle der Fledermauskästen
  • ab Ende März Bunkerausbau (Sandboden einbringen, Quartiere einbauen); weitere Bunker für die Fledermäuse erschließen?
  • ab Ende August bis Ende November Herbstkontrolle der Fledermauskästen
  • Projektwoche an der Anna-Freud Schule Mainflingen.
  • Wiederherstellung des Bienenragwurzstandortes im NSG Bongesche Kiesgrube. Durch das Nichtabräumen des Grasschnitts ging die Blütenvielfalt merklich zurück. Das Gelände darf nicht mehr gemulcht werden. Soll im nächsten Jahr nur noch mit dem Balkenmäher gemäht werden und das Schnittgut soll abgeräumt werden.

Gäste sind herzlich willkommen!

Verleihung des Umweltpreises des Kreises Offenbach am 28. Nov. 2017

In einer Feierstunde am 28. November 2017 wurde uns im Kreishaus Dietzenbach der Umweltpreis des Krfeises Offenbach verliehen. Wir teilen uns den Preis mit einer Amphibiengruppe aus Langen.

Programm Umweltpreisverleihung

Der Preis ist mit einem Preisgeld von 1500,- € versehen, dass wir uns mit der THW Jugend Seligenstadt teilen. Über die Verwendeung des Geldes werden wir bei unserem Vorbereitungstreffen für die Amphibiensaison 2018 im Januar nächsten Jahres mit unseren Helfern beraten.

Urkunde über den Umweltpreis des Kreises Offenbach

Einladung zur Mitgliederversammlung

 

AGFA Mitgliederversammlung

Wann:

   Mittwoch, den 13.12.2017  um 19:30 Uhr

Wo:

   Hotel Frankfurter Hofe
   Marktplatz 3
   63500 Seligenstadt
 

Tagesordnung:

  1. Begrüßung und Genehmigung der Tagesordnung
  2.  Tätigkeitbericht des Vorstandes mit Bericht der Kassenführerin
  3.  Aussprache zum Tätigkeitsbericht und zur Kassenführung
  4. Wahl des neuen Sprecherrates (2 bis 8 Personen)
  5. Aktivitäten 2018
  6. Verschiedenes
  7. Ergebnisse Fledermaus-Monitoring 2017

Gäste willkommen!

Über Ihre Teilnahme würden wir uns sehr freuen!

 
 
 

Gewässeraufnahme im Abtswald

Erst für den Bereich Mainhausen, dann für Seligenstadt und Hainburg werden wir versuchen die Klein- und Kleinstgewässer im Waldbereich der drei Kommunen zu erfassen. Begonnen haben wir am 26. Nov. 2017 mit dem Abtswald Richtung Stockstadt. Erfassungsgebiet war heute eine Teichanlage, sowie der anschließende etwas degenerierte Erlenbruchwald. Wohl aus forstwirtschaftlichen Gründen durchziehen Entwässerungsgräben den Waldbereich. Die Gemeinde Mainhausen hatte 2017 geplant diesen Waldbereich aus der Nutzung zu nehmen. Zusammen mit der HGON hatten wir dazu eine Stellungnahme geschrieben. Durch das Verschließen der Entwässerungsgräben könnte der Bruchwald funktionell verbessert werden. Die teilweise aufkommende Brombeere könnte vermutlich zurückgetränkt werde, Erwähnenswert ist ein noch aktiver Braunfrosch (vermutlich Springfrosch), der in einem Entwässerungskanal bei knapp 2°C saß.

Gewääseraufnahme Abtswald

Zu den in der Karte angegebenen Wegpunkte sind nachfolgend die entsprechenden Aufnahmen zugeordnet.

WP 317 Entwässerungsgraben

 

WP 317 Illegale Abfallbeseitigung
WP 318 Teichanlage
WP 319 Teichanlage
WP 320 Teichanlage
WP 320 marode Bewässerungsanlage
WP 321 Entwässerungsgraben
WP 322 Beginn des Erlenbruchwaldes
WP 323 Entwässerungsgräben
WP 324 Wasserfläche im Erlenbruchwald
WP 325 Wasserfläche im Erlenbruchwald
WP 326 Wasserfläche im Erlenbruchwald
WP 327 Wasserfläche im Erlenbruchwald
WP 328 wasserführender Graben im Erlenbruchwald
WP 328 Wasserfläche im Erlenbruchwald
WP 329 wasserführender Graben im Erlenbruchwald
WP 329 Wasserfläche im Erlenbruchwald
WP 330 Wasserfläche im Erlenbruchwald
WP 331 Wasserfläche im Erlenbruchwald
WP 332 Entwässerungsgraben Depot – Braunfrosch
WP 333 Wasserfläche im Erlenbruchwald
WP 333 Wasserfläche im Erlenbruchwald

Lurch des Jahres 2018 – der Grasfrosch

Die Deutsche Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde (DGHT) hat den Grasfrosch (Rana temporaria) zum Lurch des Jahres 2018 ernannt.

Grasfroschweibchen © 2017DGHT/Kwet

Noch ist der Grasfrosch in Deutschland weit verbreitet und vielerorts häufig. Die ehemals als Allerweltsart eingestuften Frösche haben es inzwischen auf die Vorwarnliste der Roten Listen der meisten Bundesländer geschafft. In drei Bundesländern sind sie sogar inzwischen als „gefährdet“ eingestuft. Die Rote Liste Hessens 2010 schätzte damals bereits den Rückgang der Art kurzfristig als „mäßig“ und langfristig als „stark“ ein.

Grasfroschmännchen © 2017DGHT/Kwet

Den Namen hat der Grasfrosch von seinem bevorzugten Lebensraum den Gras- und Krautschichten von Wiesen und lichten Laub- und Mischwäldern.

Wanderndes Grasfroschpaar © 2017DGHT/Kwet

Im Frühjahr, ab Mitte Februar sind Grasfrösche bei den ersten Amphibien, die bei Regen und Temperaturen über 5°C zu ihren Laichgewässern wandern. Sie ziehen aus ihren Überwinterungsverstecken zu  Kleingewässern aller Art, ruhigen Bachabschnitte und Weihern. Werden Seen  nicht als Angelgewässer genutzt mit meist viel zu hohem Fischbesatz, so können sie auch diese als Kinderstube nutzen. Die Grasfrösche setzten im flachen Wasser Laichballen mit 700 – 4000 Eiern ab. Im Juni wandern die dann 10 – 15 mm großen Jungfrösche in die Sommerlebensräume ab. Sie fressen Insekten aller Art, Spinnen, Asseln, Tausendfüßer, Schnecken und Würmer. Bei vielen Tieren stehen sie auf der Speisekarte, zum Beispiel: Marder, Füchse, Igel, Wildschweine, Eulen, Greifvögel, Reiher und Störche. Fische und Molche schätzen ihre Eier und Kaulquappen. Die meisten Tiere dürften aber uns Menschen zum Opfer fallen: vergiftet in Wiesen und der Feldflur, oft auch in unseren Gärten, überfahren an unseren Straßen, Verfüllung kleiner Gewässer und feuchter Senken, Vergiftung und Fischbesatz ihrer Laichgewässer.

Grasfroschpaar im Laichgewässer © 2017DGHT/Kwet

Bei uns kommen sie in den Wiesen kaum noch vor. Ganze zwei Frösche fanden sich in den letzten 7 Jahren in den Fangeimern des Amphibienschutzzaunes zwischen Seligenstadt und Zellhausen. Besser ist die Situation in unseren Laub- und Laubmischwäldern. Sind Klein- und Kleinstgewässer im Wald vorhanden, so kommt auch der Grasfrosch vor. Vorrangiges Ziel der Arbeitsgemeinschaft Fledermaus- und Amphibienschutz (AGFA) für das Jahr 2018 ist die Kartierung, Zustandsbewertung,  Dokumentation und eine mit der Naturschutzbehörde und dem Forst abgestimmte Pflege der Gewässer im Waldbereich.

Gefleckter Grasfrosch © 2017 DGHT/Kwet

Informationen zum Grasfrosch bietet die Deutsche Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde auf ihrer Webseite an:

Vorkommen des Grasfrosches im Kreis Offenbach (Stand:  1991):