Mainflingen gehört zur Gemeinde Mainhausen und liegt im südöstlichen Zipfel des Kreises Offenbachs. Im Nordwesten liegt Klein Welzheim, im Westen schließt sich der Ortsteil Zellhausen an. Im Süden und Osten ist Bayern.


Vom Süden Mainflingen ist kaum etwas bekannt über vorhandene Amphibienbestände. Âuch über Kleingewässer liegen keine Informationen vor. Durch eine Ufergestaltung am Main könnte Lebensraum für Amphibien geschaffen werden.
Teiche im Siedlungsraum sind nicht auszuschließen. Hier wären neben Teich- und Bergmolchen Wasserfrösche zu erwarten.

Kleingewässer im Feldbereich westlich der Ortslage sind nicht bekannt.
Teiche im Siedlungsraum sind nicht auszuschließen. Hier wären neben Teich- und Bergmolchen Wasserfrösche zu erwarten.
Es gibt drei Teiche in der Ausgleichsfläche des Wasser- und Schifffahrtsamtes. Der nördlichste hatte selten wasser wegen einer überflüssigen Drainage im Überflutungsbereiches zum Main. Die Teiche sind durch die um sie herum wuchernde Brombeer gut geschützs. Hier würde eine Untersuchung des Amphibienbestandes Sinn machen!

In den Teichen nordöstlich des NSG’s wurde der Kammmolch nachgewiesen. Auch für die anderen Seen dürfte er zu erwarten sein?
Von der Ausgleichsfläche zieht sich das NSG Mainufer von Mainflingen bis zum Bong. Am Hang drückt das Wasser des Bong’s durch die Erde und entwässert zum Main. Das gesamte Gelände ist sehr feucht und vermutlich reich an Amphibien.
Im NSG Bong sind nachgewiesen:
- Erdkröte
- Teichfrosch
- Seefrosch
- Teichmolch
- Kreuzkröte
Systematische Untersuchungen gab es aber meines Wissens bisher dort nicht?

Über die Lebensgemeinschaft der Grube südlich der A45 ist nichts bekannt. Die Grube ist eingezäunt und nicht zugänglich. Sie weist vermutlich einen hohen Fischbestand auf?
Am Zpfel im Südosten mündet die Gersprenz in den Main. Kurz vor der Mündung entwässert der Speckgraben in die Gersprenz. Der ganze Speckgraben bietet Amphibien einen guten Lebensraum.
Im Westen liegt die Sendefunkanlage Mainflingen. Das eingezäunte Gelände beherbergt einen Trockenrasen, der sicherlich für Amphibien und andere Tierarten interessant ist. Auf dem südlich verlaufenden Teerweg sind gelegentlich Ringelnattern zu beobachten. Offenen Sandmagerrasen, temporären Feuchtstellen und strukturreichen Übergänge sollten für Amphibien ideal sein.
Im südlichen Anschluß kommen die Mainhäuser Bunker, die inzwischen für überwinternde Fledermäuse hergerichtet wurden. Baim Umbau wurden Springfrösche und Erdkröten im Inneren gefunden.

Im Süden von Mainflingen liegt der Seligenstädter Abtswald. Eher trocken und keine bekannten Kleingewässer. Im Osten zieht sich das NSG Speckgraben an der Landesgrenze Richtung Main. Auf bayerischer Seite gibt es durch Abbau entstandene Gruben. Vermutlich wie meist fischreich? Im NSG ist ein größerer Erlenwald, der vermutlich meist unter Wasser steht? Im Norden des Speckgrabens sind Fischteiche, die im Frühjahr voller Kaulquappen sind. Westlich davon ist die HIM Grube. In der Grube hat über lange Jahre der Schwarzhalstaucher gebrütet, weshalb das Gebiet als NSG ausgewiesen wurde. Der Wasserstand in der Grube ist seit Jahren am steigen. Aufgrund des geringen Fischbestandes, dürfte das Amphibienvorkommen gut sein. Im Norden ist noch das als Verwaltungsgebäude gedachte Haus zu finden. In dessen Nachbarschaft sind zwei große Waschstraßen, in denen viele Wasserfrösche zu finden sind. Westlich des NSG’s ist die alte renaturierte Tongrube. Hier gab es früher sehr viele Kreuzkröten. Durch die Verfüllungen der Grube gab es viele tiefe Fahrspuren. In den meisten laichte die Kreuzkröte. Die Ringelnatter war häufig zu beobachten. Angelegte Teiche füe die Kreuzkröte konnten später das Wasser nicht halten. Auf der Fläche kommt das Wasser aus der Erde, bildet kleinere Teiche und fließt Richtung früherer Grube. Östlich der A45 liegt das FFH Gebiet Häuser Schloß. Es ist geprägt von größeren Binsenbereichen und Reste eines Borstenrasens. Im Ohr der A3/A45 liegen auch Fledermausprobeflächen von uns., weshalb wir von Zeit zu Zeit dort durchkommen.