Froschhausen

Froschhausen liegt südwestlich von Seligenstadt.

Im Norden greenzt es an das NSG Langhorst. Das NSG Obermannslache liegt im Osten der Ortschaft. Im Osten liegen Teile des NSG Pechgraben in Froschhausen. Südöstlich schließt das NSG Schwarzbruch an. Im Süden liegt das Naturschutzgebiet Kortenbach. Alle Naturschutzgebiete sind miteinander verbunden und bieten optimale Lebensräume für Amphibien. Zwischen den NSG’s liegt der Harressee. Er wird für die Angelfischerei genutzt und fällt damit für viele Amphibenarten als Laichbiotop aus. Besondere Bedeutung hat er allerdings für die Erdkröte. Deren Larven sind für Fische nicht wohlschmeckend und werden als Nahrung gemieden.

Bei der Kreisamphibienkartierung wurde 1991 noch der Moorfrosch in den Feuchtgebieten festgestellt. Auch der Kleine Wasserfrosch wurde im Bereich des Stadtwaldes gefunden. Der Froschhäuser Teil ist besonders feucht und es gibt relativ viel Kleingewässer. Im Schwarzbruch und im Pechgraben kommt der Kammmolch vor. Die Kreuzkröte dürfte ebenfalls, wenigstens im Stadtwald, vorkommen.

Die häuigen Arten dürften alle da sein? Der Laubfrosch wurde bisher noch nicht nachgewiesen.

In früheren Jahren gab es einen mobilen Amphibienzaun Richtung Seligenstadt. Ergebnisse des Erdkrötenzuges liegen leider nicht vor. Nach der Untertunnelung der Straße kam die Erdkrötenwanderung sehr schnell zum erliegen. Die Annahme, dass die Teiche des Golfplatzes dafür verantwortlich sei, ist wahrscheinlich falsch? Es laichen sicherlich auch Erdkröten in den Teichen, wahrscheinlich aber nicht im Umfang der früheren Wanderungen?

AgFA