Egelsbach ist ein Ortsteil von Langen.


Der Egelsbacher See wurde 2024 aus dem Bergrecht entlassen. Er ist eingezäunt und als Angelgewässer dengeneriert. Schon vor 50 Jahren war dort der Karpfenbestand sehr hoch. Über Amphibien findet man keine Informationen? Vermutlich nur Erdkröten, die hohe Fischbestände abkönnen?

Der Luxhohl ist ein kleines rundes Stillgewässer. Der Teich liegt in einem bewaldeten Gebiet. Durchmesser: etwa 50 m, mit ca. 0,2 ha Fläche.
Südlich der B486 fließt der Geräthsbach aus Dreieichenhain über Langen kommend Richtung Mörfelden. Der früher durch die Kläranlage stark beeinträchtigte Bach hat sich in letzter Zeit wohl ökologisch verbessert. Er fließt bei Mörfelden-Walldorf durch den Mönchbruch und vereinigt sich dort mit dem Gundbach zum Schwarzbach. Im Mündungsbereich wurde vor vielen Jahren bereits der Kalikokrebs festgestellt. Der wandert wohl bachaufwärts irgendwann im Kreis Offenbach ein? Der Kalikokrebs schädigt Amphibienvorkommen total. Eingeschleppt von kandischen Soldaten in der Umgebung von Karlsruhe, bedroht er zunehmend die heimische Fauna.
Ein Stück weiter südlich ist der Kirchnerseckgraben, der mit dem Lindensee verbunden ist.

Der Lindensee, der auch Krötsee genannt wird dürfte einiges an Amphibien aufweisen.
Noch weiter südlich verläuft der Zimmerlachsgraben. Bereits auf Langener Gemarkung bildet er zusammen mit dem Sterzbach und anderen Gräben ein Entwässerungssystem. Der Zimmerlachsgraben fließt durch den Dachsteich in Langen.


Südlich von Egelsbach, durch ein Industiegebiet und einer ausgelagerten Siedlung geht ein weiteres Bach- und Grabensystem. Aus der Koberstadt kommt der Bach von der krausen Buche, der irgendwann in den Tränkbach mündet. Etwas nördlich davon verläuft der „Der große Graben“. Sie fließen zusammen in die Leimenlache, die am Bruchsee entlang zum Hegbach fließt.

Im südöstlichen Zipfel von Egelsbach liegt ein größerer Teil des Naturschutzgebietes Hegbachaue, das vom Hegbach geprägt ist, der entlang der Gemarkungsgrenze gegen Westen fließt, um sich an der westlichen Gemarkungsgrenze mit dem Tränkbach zu vereinigen.
Das Naturschutzgebiet Hegbachaue bei Messel liegt im südlichen Teil des Kreises Offenbach, im nördlichen Teil der Stadt Darmstadt und im östlichen Teil des Kreises Darmstadt-Dieburg. Es umfasst ein 228,36 ha großes Wald- und Wiesengebiet.
Naturräumlich gehört die Hegbachaue zum Messeler Hügelland. Es wurde 1987 als Naturschutzgebiet ausgewiesen. Seit 2008 ist es Teil des Natura2000-Gebietes „Kranichsteiner Wald mit Hegbachaue, Mörsbacher Grund und Silzwiesen. In dem Bachsystem ist der Feuersalamander zu erwarten.
Inmitten des NSG’s liegt der Ernst-Ludwig-Teich.

Der Ernst-Ludwig-Teich liegt am Südostrand von Langen. Er entstand durch aufstauen des Hegbaches, der heute um den Teich herum fließt. Er ist 170 m lang und 65 m breit. Mit 1,5 ha ist er relativ groß.
Zwischen dem Tränkbach und dem Hegbach liegt der Egelsbacher Flughafen. Im Waldbereich nordwestlich davon werden vom BUND und vom NABU seit Jahren Amphibienzäune gestellt.
Auszug aus der Zaundatenbank des NABU Bundesverbandes:
Schutzzaun Nr. 1293
Lage im Wald an der Hans-Fleißner-Straße
Betrieb 2015 – 2025
Länge: 350 m
Fangeimer: 32 Stück
Schutz der Hinwanderung
Schutzzaun Nr. 1302
Egelsbach Flughafen, Hans-Fleißner-Straße
Betrieb 2017-2026
Länge: 400 m
Material: Gewebe
Fangeimer: 32 Stück
Schutz der Hinwanderung
Schutzzaun Nr. 1261
Hans-Fleißner-Straße
Betzrieb 2017-2024
Länge: 50 m
Material: Polyester
Fangeimer: 15 Stück
Schutz der Hinwanderung

Vor allem Erdkröten dürften hier zum Bruchsee zum Laichen ziehen.