Wendehals- und Gartenrotschwanz-Monitoring

Wendehals (Jynx torquilla)

Die Lebensräume sind aufgelockerte und lichte Wälder mit Anschluss an offene Flächen für die Nahrungssuche, aber auch Streuobstflächen, Feldgehölze, Parks, Gärten und Baumreihen auf eher trockenen Standorten.

Er ernährt sich überwiegend von Ameisen.

Der kleinste unserer Spechte ist Höhlenbrüter, baut aber nicht selbst. In der Regel eine Brut, Nachgelege sind möglich. Meist zwischen 6 und 10 Eiher selten weniger oder mehr. Beide Elterntiere beteiligen sich an der Brut und Aufzucht. Brut und Nestlingsdauer ca. einen Monat.

Unsere Wendehälse überwintern südlich der Sahara und kommen ab Anfang März aus ihren Überwinterungsgebieten zurück. Ab Mitte August beginnt der Rückzug in die Überwinterungsgebiete.

Vorgesehener Erfassungszeitraum: Erste und letzte Maidekade und Mitte Juni (akustisch).

Gartenrotschwanz (Phoenicurus phoenicurus)

Die Lebensräume der Gartenrotschwänze sind lichte Altholzbestände, Auwälder, Hecken mit Überhälter, Feldgehölze, Streuobstwiesen, Parks, Klein- und Obstgärten.

Er ernährt sich von Insekten und Spinnen.

Sowohl Höhlen-, Halbhöhlen- wie auch Freibrüter in Bäumen. Auch Bodenbruten möglich in trocken Wäldern. In der Regel eine Brut im Jahr, Nachgelege und Schachtelbrut möglich. Er legt in der Regel 6 bis 7 Eier. Nach knapp einem Monat Brut- und Nestlingsdauer flügge.

Wie der Wendehals überwintert der Gartenrotschwanz südlich der Sahara. Ankunft ab Ende März, Rückzug ab Anfang August

V orgesehener Erfassungszeitraum: Drei Erfassungen in allen Maidekaden (akustisch).

Monitoringflächen

Bereich Lehmgrube Hainbur
Ehemalige Sendefunkanlage von Zellhausen

Vorgesehene Zeiträume für die Erfassung

Erfassungs-Dekaden im Mai und Juni