Erste Orchideen-Exkursion 2020

Das ungewöhnlich warme und trockene Wetter hat uns bewogen den Haigergrund bei Königheim und die Bretzinger Wacholderheide aufzusuchen. Bayern umgehend, sind wir durch den Odenwald bis zum Neckar und von dort nach Hardheim gefahren. Statt der üblihen Stunde haben wir für die Reise 2 1/2 Stunden gebraucht. Die Gebiete dort sind extrem trocken und die Vegetation dürfte in den kommenden Wochen weit hinter ihren üblichen Reichtum zurück bleiben?

Unser erstes Gebiet war der Haigergrund bei Königheim. Trotz oder wegen Corona war der Parkplatz gut besucht.

Als erste Orchidee fanden wir einige Exemplare der Spinnen-Ragwurz.

Am ganzen Hang war reger Flugbetrieb des Schmetterlingshaft. Durch den wolkenlosen Himmel waren die Tiere allerdings stets in Bewegung und schwierig am Weg zu fotografieren.

Schön zu beobachten aber leider nicht zu fotogrfieren zog ein Segelfalter seine Bahnen. Es war ein sehr reger Schmetterlingsflugbetrieb. Was fehlten waren die üblichen Bläulinge.

Aufgund der spärlichen Blütenpflanzen waren ansonsten Insekten nicht häufig zu sehen.

Der Dipdam ist noch nicht in Blüte. Die Blüten sind allerdings schon gut entwickelt.

Die meisten Schlüsselblumen sind bereits am Abblühen, bei uns im Garten sind sie allerdings bereits verschwunden. Im schattigen Bereich hielten sie sich etwas länger.

Neben der Spinnenragwurz waren nur noch das Purpur-Knabenkraut zu finden.

Im Haigergrund war die Küchenschelle bereits abgeblüht. Nur ihre Samenstände waren noch zu bewundern.

Im Waldbereich kamen noch ein paar Blütenpflanzen dazu.

Vom Weißen Waldvöglein waren die Blätter zu finden, vom Frauenschuh fehlte noch jeglicher Trieb?

Danach waren wir nochmal in der Bretzinger Wascholderheide. Dort haben wir die Küchenschelle teilweise noch blühend gefunden.

Die Wiesen waren vertrocknet und nur mit wenigen Blütenpflanzen. Die für Ende Mai tüpischen Ackerwildkräuter waren noch nicht zu finden. Schmetterlinge haben wir kaum gesehen, nur der Grüne Zipfelfalter flog gelegentlich.

Wir haben den Weg nicht bis zum Ende gelaufen, da im Moment nicht all zu viel zu entdecken ist.

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